[Rezension] Die rote Königin (Die Farben des Blutes Band 1) – Victoria Aveyard

„In der Schule haben wir einiges über die Welt vor unserer Zeit gelernt, über die Engel und Götter, die im Himmel lebten und mit gütiger, liebender Hand über die Welt herrschten. Manche behaupten, das seien nur Geschichten, aber das glaube ich nicht.
Die Götter herrschen noch immer über uns. Sie sind von den Sternen herabgestiegen.
Aber sie sind nicht mehr gütig.“

[Seite 21]

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Titel: Die rote Königin
Originaltitel: Red Queen
Autor: Victoria Aveyard

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Übersetzerin: Birgit Schmitz
Genre: Fantasy/Distopie
Verlag: Carlsen Verlag
ISBN-13: 978-3-551-58326-0
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 512 Seiten
Preis: 19,99 €
Erschienen: 2015

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Dieses Buch gibt es auch bei der Buchhandlung in deiner Nähe!

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil ich auf der Suche nach einer neuen Reihe war. Ich liebe mehrteilige Geschichten, weil mich die Entwicklungen und Geschehnisse die Mehrteiler beinhalten können, immer wieder in ihren Bann schlagen.

Das Cover mit seiner glänzenden Folierung, der zweifarbigen Aufmachung und der Ahnung von einem Gesicht gefällt mir sehr gut und so durfte das Buch dann direkt auf meinen SUB ziehen.

Buchtrailer bei Youtube!

Zu „Die rote Königin“ lesen wir auf der Verlagsseite:

Das Fantasy-Highlight aus den USA! *** Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz … — Fesselnd, vielschichtig und voller Leidenschaft: Victoria Aveyard entwirft eine faszinierende Welt mit einer starken Heldin, die folgenschwere Entscheidungen treffen muss. Es geht um Freundschaft, Liebe und Verrat, um Politik, Intrigen und Rebellion, um Gut und Böse – und jede Schattierung dazwischen.

[Buch- und Autorenfotos, sowie die Inhaltsangabe obliegen dem Copyright des CARLSEN Verlags]

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Victoria Aveyard greift in ihrem Roman Zusammenhänge auf, die uns bekannt sind. Die Theorie der Blaublütigen als Adelsgeschlechter in gehobener Position mit mehr Macht, mehr Geld und mehr Einfluss, wird hier in weitergeführter Form in eine Welt eingebaut, die an das Mittelalter erinnert, auch wenn immer wieder auf moderne Technologien hingewiesen wird. Man findet vieles, dass an andere Geschichten wie Selection, Grischa und viele andere Distopien erinnert.

Die Protagonistin, die 17-jährige Mare, lebt in einem Dorf der dienenden Roten als eines von fünf Kindern. Sie wächst in ärmlichsten Verhältnissen auf und hält sich mit Diebstahl über Wasser. Mare ist eine Kämpfernatur, sucht ihre Familie und ihre Freunde zu unterstützen und wirkte auf mich auch sehr störrisch. Ihre aufbrausende Art und den Hang zur Schwarz-Weiß-Sicht, machte es mir schwer, mich mit ihr als Charakter anzufreunden. Dies übertrug sich auch auf die Handlung, dazu später aber noch mehr.

Mare hat auch diesen obligatorischen Jugendfreund, der natürlich heimlich in sie verliebt ist und sie ist hart, kalt und berechnend. Trotzdem sind aber gleich beide Prinzen in sie verliebt und sich auch sehr viel Mühe geben, dass Mare sich am Hof wohlfühlt, nachdem sie ihrem gewohnten Leben entrissen wurde. Da war ich dann soweit, dass ich mitunter sogar Mitleid mit Maven hatte, der sich ja – aus Gründen die jetzt Mal dahingestellt seien – wirklich müht Mare zur Seite zu stehen.

Die Handlung selbst packte mich nicht wirklich. Ich konnte mich nicht in die ganzen Abläufe hineinversetzen und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das dadurch bedingt war, dass ich Mare so gar nicht leiden kann oder ob ich Mare nicht leiden kann, weil der Schreibstil mir überhaupt nicht zusagte. Jedenfalls erschien mir alles so mühsam, ich wurde nicht mitgerissen und dachte mir mehr als einmal „Wie doof kann man eigentlich sein?“

Trotzdem hielt ich durch, denn die Beschreibung auf dem Bibliothekszettel verhieß ein überraschendes und spannendes Ende, was mir leider nicht gegönnt war. Ständig wurde man mit der Nase drauf gestupst, dass nichts so ist wie es scheint, dass jeder Mare verraten kann und eigentlich alles eine einzige Farce ist. Da musste das Ende ja nun wirklich so kommen und jedes halbwegs denkende Wesen hätte mal auf Gefühle und Zusammenhänge achten können, um das ein oder andere vorhersehen können.

Am Besten gefallen hat mir noch der Kronprinz Cal, dessen Figur mir von Anfang an nachvollziehbarer erschien. Ich konnte sein Handeln und seine Gefühle verstehen und empfand ihn als authentisch. Sein Schicksal am Ende war irgendwie auch das Einzige, dass mich so ein bisschen tangiert hat. Bei Mare war mir irgendwie völlig egal, was aus ihr wird.

Die Scharlachrote Garde war weiterhin noch ein interessanter Aspekt im Aufbau der Geschichte und hat bei uns zuhause zu einigen Diskussionen über die RAF und deren radikalen Maßnahmen geführt, da Matthes und ich ja oft parallel lesen und uns dann eben auch gut austauschen können. Das schätze ich sehr.

Alles in allem finde ich das die Geschichte Potential gehabt hätte, wenn Mare irgendwie anders gewesen oder anders beschrieben worden wäre. Wenn vielleicht nicht alles so krampfhaft beschrieben worden wäre und so weiter und so weiter. Wenn, wenn, wenn.

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Ich werde dem zweiten Band mal noch eine Chance geben und dann berichten. Viel Hoffnung mache ich mir nicht. Ich gebe dem Buch 2 Herzen!

2 Herzen

Wie hat es euch denn gefallen? Ich weiß, dass es ein Bestseller war und sehr vielen richtig gut gefallen hat. Also her mit euren Meinungen

 

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Name

Monatsrückblick November 2017

Die Hogwarts-Lesechallenge #liesdichnachhogwarts neigt sich im Dezember ihrem Ende zu, und da möchte ich natürlich nicht versäumen, euch meine gelesenen Bücher im November 2017 vorzustellen, die ich für die Aufgaben ins Feld führen möchte.

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  • Anthony Ryan: Das Erwachen des Feuers für Aufgabe 3: Lies ein Buch in dem magische Kreaturen vorkommen. In „Das Erwachen des Feuers“ wimmelt es nur so von magischen Kreaturen. Egal ob die blauen, schwarzen, roten oder grünen Drachen, der sagenumwobene weiße Drache oder auch in gewisser Weise die Blutgesegneten – sie alle haben ihre magischen Fähigkeiten. Dieses Buch hat sich einen Platz auf meiner Liste der Lieblingsbücher ergattert.  (1 Punkt)
  • William Paul Young: Die Hütte für Aufgabe 4: Lies ein Buch das eine Zugfahrt und/oder Reise beinhaltet. Mackenzie reist nach einem absoluten Tief in seiner Beziehung zu Gott, zu einer alten, verlassenen Hütte im Wald, die für ihn ein besonders furchtbarer Ort ist, denn in dieser Hütte endete die Spur seiner jüngsten Tochter auf grausame Art. (1 Punkt)
  • Deborah Harkness: Die Seelen der Nacht für Aufgabe 17: Lies ein Buch, in dem ein Gefängnis vorkommt. Diana Bishop ist eine Hexe, die ihre Herkunft verleugnet und versucht ihre magischen Fähigkeiten nicht anzuwenden. An einem schicksalhaften Tag jedoch holt sie ihre Bestimmung als Erbin zweier großer Hexendynastien ein und sie schwebt fortan in großer Gefahr. Den ihre eigenen Schwestern jagen sie und verletzen sie schwer. Sie werfen Diana in ein grausames Gefängnis – eine Oubliette. Ein tiefes Loch, das nur nach oben hin geöffnet ist und somit auch sehr gut verborgen. (2 Punkte)
  • Nicole Gozdek: Die Magie der Namen für Aufgabe 9: Lies ein Buch mit einem magischen Setting. Das Buch spielt im Land Mirabortas, in dem die Kinder statt Namen Nummern erhalten. Namen werden erst bei Volljährigkeit verliehen und mit dem eigenen Namen erhält der Träger auch seine wundersamen Fähigkeiten. Ganz und gar magisch (1 Punkt)
  • Victoria Aveyard: Die rote Königin für Aufgabe 12: Lies ein Buch, in dem es um eine Rebellion geht. Die 17-jährige Mare lebt in einer Welt zweier Klassen: Der roten Diener und Arbeiter und der silbernen Herrscher. Gegen dieses System erhebt sich mit der Scharlachroten Garde eine Rebellion, die den totalen Umsturz herbeiführen möchte. (2 Punkte)
  • Kiera Cass: Selection Teil 2 für Aufgabe 19: Lies ein Buch in dem es um verschiedene Rassen (egal ob Reallife/Fantasy) geht. In Selection Teil 2 geht es um die Unterteilung von Menschen in verschiedene Rassen anhand von Nummern teilt. Dieser Vergleich hinkt ein bisschen, weil man auch von Kasten sprechen kann, aber die Menschen werden schon in verschiedene Bereiche eingeteilt und ihre Zugehörigkeit zu einer Nummer, bestimmt auch ihren ökologischen Wert und die Beschränkung auf Gewisse Beschäftigungsbereiche 🙂
  • G.R.R.Martin: Die Königin der Drachen für Aufgabe 21: Lies ein Buch, in dem es um Riesen geht oder in dem ein Riese vorkommt. Da bin ich doch gleich fündig geworden in meiner Abendlektüre für den November, nämlich Band 6 von Ein Lied von Eis und Feuer, in dem die Riesen bei der Schlacht an der schwarzen Festung in deren Verlauf auch Ygritte stirbt, eine wichtige Rolle spielen. (3 Punkte)
  • James Patterson: Tagebuch für Nicholas für Aufgabe 23: Lies ein Buch, das in Tagebuchform geschrieben ist. Der Hauptteil dieses Buch besteht aus dem Tagebuch, dass Katie von Matt erhält, der sie kurz zuvor überstürzt verlassen hat. Es geht darum um eine junge Mutter, die an ihren Sohn schreibt. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. (3 Punkte)
  • Jennifer L. Armentrout: Obsidian für Aufgabe 25: Lies ein Buch, in dem es um Gestaltenwandler geht. Diese Wahl ist etwas unorthodox, aber deswegen nicht weniger passend, denn die Lux können sich nicht nur in reines Licht auflösen, sondern auch jede andere Gestalt darstellen, wenn sie es möchten. (3 Punkte)

Die Zusatzaufgabe für November habe ich auch erfüllt und ihr könnt den Beitrag dazu hier lesen.

Damit habe ich bis jetzt insgesamt  45/60 Punkten!

Ich habe mich auch an einem ersten LesemonatVideo versucht, aber leider bin ich noch nicht so gut, was den Schnitt angeht. Ich habe die Hälfe rausgeschnitten und viel zu viel gequasselt. Wer trotzdem mal schauen will, findet das Video bei Youtube.

Liebe Grüße

Eure Christine

 

 

 

Mama, ich weiß genau was ich möchte!

3, 5 Jahre ! Genau so alt ist unser kleiner Wirbelwind nun schon und jedes Lachen, jeder Tag, zeigt uns, wie schnell die Zeit verfliegt.

Ich habe an manchen Tagen das Gefühl, dass es erst gestern war, als dieser kleiner Wurm das Licht der Welt erblickt und mir von Matthes das allererste Mal in den Arm gelegt worden war. Und an anderen Tagen fühle ich mich unendlich alt. Nicht auf schlechte Weise, sondern auf diese Weise mit der man auf sein vergangenes Leben zurückblickt und einfach voller Stolz auf so Unmengen an wundervoller Momente blicken kann.

Es ist faszinierend zu sehen, wie schnell diese wunderbaren kleinen Menschen ihren eigenen Kopf entwickeln. Fynn weiß abends genau, welches Buch er vorgelesen haben möchte, er sucht sich selbstbestimmt die Bücher aus, die er sich in der Bücherei entleihen möchte, er weiß, was das Christkind bringen soll und womit er am liebsten spielt. Er hat klare Vorstellungen davon, was Mama doch bitte kochen möchte und ob er lieber mit Fahrrad oder Laufrad zum Kindergarten fahren möchte, denn letzteres erfreut sich das erste Mal auch großer Beliebtheit, seid Fynn ohne Stützräder Fahrrad fahren kann 😉

Als ich vor ein paar Wochen mit einem neuem Strickpullover begann, legte Fynn seine Autos beiseite und schaute mir interessiert zu. Nach ein paar Minuten sah er mich nachdrücklich an, legte seine Hand an mein Gesicht, wie immer, wenn er mir etwas ganz, ganz wichtiges zu sagen hat und intonierte:“Mama, ich möchte bitte auch nochmal ein Jacke gestrickt bekommen mit Rot und dem Braun da, ja?“

Bei Fragen lässt er seine Stimme am Ende immer ganz hoch klingen und schenkt einem dann ein Lächeln, das einfach zuckersüß ist. Ich legte meine Arbeit beiseite und lies mir das genauer erklären. Danach hatte ich einen ganz klaren Fahrplan und eine Checkliste:

  • Fynn wollte eine Strickjacke
  • Farben Rot und Beige
  • Sie sollte ganz weich sein
  • Ganz lange Arme haben
  • Bunt sein (Siehe 2. Punkt 🙂 )
  • Nicht bis obenhin zugehen und überhaupt keinen Kragen, keinen Reißverschluss und keine Knöpfe haben, aber trotzdem zu sein

Ich war ein bisschen überfordert. Einen Knopf konnte ich ihm schließlich dann auch zumindest abringen.

Das BUNT mit nur zwei Farben setzte ich mit Streifen, Farbwechseln und einer ungewöhnlichen Nahtverteilung um und war unendlich dankbar, dass ich die Anleitung von Nina Schweisgut fand. Aus dem „Genialen Schnellstrickerbuch“ hatte ich schon einiges probiert und fand die Jacke etwas abgewandelt perfekt, um Fynns Ansprüche zu erfüllen.

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Ihr bekommt das Buch zum Beispiel über Amazon. ( PS: Die Anleitung für den Korb enthält das Buch auch)

Damit die Wolle schön angenehm ist entschied ich mich für MyBoshi No 2 in Elfenbein und Tomate, denn diese Kappok-Baumwolle lässt sich angenehm tragen und hält auch was aus!

Ihr bekommt sie hier! 

Das Ergebnis kam übrigens super an! Ich glaube, so schnell wollte Fynn noch nie Fotos machen, wobei er da generell sehr viel Spaß dran hat. Aber diese lässige Strickjacke hat es ihm echt angetan, wenngleich für mich das Ganze etwas ungewohnt war. Aber er hat ein neues Lieblingsteil und das ist die Hauptsache.

Seht selbst. Ich glaube sein Lachen sagt alles ❤

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Sein Outfit:

Jacke: TraumTeil (ähnliche via Bestellung: traumteil@yahoo.com)

Schuhe: Pepino Ricosta for Kids (ähnliche hier)

Hose: s. Oliver (ähnliche hier)

Jeanshemd: Vertbaudet (ähnliches hier)

Ein Brief

Für die #liesdichnachhogwarts Challenge gab es im November die Aufgabe einen Brief an eine Figur aus einem Buch zu schreiben, dass man für die Challenge gelesen hat und ich habe mich für Mackenzie aus William Paul Youngs „Die Hütte“ entschieden.

Hallo Mackenzie!

Obwohl deine Geschichte nicht neu für mich ist, hat sie mich vor wenigen Tagen wieder tief berührt. Als ich abends auf dem Sofa von deinen Erlebnissen las, war ich teil zutiefst erschüttert, teils einfach nur unendlich traurig und teils von tiefem Glück beseelt. Das was dir widerfahren ist, war von jeher eine große Angst von mir. Schon als recht junger Mensch habe ich mich immer wieder mit meinem Glauben auseinandergesetzt und hinterfragt, was mir wirklich wichtig ist.

Als ich darüber nachdachte Theologie zu studieren, konnte ich mich schlussendlich nicht dazu durchringen den Weg eines Pfarrers zu gehen. Zu tief waren meine Bedenken, angesichts von Trauer und Verlust und Hass Menschen Rat zu geben und zu verstehen, warum Gott Dinge zulässt, die einfach nicht fair erscheinen. Zu tief die Überzeugung, dass ich niemals wieder einen glücklichen Tag auf Erden erleben würde, wenn einmal meinem Mann oder meinen Kindern etwas zustoßen würde.

Mittlerweile bin ich wirklich selbst Mutter und versuche alles, um meine Kinder zu schützen. Ich habe so mit dir gefühlt, denn der Verlust deiner Tochter ist mit Sicherheit unendlich schwerer zu ertragen als alles was dir am eigenen Leib geschehen kann. Aber ich bin unendlich dankbar für deine Geschichte. Denn sie gibt Mut und macht Hoffnung, Sie sagt etwas aus, dass ich tief in mir mit meinen Gefühlen vereinbaren kann. Sie gibt eine unglaubliche Wahrheit wieder und schenkt ein tiefes Gefühl der Geborgenheit.

Ich habe mir schon vor langer Zeit angewöhnt, ein „Vater Unser“ zu beten, wenn ich Beistand brauchte, ich danke Gott für die glücklichen Momente in meinem Leben, ich schlage jedes Mal ein kleines Kreuz über meiner Brust, wenn ich etwas sehe, bei dem ich mir wünsche, dass Gott es siehst und seinen Segen schenkst und sein Wort und seine Anwesenheit sind für mich in den dunkelsten Stunden meines Lebens von großem Trost gewesen. Ich sage immer: Wenn du alleine bist und dich „die große Traurigkeit“ übermannt, dein Leben über dir zu zerbrechen droht und du absolut hilflos bist, dann bekommt man einen unsichtbaren Klaps. Irgendwann ist da dieses Gefühl einer warmen Umarmung und aufmunternder Worte, die dich deine Schultern straffen lassen und mit neuem Mut in das Leben gehen lassen. Und ich möchte dir einfach nur danken, Mackenzie, dass ich dank deiner Geschichte das Gefühl habe, dass dies so bleibt und Gott auch nicht für mich verloren gehen wird, wenn die Umstände noch schlimmer werden.

Ich gehe mit neuem Gottvertrauen in die Woche und das ist dein Verdienst.

Vielen Dank

Deine Christine

[Rezension] DIE BUCHSPRINGER – MECHTHILD GLÄSER

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„Schwörst du, beim Lesen stets dem Schutz der Geschichten zu dienen und nichts zu tun, was sie zerstören oder verändern könnte?“

[Seite 44]

ab 12 Jahren, Erstmals erschienen 2015, 3. Auflage 2015
384 Seiten, 15.0 x 22.0 cm
ISBN 978-3-7855-7497-3
Hardcover mit Schutzumschlag
17,95 € (D)

[Fakten und Cover unterliegen dem Copyright des LOEWE – Verlag]

Inhalt
Nach einigen unerfreulichen Ereignissen zuhause für Alexis und Amy, flüchten Mutter und Tochter auf die schottische Insel Stormsay, die einst das zuhause von Alexis war. Für Amy ist es der erste Besuch und auch das erste Zusammentreffen mit ihren Verwandten. Sie erfährt, dass sie einem uraltem Clan angehört, der noch dazu die Gabe hat in Geschichten zu reisen,und diese beeinflussen und beschützen zu können.

Amy kann sich sehr schnell mit dieser Entdeckung anfreunden und schlüpft fortan von einem Klassiker zum Nächsten. Doch die Buchwelt eröffnet sich ihr wenig friedlich, denn ein Dieb treibt sich um und stiftet in Größen wie „Alice im Wunderland“, „Ein Sommernachtstraum“, „Stolz und Vorurteil“ und vielen anderen, große Unruhe. Amy macht sich zusammen mit Schir Khan und Goethes Werther auf, um den Übeltäter zu stellen, doch das ist gar nicht so einfach, denn scheinbar hat es auch jemand auf Amy abgesehen…..

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Ich bin mit recht großen Erwartungen an diese Geschichte herangegangen, denn ich finde der Plot hat unheimlich viel Potential und das Buch wird in der Presse hochgelobt. Allerdings wurde ich recht schnell enttäuscht. Ich bin mit den Figuren einfach nicht warm geworden. Sie waren so klischeehaft gezeichnet und wenig nachvollziehbar. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter wirkte irgendwie unglaubwürdig und auch die ständigen Sprünge in der Erzählstruktur waren für mich weniger eloquent denn einfach nur nervig.

Ich muss gestehen, dass ich teils das Hörbuch, gelesen von Ann Vielhaben dazunahm, da ich schon gerne wissen wollte wie es weiterging, merkte aber bald, dass ein Teil der Enttäuschung über dieses Buch dem Lesestil von Frau Vielhaben geschuldet war, der einfach nicht meiner war. Manchmal hat man sowas ja. Also lies ich das Hörbuch nach einer kurzen Weile aus und empfand das Buch dann auch gleich ein bisschen besser.

Die Sequenzen und Figuren aus den großen Klassikern, sowie deren Einbindung ins Geschehen fand ich durchaus ansprechend und passend, allerdings war mir nicht klar, wie Menschen Dinge tun und weite Strecken zurücklegen können, ohne dass man es ihren Füßen oder ihren Händen etc. ansieht und ich habe auch nicht verstanden, warum Buchfiguren mit in die Draußenwelt genommen werden können, aber eben doch nicht alle. Und was eine Offenbarung über Amys Herkunft für Konsequenzen haben könnte, wird auch nicht zu Ende gedacht.

Mein Fazit ist daher: Alles in Allem muss ich sagen, dass das Buch durchaus lesbar war und auch mit einer gewissen Spannung aufwarten konnte. Und deswegen ist für mich das Lesen dieses Buches auch kein unbedingtes MUSS.

Anhand dieser Leseprobe könnt ihr euch aber auf jeden Fall schonmal einen ersten eigenen Eindruck verschaffen.

Ich gebe diesem Buch:

3 punkte

Liebe Grüße

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[REZENSION] PHANTASTISCHE TIERWESEN UND WO SIE ZU FINDEN SIND (ORGINALDREHBUCH) – J.K. ROWLING

„Die geheimnisvolle Macht fliegt hoch in den Himmel hinauf und schießt dann durch die Stadt, wirbelt kreuz und quer durch Gassen und Straßen, bevor sie in eine U-Bahn – Station hinabfährt.“

[Seite 16]

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Eckdaten:

Autor: J.K. Rowling
Titel: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind:
Das Originaldrehbuch
Aus dem Englischen von Anja Hansen-Schmidt
Ab 14 Jahren
304 Seiten, Hardcover, gebunden mit Schutzumschlag
€ (D) 19,99 | € (A) 20,60
ISBN 978-3-551-55694-3

In­halt

Der Magizoologe Newt Scamander will in New York nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Doch als sein magischer Koffer verloren geht und ein Teil seiner phantastischen Tierwesen entkommt, steckt Newt in der Klemme – und nicht nur er.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch, nach Motiven aus dem gleichnamigen Hogwarts-Schulbuch, ist das Drehbuchdebüt von J.K. Rowling, Autorin der heiß geliebten und weltweit erfolgreichen Harry-Potter-Serie. Dieses Abenteuer, mit seinen außergewöhnlichen Figuren und magischen Geschöpfen, sprüht vor Ideen und ist große Erzählkunst, die ihresgleichen sucht. Es ist für alle Filmliebhaber und Leser ein absolutes Muss – für eingeschworene Fans wie für jeden Muggel, der die Magische Welt zum ersten Mal betritt.

Der Film Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind startete im November 2016 in den Kinos.

Diese Informationen sind der offiziellen Carlsen – Website entnommen.

Ihr könnt das Buch auf dieser Seite auch direkt erwerben 😉

Unbenannt

Als Harry-Potter-Fan der ersten Stunde kann ich natürlich nur schwerlich an Büchern vorbeigehen die mit dem Harry Potter Universum auch nur im entferntesten zu tun haben und ich möchte es auch gar nicht. Nachdem ich bereits das Skript „Harry Potter and the Cursed Child“ zum gleichnamigen Theaterstück gelesen hatte, freute ich mich natürlich auch auf ein weiteres Werk dieser Art und mein Wunsch wurde mir mit dem Originaldrehbuch zu dem Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ erfüllt.

Hat man erstmal angefangen Bücher in dieser Aufmachung – also der Skriptform – zu lesen, möchte man es nicht mehr missen, denn auch wenn der Lesefluss anfangs etwas stockend ausfällt, gewöhnt man sich schnell an den Schreibstil und das innere Auge kann wunderbare Szenerien gestalten. Zudem ist ein solches Buch wirklich schnell gelesen und macht so richtig Spaß.

Es geht um den Magizoologe Newt Scamander, der seinen magischen Koffer bei einem Zwischenstopp in New York, mit einem No-Maj (einem Nicht-Magischen) vertauscht und so gezwungen ist, sich länger als ursprünglich geplant in der pulsierenden Stadt um 1926 aufzuhalten, um seinen Koffer wiederzuerlangen und die daraus entschlüpften magischen Geschöpfe wieder einzusammeln. Dabei ist die Lage für Zauberer in Amerika eine ganz andere, als wir sie aus den Harry Potter Romanen kennen. Denn während die englischen Zauberer zu Harrys Zeit mehr oder weniger friedlicher Koexistenz mit den Muggeln leben, wurden sie im Amerika der 1920er verfolgt und müssen sich im Untergrund verstecken.

Die Gesamtsituation wird belastet durch unerklärliche Vorgänge und Zerstörungen überall in New York. Gellert Grindelwand, dessen Namen wir schon aus den Harry Potter Büchern gut kennen, treibt sein Unwesen und auch die entschlüpften magischen Geschöpfe machen die Lage da nicht gerade besser..

Getragen von diesen verschiedenen Vorkommnissen, zaubert das Drehbuch von J.K. Rowling eine unverwechselbare Kulisse, die uns wieder einmal in Harrys Welt entführt und doch mit so viel Neuem aufwartet. Die neuen Charaktere die wir kennen lernen dürfen, sind nachvollziehbar, charmant und durch die Bank weg symphatisch im Guten wie im Bösen.  Die Tiere sind liebevoll ausgestaltet und man ist direkt gefangen und von den vielen Details.

Detailreich gestaltet ist auch das Buch an sich. Denn die goldenen Ornamente und die Tierzeichnungen, die das Cover schon so ansprechend zieren, finden wir auch im Buch wieder. Jede Seite weist kleine oder große Zeichnungen auf und verdoppelt so den Lesespaß.

Mit Rowlings großartigem Erzählstil bleibt eine kleine Wehmut zurück, dass ein Roman vielleicht noch vielschichtiger und einnehmender hätte sein können, doch so wie es nun vorliegt ist diese Geschichte ein großartiger Auftakt zu denen die da in den folgenden Jahren noch kommen werden und ich kann euch trotzdem eine herzlichste Leseempfehlung ausbrechen.

Ich hatte eine grandiose Zeit beim Lesen.

Ganz liebe Grüße

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J.K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen. Sie wurden in 80 Sprachen übersetzt, über 450 Millionen Mal verkauft, sind vielfach ausgezeichnet worden und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J.K.

[REZENSION] Kinderbuch: CARUSOS LIED – SUZANNE BARTON

„Du bist gut, so wie du bist!“

[Titelbild]

Eckdaten:

Titel: Carusos Lied
Autorin & Illustratorin: Suzanne Barton
Auführung: Hardcover
Verlag: Coppenrath ( 2015)
ISBN: 978-3649620198
Seiten: 32
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 3 Jahren

Gebraucht bekommt ihr es unter diesem Link!

Die Handlung:

Der kleine Vogel Caruso verliebt sich in den wunderschönen Gesang, den er jeden Tag nach dem Aufstehen vernimmt. Er begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung des Klangs und fragt sich durch die Tierwelt, bis er schließlich auf den Morgensonnen-Chor trifft. Völlig begeistert möchte er diesem gerne beitreten und übt jeden Abend fleißig an seinem Gesang. Leider kommt aber entweder zu spät, oder er ist pünktlich, dann aber so müde, das er nur gähnen kann. Als er schon ganz traurig ist, trifft er auf einen anderen Vogel, der aussieht wie er und gemeinsam mit Caruso singt, denn der ist, wie er nun lernt, eine Nachtigall. Und so singt er fortan des Abends gemeinsam mit seinem neuen Freund.

Meine Meinung:

Das Buch ist wunderschön illustriert, mit einer schönen Balance zwischen doppelseitigen Bildern und kleinen Bildauschnitten in Art einer Bildergeschichte. Sowohl gezeichnete als auch in einer Collagenart gehaltene Elemente wechseln sich ab. 

Der Text enthält viel wörtliche Rede und eignet sich so wunderbar zum lesen mit unterschiedlichen Stimmen. Die Satzstruktur ermöglicht es Kindern beim Vorlesen ein breites Spektrum an Verben und Fragestrukturen kennenzulernen und so das grundlegende Verständnis der deutschen Sprache zu untermauern.

Die Geschichte kam bei meinen Kindern sehr gut an und auch die Bilder trafen auf großes Interesse.

Gerade die Botschaft ist es aber, die mir besonders gut gefallen hat: Caruso hat einen Traum, den er fleißig verfolgt und für den er schließlich eine Zeit und einen Ort findet. So darf er erkennen: Jeder kann sein Talent einsetzen. Und jeder ist genau richtig so wie er ist und wie Gott ihn gedacht hat.

Fazit:

Ich gebe eine absolute Empfehlung für dieses Buch. Leider habe ich es derzeit in keinem Online-Shop gefunden, aber dieses Buch ist mit Sicherheit ein triftiger Grund mal in der örtlichen Bibliothek oder Buchhandlung vorbeizuschauen. Es lohnt sich für Eltern und Kinder gleichermaßen. Wer sich so richtig verliebt hat, der kann das Buch unter obigem Link gebraucht erwerben!

Euch einen wunderschönen Tag, eure Christine

PS: Für Lokalhelden: Die Stadtbücherei Boppard hat dieses Buch im Bestand!