Einfach, aber wirkungsvoll!

Guten Morgen.

Es gibt mal wieder etwas ganz für mich und obwohl hier ein sehr einfaches Muster zur Verwendung kam, ist dieses Tuch doch etwas ganz Besonderes, denn es ist das allererste Teil, dass ich aus Lady Dee´s Traumgarnen gehäkelt bzw. generell verarbeitet habe.

Wenn euch mein Blog schon bekannt war, erkennt ihr das Muster vielleicht auch wieder, denn ich habe schon ein sogenanntes „Tosca-Tuch“ gezeigt. Ihr könnt es euch ja gerne nochmal ansehen <KLICK>.

Damals wollte ich mir eine Jacke häkeln und entschied mich für Lady Dee´s Verlaufswolle. Bei doofen Lichtverhältnissen und mit dem Handy, ohne richtig nachzulesen, bestellte ich mir 2x200g eines Farbverlaufs von hellgrün nach vermeintlich dunkelgrün.

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Ich erhielt richtigerweise einen Verlauf von Grün nach Schwarz mit Glitzerfaden. Unsicher, ob ich das zu einer Jacke verabeiten wollte, schrieb ich an die liebe Ramona und schilderte ihr meine Misére. Sie bot mir gleich an, die Wolle zurückzunehmen oder auch umzutauschen. Ein sehr sehr netter Kontakt. Von der Wolle war ich aber irgendwie dennoch magisch angezogen und stöberte auf Ramonas Rat hin mal in der Suchtgruppe auf Facebook 🙂

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Tja da wars um mich geschehen. Statt die Wolle zurückzuschicken, häkelte ich 2 Tosca-Tücher. Einmal mit NS 3,5 für mich und einmal mir NS 6 für meine Schwester. Im Nachhinein gefiel mir das für meine Schwester besser, aber meine Länge ist auch sehr vorteilhaft, gerade, wenn man sie mit einer Tuchnadel trägt.

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Aber soviel erstmal von mir. Wer Interesse an der Anleitung hat, bekommt sie bei Wollywood. Sie ist for free! Also super als Erstlingsprojekt, da auch recht einfach nachzuarbeiten.

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Weitere Ergebnisse aus Lady Dee Traumgarnen könnt ihr euch nochmal in diesen Beiträgen ansehen:

Manchmal darf´s ein bisschen glitzern…

Flammen der Liebe – Es lebe der Zwiebellook 🙂

Ein Tuch für alle Fälle

Eine zärtliche Umarmung

Dancing Queen

Herz des Ozeans

Ein blauer Gruß

Und viele mehr. Nun aber arbeite ich mal noch ein bisschen an meinem CAL. Junior ist ja noch im Kiga.

Schönen Tag Euch.

Christine

Häkel-Liebe, RUMS

 

 

The Magic-Challenge 8+9

Dankbarkeit in allen Bereichen. Das ist es, was Rhonda Byrne all jene lehren möchte, die sich mit „The Magic“ beschäftigen.

Die Grundaufgaben dieser 28 Tage – das tägliche Finden von 10 Dingen für die man dankbar sein kann und das abendliche verknüpfen des persönlichen Tageshighlights mit dem Stein der Weisen – sind da gute Säulen, auf denen man die weiteren Übungen und Erkenntnisse errichten kann.

Ich befinde mich nun in der zweiten Woche des Experiments und ich fühle allmählich, dass viele Bereiche neu durchdrungen sind von dieser Dankbarkeit. Ich denke intensiver über Beziehungen nach, bin sensibler für die unterschiedlichen Anforderungen des Tages und kann mich auch besser auf unsere Tochter vorbereiten, da ich trotz der Hektik des Alltags genug Momente der Ruhe und Besinnlichkeit schaffen kann, nicht zuletzt während ich meine Tagesliste schreibe.

Tag 8 war in seinen Aufgaben jetzt nicht so effektiv für mich persönlich. Es ging um die magische Zutat. Also die Dankbarkeit für Essen und Trinken. Da ich einen kleinen zweijährigen Sohn habe, mit dem wir vor jeder Mahlzeit zuhause beten und der dies auch im Kindergarten thematisiert, ist die Dankbarkeit für Essen und Trinken bei uns eh schon oft im Fokus. Ich bin auch dankbar, wenn es meinem Mann schmeckt und wenn ich meine Familie mit selbstgebackenen Leckereien erfreuen kann.

Hinzu kommt, dass Matthes und Ich Genuss-Esser sind. Wir probieren in der Küche sehr gerne neues aus und zaubern auch mal aufwendigere Rezepte für uns – lieber als das wir essen gehen. Denn zu Hause können wir Kerzen anzünden, alles so arrangieren wie wir es wollen und uns ganz nach unserer freien Zeit richten, ohne das wir einen Babysitter benötigen oder meilenweit fahren müssen. Solche Momente zelebrieren wir dann auch ganz bewusst und dankbar. Zudem können wir sie häufig genießen, da wir das wohl pflegeleichteste Kind der Welt haben.

Tag 9 hingegen, „Der Geldmagnet“ mit Überthema, war eine kleine Herausforderung. Wie schon an Tag 5 ging es um das Geld. Konkreter noch: Wie man es am effektivsten vermehrt. Aufgabe war es, dankbar für Rechnungen zu sein. Das sollte man auch schriftlich fixieren und dann bei jeder Rechnung visualisieren, wofür man diese erhalten hat und ganz gezielt dankbar für das Gut oder die Dienstleistung sein. Dankbar sein, dass man diese bald bezahlen kann, oder schon bezahlt hat.

Nun gut, ich habe die Übung ausgeführt, fand sie währenddessen zeitweilig etwas albern und fühlte mich am Ende doch besser. Also war Tag 9 im Fazit schon als erfolgreich einzustufen. 🙂

Liebe Grüße

Christine

Ein kleines Kleidchen und ein Mama-Buch

Jaaaa ich weiß, es ist etwas kleinkindlastig derzeit auf diesem Blog, aber die Vorbereitungen auf das Babymädchen machen einfach so viel Spaß, dass wir nicht anders können, als allerlei kleine Stoffreste zu süßen, niedlichen Sachen zu vernähen.

Heute habe ich für euch ein kleines Hängerchen in Größe 62/68 für Euch. Zumindest schätze ich die Größe so ein, denn ich habe nach einem Buch gearbeitet, dass zwar mit tollen Ideen aufwartet, allerdings die Vorlagen dafür zum Vergrößern anbietet. Dazu später aber mehr.

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Die Rede ist von dem Buch „Selbst gemachte Babysachen“ aus dem DK -Verlag, erschienen 2014, als unser Fynn geboren wurde. Da habe ich es mir auch gleich zugelegt für damals wie heute 16,95€. Ich habs aus der Buchhandlung vor Ort, da ich da sehr gerne stöbere, aber online bekommt ihr es auch z.B. bei Amazon. <KLICK>

Kurz die Eckdaten:

ISBN 978-3-8310-2550-3
256 Seiten, 195 x 235 mm, gebunden
über 600 Farbfotografien und Zeichnungen

Auf der Website des DK-Verlages ist das Buch wie folgt beschrieben:

„Mit Liebe gemacht Die Geburt eines Babys ist ein aufregendes Ereignis – und ein guter Grund, sich Zeit für das Nähen und Basteln liebevoller Geschenke zu nehmen. Ob Kuscheldecke, Stofftier oder Lätzchen – „Selbst gemachte Babysachen“ steckt voller Ideen für niedliche Kleidung, Babyspielzeug und Zubehör fürs Kinderzimmer. Auch Schönes und Praktisches für junge Mütter ist dabei, wie ein Schmuckanhänger mit Babys Fingerabdruck oder eine handgearbeitete Wickeltasche, in die alles Wichtige hineinpasst. Entscheiden Sie selbst, ob Sie die Anleitungen der 50 Projektideen genau befolgen oder lieber als Grundlage für eigene Ideen verwenden möchten. Neben zahlreichen Nähprojekten kommen auch Materialen wie Filz, Papier, Stoffmalfarben und Knetsilber zum Einsatz. Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen führen sicher zum Ziel. Wichtige Techniken werden im Anhang erklärt, z.B. anhand einer kleinen Näh- und Stick-Schule. Besonders praktisch sind die Vorlagen zum Abzeichnen oder Kopieren. Modern und liebevoll in Szene gesetzt, machen die zauberhaften Ideen Lust darauf, sofort loszulegen!“

Wie ihr da lesen könnt, enthält das Buch ca. 50 Projekte. Egal ob Kleidung oder Accessoires, hier findet ihr viel zum Basteln und Handarbeiten oder auch Werkeln.

Ich finde die Ideen wirklich süß, habe aber zu bemängeln, dass die Vorlagen direkt im Buch abgedruckt sind und zunächst selbstständig z.T um 300% vergrößert ausgedruckt werden müssen etc. Das hat selbst unseren Drucker, der eigentlich recht groß ausfällt, an seine Grenzen geführt. Zudem sind gerade die Kleidungsstücke nur in einer Größe enthalten. Das schränkt die Verwendungsmöglichkeiten stark ein. Uns war das jetzt erstmal egal, denn das Babymädchen ist ja noch nicht geschlüpft und ein Hängerchen geht immer und wird wohl irgendwann passen. Zu klein ist es definitiv nicht. Wer bereits Erfahrung mit Größen hat und/oder überhaupt kein Problem mit der Vergrößerung, für den ist dieses Buch eine echte Bereicherung.

Die Aufmachung in dem stabilen Hardcover mit ansprechenden Bildern und wirklich detaillierten Fotos und gut formulierten Hinweisen, zaubert man die schönsten Sachen. Und obwohl es bereits lange in meinem Regal steht, DK einige weitere Handarbeitsbücher im Sortiment hat, die von der Aufarbeitung und Austattung stetig noch besser werden, nehme ich dieses Werk doch immer wieder her.

Und wer einmal den Wal vom Titelbild genäht hat, ist sowieso verliebt 😉

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Für unser letztes Projekt aus diesem Buch haben wir für das Hauptkleid dunkelblauen Babycord, und für den Beleg und das Täschchen diesen niedlichen Knopfstoff aus Baumwolle verwendet. Gehalten wird das Ganze von grünen KamSnaps – et voíla – fertig ist ein feines Webware-Teilchen, von dem ich kaum erwarten kann wie es angezogen aussieht.

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Liebe Grüße

Christine

Kiddikram, Crealopee, Creadienstag, DienstagsDinge, HandmadeonTuesday

The Magic-Challenge Tag 6 +7

Da gestern Sonntag war und ich diesen mit meiner Familie genossen habe, heute gleich zwei Tage auf einmal. Zumindest der Eintrag dazu, denn die Aufgaben habe ich natürlich dennoch fristgerecht erledigt.

Gestern ging es um Erfolg und Erfüllung durch den Beruf, die Arbeit und die Rolle als Mutter. Über den Tag verteilt übte man Dankbarkeit für jeden Moment innerhalb dieser Bereiche, die nennenswert waren. Ganz genau sollte man sich auf die eigenen Tätigkeiten besinnen, sich vor Augen halten, was so nützlich, erfüllend und glückspendend daran ist und sich dieses Gefühl verinnerlichen. Es ging um das Führen einer inneren Liste mit all diesen kleinen Dingen im Alltag für die man dankbar sein kann.

Ich für meinen Teil übte Dankbarkeit für die Zeit, die ich meiner Familie schenken kann, für die vielen kleinen „ersten Male“ die ich dank meiner beruflichen Pause mit meinem Sohn genießen kann, die Zeit die nur für mich und meinen Mann ist, die Zeit die ich nur mit meinem besten Freund verbringen kann, die Zeit, die ich habe, um mich meinen Hobbies und der Weiterbildung zu widmen. Für soooo Vieles. Meine Liste wurde endlos lang.

Natürlich hat alles seine Grenzen und so auch bei mir. Logischerweise ist trotz aller positiven Momenten in meinem Leben nicht immer alles perfekt. Es gibt Situationen, Tage, Beziehungen und Gegebenheiten die einfach nicht so laufen, wie man sich das vorstellt.

Daher empfand ich den heutigen 7. Tag als sehr wertvoll und nützlich, denn es ging um den magischen Weg aus der Negativität. Grundansatz war der Folgende: Wenn ich mich immerzu auf das Negative konzentriere, wird mein Leben auch scheinbar von immer mehr Negativem erfüllt.

Rhonda Byrne startet dazu mit einem wunderschönen Zitat des Buddha:

„Lasst uns aufstehen und dankbar sein. Denn wenn wir heute auch nicht viel gelernt haben, so doch wenigstens etwas; und wenn wir überhaupt nichts gelernt haben, sind wir wenigstens gesund geblieben; und wenn wir krank geworden sind, so sind wir wenigstens nicht gestorben. Also lasst uns dankbar sein!“

In diesem Sinne stand auch die heutige Aufgabe: Zunächst visualisierte man eine Negativsituation die einen belastet. Das war bei mir derzeit schnell gefunden. Und dann war die Aufgabe 10 Punkte zu finden, wofür man in dieser blöden und sehr schmerzhaften Situation trotzdem noch dankbar sein kann, um sich auf das Positive zu konzentrieren und somit vielleicht auch eine generelle Wandlung der Situation zum Besseren herbeiführen kann.

Das fand ich am Anfang furchtbar schwierig und ich habe diese Liste den ganzen Tag vor mir hergeschoben. Andere 10 Punkte auf die zu erweiternde Dankbarkeitsliste gesetzt, ab und an für das Geld und meine Gesundheit gedankt und den Tag genossen, aber schlussendlich habe ich auch meine 10 positiven Gedanken zu „meiner“ Negativsituation“ gefunden und kann heute abend sicherlich beruhigter einschlafen.

Somit bis jetzt in dieser Challenge eine der produktivsten und besten Tage dieses Experiments.

Liebe Grüße

Christine

Be Mützi – Cool beschirmt

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen. Fiebert ihr schon dem Achtelfinale entgegen? Ich bin jetzt schon etwas enttäuscht, dass wir es am gestrigen Tag versäumt haben Grillfleisch zu besorgen, aber es war so ein Kuschelwetter und wr haben es einfach nicht nach draußen geschafft haben.

Umso schöner und sonniger ist das Wetter heute. Bevor wir gleich einen schönen ausgedehnten Spaziergang machen, möchte ich euch noch den neusten Streich von Annas-Country vorstellen: Be Mützi!

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Den Beitrag zu dem coolen Shirt-Plott könnt ihr hier nochmal nachlesen. DSC_0002 (2)

Eine Beanie mit dem besonderen Twist. Durch coole Teilungsmöglichkeiten und einen variablen Schirm oder auch ohne Schirm, die Gestaltungsmöglichkeiten des Schirms mit/ohne Schnick-Schnack (Knöpfe, Kordeln, Spitze, etc.), lang als Longbeanie, kürzer je nach Geschmack als normale Schirmmütze oder Beanie und einem Kopfumfang von 40-61 ist es eine extrem wandelbare Mütze die auch beim Nähen ganz viel Spaß bringt.

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Erwerben könnt ihr den Schnitt hier:

http://de.dawanda.com/product/102235743-e-bookanleitung-be-muetzi—fuer-gross-und-klein

Fynns Variante ist aus dunkelblau-meliertem French Terry in Kombination mit French-Terry mit blauen Sternchen auf weißem Grund. Den bekommt ihr zum Beispiel hier.

Im Probenähen sind ganz viele tolle Varianten mehr entstanden, auch ich werde euch nach und nach noch die ein oder andere Be Mützi zeigen, aber stöbert doch schonmal auf Anna-Lenas Seite:

https://www.facebook.com/annascountry/?fref=ts

Ich wünsche euch einen tollen Sonntag und uns allen ein gutes Spiel.

Liebe Grüße

Christine

Sternenliebe, Zeig Neues, Crealopee, Kiddikram, Für Söhne und Kerle, Made4Boys

 

Das liebe Geld – The Magic-Challenge Tag 5

Heute ging es bei allen Aufgaben um Geld. Da wir ja gerade unser zweites Kind erwarten, war die Meditation über alles Geld, was man in seiner Kindheit geschenkt bekommen hat, recht einfach.

Wieder steht der Grundansatz im Fokus, dass man lernen muss, Dankbarkeit für das zu entwickeln, was man hat. Geld, egal wie wenig es auch sein mag und wie kapp es einem erscheint, ist doch immerhin ein nützliches Gut und daher sollte man für jeden Cent dankbar sein ohne ständig zu nörgeln und davon überzeugt zu sein, dass es nicht reicht.

Um sich genau das verinnerlichern zu können und Dankbarkeit zu empfinden, gab es eine Reihe von Fragen zum Thema Kindheit und Güter die man in dieser erhalten hat.

Etwa: „Hatten sie immer genug zu essen?“, „Hatten sie ein Zuhause?“, „Hatten sie Spielzeug?“, etc.

Für jede diese Fragen, es waren insgesamt 14 exkl. Unterfragen die noch extra hinzukamen, sollte man sich Zeit nehmen, um intensiv darüber nachzudenken und Dankbarkeit für die Fakten empfinden zu können.

Meine Elten haben 4 Kinder und wir haben heute noch bzw. hatten bis vor kurzem noch alle Großeltern. So das bei mir wirklich viel zusammen kam, wofür ich dankbar sein kann. Wenn man dann erstmal selber Kinder hat, wird man auch sensibilisiert für die ganzen versteckten Kosten 🙂 Damit meine ich Ausgaben, die einem als Kind gar nicht so gegenwärtig sind.

Ich musste da unwillkürlich an eine Situation denken, die mir vor ein paar Tagen an der Supermarktkasse aufgefallen war:

Kurz vor den Kassen stehen die Kühltruhen mit dem Eis. Schon an der Kasse stehend sprach die Mutter mit ihrer Tochter, lass sie 13 gewesen sein. Die Tochter trug ausschließlich Markenklamotten. Eine Hotpants von TomTailor, eine Sonnenbrille von Gucci, ein Top von Hollister… und aus der Hosentasche lugte ein IPod, der laut Musik spielte. Die Mutter also bot ihrer Tochter an, ein Wunder das diese bei der lauten Musik überhaupt reagierte, sich noch schnell ein KLEINES Eis aus der Kühltruhe zu holen. Mutter sprachs, Kind ging los. Beim Bezahlen stutzte die Mutter. Sie hatte neben dem Eis nur drei weitere Kleinigkeiten auf dem Band und musste dennoch etwas über 11 Euro zahlen. Also fragte sie verdutzt, was denn das Eis koste. Antwort der Tochter:“Nur 5,95€!“ Da war überhaupt kein Verständnis dafür da, dass sowar nun wirklich nicht alltäglich ist, sondern eben schon ein kleines Stück Luxus. Das die Eltern dafür arbeiten gehen müssen, dass es eben auch Dinge gibt, die nicht für jeden selbstverständlich sind.

Nicht falsch verstehen: Ich verurteile hier nicht dieses Kind. Ich kann nicht wissen, wie die Eltern erziehen, welcher besondere Anlass war oder wie das sonst gehandhabt wird. Aber ich fand es einfach bezeichnend, dass vielen Kindern die ganzen Kosten, die Vergnügungen und Süßigkeiten etc. kosten, gar nicht klar sind. 6€ sind viel Geld bzw. können viel Geld sein. Für 6€ kann man eine ganze Menge kaufen. Aber 6€ für ein Eis, das ist schon viel. Finde ich! Und ja ich habe diese gewissen Sorten probiert und jaaaa ich liebe die ein oder andere auch abgöttisch 🙂

Wenn wir in den Sommerferien nicht wie andere Kinder 6 Wochen unterwegs waren, sondern eben auch mal zuhause blieben, beschwerten wir uns manchmal, obwohl ich das immer toll fand, nutzte ich die Ferien doch eh nur zum Lesen und Reiten, sowie dem Verschlingen der neuen Schulbücher o. Ähnlichem. An manchen Tagen fuhren unsere Eltern dann mit uns ins nahegelegene Freizeitbad. Es war toll. Großes Außengelände, verschiedene Becken, Saunalandschaften etc. Immer aßen wir dann auch alle 6 dort zu Mittag und picknickten im Laufe des Tages im Freibadbereich. Es gab genug zu trinken und viel Spiel und Spaß für alle. Unsere Badesachen passten immer und genug Shampoo, Duschbad etc hatten wir auch alle. Vielleicht nicht gerade von John Frieda oder so, aber wir hatten welches.

Dennoch waren wir dann manchmal undankbar und beschwerten uns, weil es doch nur dieser eine Tag war,  andere eben in Urlaub fahren oder es eben doch NUR ein Schwimmbad war und und und.

Wenn wir heute mit unserem Sohn ins Freizeitbad gehen, der noch nichtmal Eintritt kostet, weil noch so klein, den ganzen Tag dableiben und dort eben auch essen und noch das ein oder andere mitbringen, in die Sauna gehen und eben genau das machen, wie es unsere Eltern vor Jahren mit mir und meinen Geschwistern hielten, dann sind wir schon mit dem einen Kind und nicht gerade dem teuersten Essen der Speisekarte ruckzuck bei 80€ angelangt.

Das ist einem als Kind gar nicht bewusst. Daher war es wirklich toll und erfrischend, darüber nachzudenken, was man doch alles hatte und wofür man sich glücklich schätzen kann.

Solltet ihr auch mal ausprobieren. Meine 10 Punkte habe ich heute dann auch noch der Dankbarkeitsliste hinzugefügt und wenn ich nachher vor dem Schlafengehen über das Beste am Tag nachdenke, habe ich meine Antwort auch schon parat. Also alles cool 🙂

Liebe Grüße

Christine

 

Unsere Gesundheit – The-Magic-Challenge Tag 4

Heute war ein Tag der von den Wetterumständen her nicht besser von der Thematik hätte passen können. Dieses Wetter ist in der 36. Ssw. wirklich nicht so angenehm. Da war der Fokus auf die Gesundheit und damit einhergehende Dankbarkeit für alles was in diesem Bereich gut läuft, sehr hilfreich.

Im Kern ging es darum, zu verinnerlichen, dass „Das Geschenk der Gesundheit mich am Leben erhält.“

Dazu wurde ganz intensiv auf die verschiedenen Körperteile geblickt und erläutert warum zum Beispiel die Arme, die Beine, die Finger etc. so hilfreich und dankenswert sind. Das hat dann heute auch die 10 Punkte auf meiner Dankbarkeitsliste vereinfacht.

Zu mehr war und ist es einfach zu heiß. 🙂

Ich melde mich morgen wieder mit neum Elan.

Liebe Grüße

Christine