Live your Dream!

Guten Abend an Euch!

Wie versprochen folgt hier nun der langersehnte Post zu PIPPA&JEAN!

Seit ein paar Monaten bin ich nun unabhängiger PIPPA&JEAN Style Coach. Und eigentlich hat alles ganz harmlos angefangen.

Ich kannte das Label nicht, das Label kannte mich nicht und jemand der Style Coach ist, war auch weit und breit nicht zu sehen. Aber ich suchte Schmuck für unsere tollen TraumTeil Kreationen und die damit einhergehenden Blogfotos. Immer dieselbe zwar wunderschöne aber doch ganz schlichte Diamantkette wurde auf Dauer doch langweilig und für jede neue Kreation ein passendes Schmuckstück kaufen eben ziemlich schnell sehr kostspielig.

Durch meine endlose Internetrecherche auf der Suche nach einer adäquaten Lösung kam irgendwann eine PIPPA&JEAN Werbung in mein Blickfeld. Also mal angeklickt und durchgelesen.

Klang ja ganz verlockend: Starter-Set kaufen und Schmuck im Wert von bis zu 2000€ bekommen.

Ich war mir sicher: Da gibt es einen Haken! Menschen die einen danach ständig unter Druck setzen, 100 Termine zu denen du UNBEDINGT hin musst und überdies wahrscheinlich am Ende Schulden, wenn man nicht innerhalb von 3 Tagen 1000 € Umsatz macht!

Natürlich jetzt überspitzt formuliert, aber das ist ja so die Angst die man dann hat! Außerdem gibt es dann noch allerlei sonstige Gedanken, die man da sonst so hat.

ABER: Ich wollte das ja eh nicht machen. Ich wollte ja nur den Schmuck 😉 Und nachdem ich Tage lang gelesen hatte, um den Haken zu finden und nicht irgendwo reinzurasseln, folgte ich meinem einfach ganz starkem Bauchgefühl das machen zu wollen.

Der Schmuck kam, ich las mir alles durch, habe einen tollen Ansprechpartner zur Seite gestellt bekommen und das StarterSet war schnell da.

Und dann begann eine Reise, die ich mir schöner nicht hätte vorstellen können. Es ist ähnlich wie ein Fernstudium 😉 und die liebe ich ja bekanntlich.

Pippa&Jean schickt dir dieses großartige und sehr großzügige StarterPaket und stellt dir alles zur Verfügung, was du brauchst, um ein erfolgreiches Business aufzubauen.

Und der Rest? Der liegt bei dir! Natürlich bekommt jeder die Hilfe und die Unterstützung die er haben will, aber man wird nicht in irgendwas reingedrängt, was man nicht möchte.

Und den Haken? Den muss man sich dann schon selber im Baumarkt um die Ecke kaufen 😉

Das ist einfach toll! Man kann sich ein Team aufbauen oder eine Party nach der anderen schmeißen, oder einmal im Monat aktiv sein. Man kann mit tollen Menschen zusammen arbeiten oder alleine raus gehen. Man kann mit dem Einzelhandel kooperieren, oder bei Kunden zuhause Partys feiern. Man kann Online Style Partys machen und sich selbst immer weiter entwickeln.

Es ist einfach ein ganz tlles und mehrfach ausgezeichnetes Konzept, das obendrein fair ist, denn du verdienst von der ersten Minute an, ohne Einschränkungen und das ab dem 1€ Umsatz im Monat.

Ich bin total happy! Und wenn jetzt jemand sagt: „Das klingt toll!“ – Ich berate euch gerne! Klickt einfach mal im Blog auf den Reiter „Jobs“

Eine Party bei mir buchen oder einfach online shoppen könnt ihr unter www.zauberhafte-welt.de

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Platzmangel und Sentimentalität

Einen wunderschönen Tag an Euch!

Hier gibt es gerade ganz schön viel zu tun. Lenis allererster Geburtstag steht an, die Taufe des Patenkindes rückt in greifbare Nähe und auch sonst gibt es im August viel zu feiern, wie zum Beispiel direkt am Anfang des Monats, wo Matthes und Ich unseren 5. Hochzeitstag feiern. Wir freuen uns schon sehr darauf, denn wir wollen etwas Besonderes machen. Und wie immer wenn familiär und beruflich sehr viel ansteht konzentriere ich mich noch mehr auf mein Mind-Set und auf die Frage: „Was ist wichtig für mich und uns?“, „Was brauchen wir wirklich?“

Ein Buch, dass mir dabei unglaublich wertvolle Ratschläge gibt, ist mittlerweile wirklich ein Klassiker: Simplify your Life.

Und damit meine ich wirklich die ursrpüngliche Gesamtversion. Zu den anderen Ergänzungen werde ich in Zukunft nochmal etwas schreiben. Aber der Grundansatz dieser Vorgehensweise liegt in der Lebenspyramide, die einfach, klar und nachvollziehbar ist:

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Lebenspyramide nach Küstenmacher

Wie ihr unschwer erkennen könnt, ist der erste Bereich, den man ab und zu aussortieren sollte grob unter „Sachen“ zusammengefasst. Dazu zäheln wirklich alle materiellen Dinge. Egal ob Kleidung, Schuhe, Autos, Büroartikel etc. Denn zu viele Sachen zu haben ist wie ein Teufelskreis. Und unterbewusst belastet Krempel unsere Seele, unser Freiheitsgefühl und unsere Möglichkeit uns frei zu entfalten.

Deswegen haben wir uns mal wieder Zeit genommen, jetzt wo die Kinder wieder den nächsten Kleider- und Schuhgrößenschritt getan haben, und sortieren Unmengen an Kleidungsstücken und Kinderspielzeug aus. Bei zwei Kindern stapelt sich hier einfach ein Karton über den anderen und bei Stauraum müssen wir leider passen. Außerdem habe ich es gerne, wenn auch Ecken und Kämmerchen übersichtlich befüllt sind, mit Dingen, die wir wirklich noch brauchen. Man findet Dinge wieder, die man gar nicht vermisst hat und manchmal aber genau jetzt richtig gut gebrauchen kann. Man findet Sachen, über die andere sich mit Sicherheit riesig freuen würden und die wirklich gerne ausziehen dürfen und man findet Sachen, die nun wirklich weggeworfen oder recycelt werden können: So ergibt das zu klein gewordenen Herrenhemd wirklich tollen Stoff für ein kleines Sommerkleidchen für Leni und aus dem Sweatkleid, das an den Armen abgewetzt ist, wird bequem noch ein toller Hoodie für Fynn.

Dieses Aussortieren ist imer befreiend. Man hat danach wirklich das Gefühl 1. enorm etwas getan zu haben, 2. sich wirklich dankbar zu fühlen, weil man so viele tolle Sachen hat, 3. kleine Schätze gefunden zu haben und 4. anderen mit den aussortierten Sachen eine Freude gemacht zu haben.

ABER: Bei zwei Kindern bzw. Kindern generell kann das aussortieren schonmal ganz sentimental machen, denn: es ist klar, dass man nicht alles aufheben kann und das gilt eben auch für Selbstgemachtes, aber den Pullover in der Hand zu halten, in dem Leni ihre ersten Schritte machte, oder den allersten Body…da kommen Erinnerungen hoch. Gestern zum Beispiel hatten wir Fynns weinroten Anzug in der Hand, den er an seinem ersten Weihnachten an hatte und den er über und über mit Schokolade beschmierte, weil wir mit meinen Eltern zusammen am heiligen Abend noch Schokoladenfondue gegessen hatten. Da wurden gleich mal die Bilder wieder hervorgekramt. Diese Zeit und diese Erinnerungen sind unglaublich wertvoll für mich und bedeuten mir einfach sehr sehr viel. Aber auch ich muss mich dann manchmal daran erinnern, dass diese Erinnerungen stark in meinem Herzen sind und ich deswegen nicht jedes Teil aufheben kann.

Die Teile die ich dann behalte, haben somit noch einen größeren Wert. Wie mein Hochzeitskleid zum Beispiel oder einen ganz besonderer Mickey, den ich euch heute noch vorstellen möchte:

Das ich das Schnittmuster Mickey von LeKimi sehr mag, ist ja spätestens seit dieser Tigerlily-Version kein Geheimnis mehr, aber ein Strampler den wir für Lenis erste Tage bei uns machten ist dennoch mein absolutes Lieblingsteil.

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Ursprünglich war er nur gedacht um noch ein paar Stoffreste zu verarbeiten, aber mit den Herzchen-KamSnaps, den tollen Farben und einem ganz besonderen Plot, schaffte dieser Mickey es dann doch auf die Rangliste der Sachen, die wir auf jeden Fall aufheben. Aber seht selbst:

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Wir überlegten was wir neben den gängigen maritimen Themen mit Ankern noch verbanden. Und dann kamen natürlich Assoziationen mit verankert sein, irgendwo seinen Anker werfen, wo man sich wohl fühlt und das war es, was für uns passte.

Deswegen kamen wir auf die Idee unsere Koordinaten als Plott das Bein herunterlaufen zu lassen und ich liebe diesen Look. Das ist einfach ein ganz individuelles Stück und total süß. Gerne machen wir euch natürlich euren Plott individuell mit eure Koordinaten und auch auf Shirts oder so.

Wie findet ihr es?

Ich freue mich von euch zu hören.

Ganz liebe Grüße

Christine

 

Und ich zog aus, und ward NEU! – Ein hoch auf die Weiterentwicklung!

Guten Morgen Ihr Lieben! – Seid ihr noch da?

Ich bin es und ich freue mich heute auf diesen Post wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Fast 2 Monate, die ich euch habe warten lassen. Fast 2 Monate, in denen einfach kein Wort niedergeschrieben werden wollte. 2 Monate, in denen so unglaublich viel passiert ist, dass ich es selbst kaum glauben kann. 2 Monate, an denen ich euch nun teilhaben lassen will.

Es wird ein langer Text und ich hoffe, ihr lest ihn bis zum Ende und lasst mit vielleicht sogar einen Kommentar da ❤

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Einfach mal die Füße hochlegen und das Leben genießen!

Wer meinen Blog schon länger liest, der hat sicherlich gemerkt: die letzten Jahre für mich und mein Selbst waren eine Reise. Eine Reise hin von der Studentin, zur Angestellten, zur Mutter.

Immer wieder habe ich sehr stark an mir gearbeitet, den Willen gehabt mich zu entwickeln, nicht stehen zu bleiben und vorallem auch GLÜCKLICH zu sein. Nun ist man ja als Lebensberaterin in einer tollen Situation. Menschen fragen einen um Rat, man weiß (meistens) einen, und da ist es ja nur logisch und klar, dass es Dir im eigenen Leben auch so geht.

Für alles gibt es eine Lösung und einen Weg und der liegt meistens auf der Hand – NICHT! 🙂

Ich verglich das immer ganz gerne mit der Eheberatung. Diese mache ich ja auch für entfernter lebende Paare via Skype. Wenn man nun also zuhause sitzt und ein Ehepaar berät, während der eigene Mann mal durchs Büro huscht und die Augenbraue hochzieht, weil man den eigenen, tollen Rat am Vorabend vielleicht so gar nicht beherzigt hat, dann weiß man: Auch bei Lebensberatern ist nicht immer alles perfekt.

Als mein Sohn sich ankündigte, arbeitete ich gerade an einem Gymnasium. Die Arbeit machte mir Spaß, ich liebte meine Schüler und fühlte mich im Kollegium und meinem absoluten Traumberuf total wohl! Ganz klar, dass ich nach 8 Wochen Mutterschutz wieder einsteigen wollte. Meinen bei der Ankündigung milde lächelnden Vorgesetzten (ein älterer Herr und 5-fach Papi), ignorierte ich einfach mal (der hat ja keine Ahnung – ich schaffe das schon).

Ja ja, ich kam nach 8 Wochen (mein Mann hatte 6 Monate Elternzeit genommen), hatte vorher schon heftige Bedenken, mein Mann fuhr mich zur Arbeit, ging mit dem Kleinen draußen spazieren und ich rannte in jeder 5 Min. Pause raus. Ca. 3 Wochen ging das so, bis unser Fynn krank und somit stationär ins Krankenhaus aufgenommen wurde – natürlich zusammen mit der stillenden Mami. Also war nix mit Arbeiten.

Ich rief meinen Chef an, der sogleich anbot, dass ich von meiner Elternzeit immer noch gebrauch machen könnte. „Diese Zeit wollen Sie nicht verpassen! Glauben Sie mir!“

Ich glaubte ihm und blieb fortan zuhause. Das hat mir so unglaublich gut getan. Ich war durch diese Episode so sicher in meiner Entscheidung, wie ich es vorher sonst nie gewesen wäre. Ich fing an nebenbei Psychologie zu studieren und verschiedenen Kurse zu belegen und mich voll und ganz auf unsere Familienplanung einzurichten.

Mein Wunsch wurde erfüllt und ich wurde nochmal Mutter – diesmal von einer Tochter!

Ich hatte zwei entspannte Geburten trotz widriger Umstände, einfach weil ich in mir selber ruhte. Das ist sehr viel Wert.

Ich habe mich in tollen Bereichen selbständig gemacht und zuletzt, weil es einfach super zu meinem Konzept passte, Pippa&Jean mit ins Boot geholt.

Ein Designer-Schmucklabel, das im Direktvertrieb angeboten wird. Alle Vorurteile, die auch ich im Vorfeld gegen solche Strategien hatte (Warum eigentlich?) wurden ausgeräumt – gibt es bei Pippa nicht. Und ich startete – obwohl ich anfangs eigentlich nur den Schmuck aus dem Starterset für die Blogfotos haben wollte.

Dazu aber an anderer Stelle mal mehr. Fakt ist jedenfalls: Mir macht das Ganze unglaublichen Spaß! Ich fühlte mich toll. Was war doch alles schön und was passte doch alles super zusammen.

Und dann kam der Diamond Day in Berlin! Die große Jahres-Gala der Firma und irgendetwas sagte mir: DA MUSST DU HIN!

Gesagt, getan. Ich, bzw. wir, waren da. Und neben einem wirklich tollen Wochenende von dem ich auch noch berichten werde, hörte ich Sonntags einen Vortrag von Michael Strachowitz.

Ein Satz dieses Direktvertriebs-Meisters traf mich dabei wie ein Schlag: „Hören Sie auf, anderen gefallen zu wollen, oder um Anerkennung zu buhlen!“

Etwas, dass mir schon längst hätte klar sein müssen, hatte ich bei mir einfach übersehen. Ich hatte gemerkt, dass ich immer unglücklicher wurde in meiner Situation, die sich irgendwie in Stillstand begeben hatte, da ich ganz entgegen meinem sonstigen Bestreben in ein Hamster-Rad geriet aus einem einzigen, doofen Satz heraus.

Als Mama, die zuhause bleibt und nicht arbeiten geht, muss man sich ja eine ganze Menge anhören: „Du bist ein schlechtes Vorbild?“, „Du bist ja faul!“, „Du begibst dich in eine totale Abhängigkeit!“, „Wofür hast du eigentlich studiert?“, „Wann willst du denn mal wieder was tun?“ usw.

Ich fühlte mich degradiert. Denn das stimmte ja nicht (Ich arbeite für euch gerade an einem spannenden Artikel zu diesem Thema): Ich bin Mama, kümmere mich um die 2 Kinder, koche, putze und versorge auch unsere beiden Hunde. Ich halte das Haus in Ordnung, erledige die Einkäufe, helfe immer, wo meine Hilfe beötigt wird, gebe Nachhilfe, bin selbständig im Schmuckvertrieb, mit diesem Blog, mit der Herstellung und dem Vertrieb unserer Handmade – Produkte und ich habe einen Beratungsbetrieb! Das ist mehr als ein Hauptjob! Nur, dass das eben keiner so sieht, weil man ja nicht einfach morgens um 8 Uhr in irgendein Büro fährt.

Der Satz, der mir dann aber irgendwie das Genick brach, kam von meinem Vater. Mein Vater ist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich konnte sehen, wie es ihn ärgerte, dass ich nicht wirklich arbeitete.

Als ich dann mit dem Schmuck anfing, dachte er ich habe mich da in irgendwas verannt und dann kam plötzlich: „Wofür hast du studiert, wenn du jetzt Handtaschen verkaufen willst?“

Er meinte es nicht böse und es war eigentlich eine harmlose Situation und ist jetzt aus dem Zusammenhang gerissen, aber für mich hat dieser Satz unterbewusst etwas ausgelöst.

Ich ging nach Hause, bewarb mich bei einer handvoll Stellen für Vollzeitjobs auf Führungsebene, fuhr zu Bewerbungsgesprächen, kaufte mir zwei neue Businesskleider, die ich auf dem Spielplatz und sonst so in der freien Wildbahn absolut nicht gebrauchen kann, grub die Highheels wieder aus und stürzte mich auf den Arbeitsmarkt. Bekam von allen eine Zusage, hatte die Qual der Wahl, entschied mich, hatte Einstellungsgespräche und den Termin für den ersten Arbeitstag, extra so, dass ich genau dann anfangen konnte, wenn mein Mann Feierabend hatte. Die Tage vergingen mit der Suche nach Möglichkeiten, dass zusätzliche Geld ausgeben und investieren zu können.

Am Abend zuvor fiel mein Auto aus. Am Morgen des Tages X war der Große krank und die Kleine fing auch schon an. Es half nichts, duschen und fertig machen und die Kinder anziehen. Dabei versuchen, dass das Outfit nicht kurz vorher noch Reste vom Fruchtzwerg oder ähnlichem abbekommt, die Strumpfhose nicht reist und die Hunde den Tag überstehen. Dann fuhr ich los und brachte die Kinder zu meinem Mann auf die Arbeit, damit wir uns abklatschen konnten. Und ich fuhr weiter. Mit Bauchschmerzen. Das war nicht ich! Meine sonst so entpannten Kinder fanden es total doof, den Familiennachmittag auf den wir immer Wert gelegt hatten, dahinschwinden zu sehen.

Ich war genau 2 Stunden auf der Arbeit, hatte gefühlte 100 WhatsApp Nachrichten, Emails und Kundenanfragen auf dem Handy und wollte einfach nur raus!

Ich bin auch raus, nachdem ich das Pensum erledigt hatte, aber ich gehe bestimmt nicht wieder hin! Ich werde schön weiter nach meinem und dem Tagesplan der Kinder meiner Selbständigkeit nachgehen und diese nun genauso priorisiert gegenüber anderen kommunizieren wie diesen einen blöden Arbeitstag im Büro!

Ich darf arbeiten! Und zwar so wie ich will! Und mein Handy ist jetzt mal aus wenn ich arbeite, denn im Büro würde ich auch nicht ständig rangehen wenn es privat ist! Und so gefalle ich mir! Und so darf es bleiben.

Und ich habe viel gelernt!

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LEUTE, ICH BIN WIEDER EIN STÜCK WEITER GEKOMMEN IM LEBEN!

Und nun wars das erstmal von mir, aber ich werde noch ein bisschen weiter von den zwei Monaten berichten.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende :-*

Outfit 1:

Kleid – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil) nach einem Schnittmuster von Annas-Country

Kette – Pippa&Jean (ähnliche noch im Shop)

Ohrringe – Soleil Earrings Silver Pippa&Jean (gibt es hier)

Outfit 2:

Kleid – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil)

Kette (Gürtel  – Live Tree Circle Necklace Pippa&Jean (gibt es hier)

 

 

Ein Longshirt und was der richtige Mann mit dem Handarbeiten zu tun hat…

Mein Blog ist nun schon in dieser Form hier ein Jahr alt und beherbergt einige Projekte.  Daher möchte ich euch heute nicht nur  wieder ein tolles Teil zeigen, dass ich vor einigen Tagen schon angekündigt habe, denn beim Probenähen von Katielas VERO, ist noch eine Longshirt-Version entstanden:

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Sondern ich möchte auch einmal etwas zu dem Thema „Partner“ sagen.

Das Shirt nach diesem Schnittmuster habe ich euch hier schon gezeigt. Erwerben könnt ihr den Schnitt bei Makerist und DaWanda!

Den Stoff habe ich Dresowka bestellt und ich finde ihn toll, denn er ist für den Übergang perfekt und man kann ihn gut verarbeiten. Weitere Infos zum Outfit findet ihr wie immer am Ende des Artikels.

Doch was hat das Handarbeiten nun mit dem richtigen Partner zu tun? Wer auf Facebook in diversen Handarbeitsgruppen unterwegs ist kennt diese Posts:

Es gibt ein Bild von Zeitschriften, Büchern, Nähmaschinen, Wolle, Stoff oder anderm Zubehör und darunter gibt es dann zu lesen entweder

1: Ich wollte ja nicht, aber mein Mann sagte: „Schatz, du gönnst dir ja sonst nix!“ Was für ein Glück ich doch habe!

2: Wieder mal total über die Strenge geschlagen, mein Mann bringt mich um!

3: Geschenke von meinem Schatz. Ich habe den besten Mann der Welt!

Noch besser wird es dann, wenn man sich die Kommentare unter solchen Posts anschaut. Da gibt es Neider, Menschen die sich mitfreuen, Menschen die den oder die Posterstellerin als Angeberin beschmimpfen und eben diese Menschen, die einem vor Augen führen in was für einer schlechten Partnerschaft man doch lebt, weil in Fall

1: Der Mann scheinbar nie nein sagen kann, auch wenn der Kontostand es nicht erlaubt und die Ehe ja wohl total auf materielle Sachen fokussiert ist und keiner dem anderen Paroli bieten kann.

2: Die Frau wohl völlig unter dem Pantoffel steht und das man sich ja wohl niemals das Geld ausgeben für sein Hobby verbieten lassen sollte.

3. Geschenke völlig überbewertet sind und man doch lieber sich sowas selbst aussuchen müsste und überdies sowas auch nicht geschenkt braucht, weil man ja wohl sich das Zeug einfach selbst kaufen kann.

Warum ich das heute thematisiere? Weil ich bei diesen Posts immer schmunzeln muss. Was denken sich die Menschen, die diese Sachen kommentieren? Diese einfachen Aussagen sind manchmal vielleicht mit einem Augenzwinkern gemeint, manchmal vielleicht auch wirklich ernst aus Situationen heraus, die der Kommentator gar nicht kennt. Weiß er denn, ob das Geschenk auf einem vorher ausgesprochenem Wunsch heraus oder einfach mal auf gut Glück gekauft wurde? Weiß er, welche Beweggründe dem „Eigentlich wollte ich ja nicht“ zugrunde liegen?

NEIN!

Und was heißt schon man kann sein Geld doch ausgeben, wofür man will? Ich leibe meinen Mann über alles, aber wenn er sich einfach mal eben so einen neuen PC für über 1000€ bestellen würde, dann möchte ich das schon vorher wissen.

Genau so ist es doch mit Geschenken. Wissen wir, ob es jedesmal so großzügige Geschenke wie eine Nähmaschine gibt?

NEIN!

Und selbst wenn? Es ist doch schön, wenn sie sich das leisten können.

Ich finde zum Handarbeiten braucht man schon den richtigen Partner:

Das sollte jemand sein, der das nicht als „nervig“ abtut, einem vorrechnet, dass das T-Shirt von bekannten Billiglinien wesentlich weniger gekostet hat, von der Arbeitszeit einmal abgesehen. Der nicht findet, dass die Kinder im selbstgemachten Sachen aussehen, wie in Schlafanzügen und das einfach nur, weil es „selbstgemacht“ ist.

Die Liste lässt sich unendlich weiterführen.

Deswegen heute mal ein Hoch! auf all diese Männer, wie meinen Matthes, die hinter ihren Frauen stehen, mitmachen und unterstützen sich an der Freude ihrer Frauen freuen und sogar fürs Probenähen als Fotomodell zur Verfügung stehen, wenn es erforderlich ist. Für all diese lieben Männer, die ihre Frauen in den selbstgemachten Werken fotografieren, die Taschen auf Stoffmärkten tragen, sich mit einbringen und mit Lob nicht sparsam sind. DIe geduldig an die entlegensten Ecken fahren, um eine schöne Kulisse haben, vielleicht das technische auf dem Blog regeln, Tipps geben und sich für die Technik einer Nähmaschine genauso begeistern, wie für die ihres Motorrads. Ein Hoch! auf all die Männer, die auch mal alleine mit den Kids ein Eis essen fahren oder in den Garten gehen, damit Mami mal in Ruhe nähen kann.

Ein Hoch! auf die Wolle, Stoff, Nadeln, Maschinen und Zubehör kaufenden Männer, die ihren Frauen sagen: „Toll, was du da machst!“

Und ein Hoch! auf Facebook-User, die sich einfach nur freuen, wenn jemand ein Bild von einem Bobel postet den der Mann für einen sehr hohen Preis ersteigert, einfach nur weil er seiner frau gefällt und er ihn ihr zum Hochzeitstag schenken möchte!

Denn natürlich braucht und will nicht jeder einen Partner! Wenn aber jemand einen hat und will und der ihn glüklich macht und hinter ihm steht, dann freuen wir uns doch einfach für diesen Menschen und wenn wir das nicht können, so können wir doch wenigstens dann unseren Mund halten und EINFACH WEITERSCROLLEN!

Ein Hoch! auf Freundlichkeit und das Überdenken von Gemeinheiten im Internet. Denn man selbst ist vielleicht anonym., der Mensch, der diese Kommentare aber liest, nicht! Und dieser Mensch ist dann vielleicht verletzt!

Also ein Hoch! auf die Nächstenliebe!

Outfit:

Shirt – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil)

Leggins – Nur die (hier)

Schwarze Stiefel –  Deichmann (ähnliche hier und hier)

Uhr – Pippa&Jean (andere Farben hier und hier)

Kette – Pippa&Jean Mare Nero hier

Ohrringe – Claire Earrings Silver Pippa&Jean (gibt es hier)

Liebe Grüße

Eure Christine

 

Morgendämmerung

Ich liebe es, wenn über unserem schönen Rheintal die Sonne aufgeht und verheißungsvoll ins Wohnzimmer lugt. Sie taucht alles in ein wunderschönes Licht und man kann förmlich merken, wie die Haut jeden einzelnen Strahl aufsaugt.

Diese Zeit ist mir etwas Besonderes. Meine Familie schläft noch fest aneinandergekuschelt im Schlafzimmer und ich habe mich aus der Mitte in der ich des Nachts immer liege herausgewunden, um den Tag zu begrüßen und ein paar Augenblicke dieser herrlichen Stille zu genießen. Auch unsere Hunde schlafen dann noch und der Tag liegt vor mir mit all seinen Möglichkeiten und Verheißungen.

Ich nutze diese Zeit immer zum beten. Oder für ein Zwiegespräch mit meiner Seele oder mit Gott. Unser Kampf ist immer weniger ein solcher! Jeder Schritt, jede Entscheidung in die richtige Richtung ist ein Befreiungsschlag.

Stück für Stück erarbeiten wir für uns und für unsere Kinder einer wunderbare Zukunft. Und wir lieben dieses Leben.

Die Fastenzeit hat begonnen und damit für mich auch ein bisschen mehr Zeit für Ruhe und Achtsamkeit. Für den inneren Kompass.

Wenn ich so in meinem Tagebuch lese, die schönen Moment Revue passieren lasse, aber auch die schweren Zeiten reflektiere, so denke ich mir immer: „Wann ist das Leben eigentlich so trickreich geworden? Seit wann gab es so viele Entscheidungen zu fällen und Beziehungen zu überdenken? Ist das was Negatives?“

Und dann sage ich mir:

DER WEG IST DAS ZIEL!

Denn es ist etwas total Gutes! Das passiert, weil wir unseren Kindern eine glückliche Zukunft ermöglichen wollen. Klar kann man sie nicht vor allem beschützen, aber man kann ihnen beibringen, dass Nächstenliebe, Hilfe für Menschen die sie brauchen, das Abwenden von Menschen die einem mutwillig oder uneinsichtig schaden und vieles mehr, das ist was zählt!

Im Prediger 3, 1-4 steht die Wochenlosung 1 der Fastenaktion 2017 „7 Wochen ohne Sofort“ von der evangelischen Kirche.

Dort lesen wir:

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit, pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit, klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

Sind das nicht tolle Worte? Und so weise! Wenn man Mutter oder Vater ist, dann hat man durch die Kinder davon vllt. schon eine Ahnung bekommen, denn wie oft ist alles gehetzt? Da habe ich Frauen vor mir sitzen, die verzweifelt sind. Die sich verbiegen oder gar zerreißen um allen Anforderungen der heutigen Gesellschaft gerecht zu werden. Um in ihrer „Frei“-Zeit noch schnell ein Buch über Kindererziehung zu inhalieren und sich selbst mehr als schlecht zu fühlen, weil ihr Kind vielleicht weniger oder anders schläft, als das Kind von Frau XY!

Und während Mama und Papa sich überschlagen um alles zu organisieren (bzw. wie Kurt Tucholsky es in seinen Fastengedanken zum 3.3.17 beschrieben hat: „orrnisieren“, denn für die richtige Aussprache bleibt ja keine Zeit), sitzt das Kind draußen vor der Tür mit einer Seelenruhe und schaut voller Faszination dem Gras beim Wachsen zu.

Und das ist es, worauf wir Wert legen. Ich mag diese Hektik nicht! Ich bin gerne effektiv und ich erledige Aufgaben zügig, um mich an mehr Freizeit zu erfreuen, aber das ist dann auch freie Zeit.
Man muss sie sich nur suchen!

Ein kleines Beispiel: Ich nähe gerne. Mit meinem Mann zusammen. Die Hände haben etwas zu tun und dabei kommen richtig gute Gespräche auf. Manchmal nehmen wir dazu auch Impulse aus verschiedenen Büchern, die ich euch bei Gelegenheit mal vorstelle.

Diese Zeit schätze ich, denn nähen kann sehr entspannend sein. Das Selbe kann man beim Häkeln oder Stricken beobachten. Man kann sich am Stoff bzw. der Wolle erfreuen, sich vorstellen, was einmal daraus wird und generell einfach dankbar für die Zeit sein, die man hat, um ein solches Projekt zu verfolgen. Probiert es aus und freut euch auf ein paar weitere Impulse und vertiefenden Gedanken zu diesem Artikel.

In diesem Sinne werde ich jetzt mal noch ein bisschen meine Ruhe genießen und die erste TraumTeil Häkelanleitung fertigstellen. Seid gespannt.

Liebste Grüße

Christine

 

Less is More und Gaumenfreuden

Einen wunderbaren Sonntagabend wünsche ich euch.

Nachdem wir gestern den ganzen Tag bei den Pferden verbracht haben, igelten wir uns heute ein. Fynn war nicht so auf der Höhe, hatte Fieber und Gliederschmerzen und war einfach sehr kuschelbedürftig.
Während der MiniMann obendrein also auch noch lange geschlafen hat, haben Matthes und Ich uns einem Projekt gewidmet, dass wir seit längerer Zeit verwirklichen.

Ganz nach dem Motto „Less is More“ oder „Simplify your Life“ und anderen Ansätzen, erarbeite ich nicht nur gerade einen Ratgeber zum Thema „Glückicher mit weniger“, sondern Matthes und Ich sind auch fleißig dabei, die Anregungen und Ideen hinter dieser Bewegung für uns umzusetzen, zu probieren und zu bewerten.

Einer unserer Ansätze beschäftigt sich zum Beispiel mit dem Thema „Ökologischer Fußabdruck“, und Vorbild für unsere Kinder in Sachen Umweltschutz und korrektem Verhalten beim Verzehr von Lebensmitteln und und und.

Im Rahmen dessen, versuchen wir auch – was für so ausgesprochene Fleischfresser wie uns wirklich eine Herausforderung ist – uns etwas von dem unnötigen Luxus zu entfernen fast jeden Tag Fleisch in die Hauptmahlzeit zu integrieren. Und da ich euch ja auch immer mal wieder Rezepte vorstelle, möchte ich euch heute unsere süße Hauptspeise verraten, die bei meinen Männern überdies immer gut ankommt 🙂

Grießbrei mit Vanille-Touch und heißen (Rum-)Kirschen

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Man braucht für ca 4 Portionen Hauptgang

  • 75g POMP Weichweizengrieß
  • 500ml Milch
  • Insgesamt 10 EL Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 EL Butter
  • 1 Ei
  • 5EL Schlagsahne
  • 1 Glas Kirschen
  • 1EL Speisestärke
  • 3EL brauner Rum
  • TL Zimt

Ihr lasst zunächst die Kirschen gut abtropfen und fangt dabei den Saft auf.

Die Milch, 3 EL Zucker, den Vanillezucker und die Butter lasst ihr im Topf aufkochen. Dann den Topf vom Herd nehmen, das Weichweizengrieß einrühren, nochmal aufkochen lassen und dann 5 zum Quellen zur Seite stellen.

Unterdessen trennt ihr das Ei und schlagt das Eiweiß zs mit einem EL Zucker steif. Das Eigelb verquirlt ihr mit der Sahne.

Sind die 5 Minuten Quellzeit vorbei rührt ihr das Eigelb-Sahnegemisch unter den Grieß und hebt zum Schluss das Eiweiß darunter. Fertig.

Nun rührt ihr die Stärke mit den 3EL Rum glatt. Kocht den Kirschsaft mit 2EL Zucker auf und rührt dann das Rum-Stärke-Gemisch unter. Alles aufkochen lassen und zum Schluss die Kirschen unterheben.

Den Grießbrei anrichten, mit den Kirschen garnieren und zum Schluss den verbliebenen Zucker mit Zimt vermischen und drüber streuen.

Guten Appetit 🙂

Eure Christine

Der Zauber des neuen Jahres

Hallo an Euch und – wenn auch etwas verspätet – ein frohes neues Jahr.

Ich hoffe ihr konntet mit Frohsinn und mutigen Blickes das neue Jahr beschreiten.

Für uns als Familie birgt 2016 Unmengen an Neuerungen, Änderungen, Vorhaben und Zielen. Doch wir freuen uns darauf. Und vielleicht gerade deswegen, kommt mein Neujahrsgruß erst jetzt.

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Schon Willa Carther sagte: „Manche Dinge lernt man am besten in der Stille, manche im Sturm.“ Auf unseren Jahreswechsel trifft das in beiderlei Richtung zu. Das Leben wie wir es kannten flog uns seit November in manchen Bereichen unverschuldet komplett um die Ohren. Zeit also definitiv etwas zu ändern. Zeit, auch Bereiche im Leben die nicht immer präsent sind, aufzuräumen. Zeit, uns als Familie, als Familie im Kleinen, d.h. mein Mann und Ich und unsere Kinder und Tiere, neu zu justieren. Prioritäten zu setzen, Strukturen aufzubrechen und neue zu formen. Beziehungen auf Herz und Nieren zu prüfen. Sich mit Menschen umgeben, die man liebt, die einem „Gut tun“ und die einfach ein gutes Gefühl vermitteln.

Das war ein ganz schöner Sturm. Viele Tränen, viele Kämpfe und mit zeitweise wirklich schmerzhaften Episoden. ABER: Es war auch reinigend. Und es wurde dann ganz still. Ganz zurückgezogen, ganz auf das „UNS“ und auch ganz auf das „ICH“ bezogen.

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In dieser friedvollen Stille feierten wir UNSERE Silvesternacht. Wir erfreuten uns an der wohligen Wärme unserer nur von Lichterketten erleuchteten Wohnung und an unserem Weihnachtsbaum. Spielten stundenlang Lego mit unserem Sohn und erfreuten uns an einem leckeren Raclette-Gelage, bis das Bärchen schließlich um 8 einlummerte. Danach spielten Matthes und Ich die Legenden von Andor und genossen ein gutes Gespräch zwischen Freunden und Liebenden. Gegen 23:40 wachte unser Sohnemann wie ein Uhrwerk auf und hatte somit noch Zeit mit uns das Jahresglas zu leeren.

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Wir haben es schon seit 4 Jahren und es ist fester Bestandteil unseres Silvesterabends. Das ganze Jahr steht dieses Glas so dekoriert wie ihr es auf dem Bild sehen könnt, bei uns auf der Anrichte. Auf kleinen Zetteln halten wir jeden besonderen Moment, jede Kleinigkeit die uns wertvoll erscheint, fest. Diese stecken wir dann ins Glas, welches wir eben am Silvesterabend leeren. Abwechselnd werden dann diese ganzen Momente vorgelesen, wir erinnern uns und verabschieden das endende Jahr. Ich liebe dieses Ritual.

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Kurz vor 0:00 Uhr gingen wir also mit unserem Kinderpunsch bewaffnet vor die Tür. Wir haben mit den Nachbarn angestoßen und dann mit Fynn einige Wunderkerzen abgebrannt und er hatte einen riesen Spaß. Um halb zwei haben wir ihn dann wieder hingelegt, bis 3 noch gespielt und dann am nächsten Tag gemütlich alle zusammen bis 11 Uhr geschlafen. Es war herrlich.

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Die darauffolgenden Tage haben wir genutzt, um das neue Jahr zu begrüßen und uns einfach klar zu machen, was wir wollen. Denn „Träume sind nur wenige Schritte von der Wirklichkeit entfernt. Und sind die Aussichten auf Erfüllung auch noch so gering: Der erste Schritt besteht darin, die Träume mit offenen Armen zu empfangen.“ (Maha Alusi)

Und das tun wir. Denn wir werden ja gestärkt aus unserem Glauben heraus und an den Glauben an selbst und daran was wir erreichen können.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, dann ist es der Glaube an die eigene Kraft.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann freue ich mich sehr. Und ich hoffe du begleitest uns auch dieses Jahr auf dem Weg. Es werden viele tolle neue Projekte starten und wir freuen uns wirklich sehr.

„Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel.“ (Robert Lerch)

Hindernisse liegen dennoch vor uns und wir werden sie angehen, werden versuchen sie zu überwinden und sie nehmen wie sie sind. Wir werden mutig versuchen, sie als Herausforderungen und Möglichkeiten anzusehen um zu wachsen.

Denn um es mit den Worten von Nelson Mandela zu sagen: „Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber. Der mutige Mann ist keiner, der keine Angst hat, sondern, der die Furcht besiegt.“

Also werden wir uns auf unserem Weg nicht von der Furcht übermannen lassen! In diesem Sinne:

Auf ein neues, aufregendes, spannendes, kreatives und vor allem erfüllendes und glückliches Jahr.

 

Eure Christine ****