Mama, ich weiß genau was ich möchte!

3, 5 Jahre ! Genau so alt ist unser kleiner Wirbelwind nun schon und jedes Lachen, jeder Tag, zeigt uns, wie schnell die Zeit verfliegt.

Ich habe an manchen Tagen das Gefühl, dass es erst gestern war, als dieser kleiner Wurm das Licht der Welt erblickt und mir von Matthes das allererste Mal in den Arm gelegt worden war. Und an anderen Tagen fühle ich mich unendlich alt. Nicht auf schlechte Weise, sondern auf diese Weise mit der man auf sein vergangenes Leben zurückblickt und einfach voller Stolz auf so Unmengen an wundervoller Momente blicken kann.

Es ist faszinierend zu sehen, wie schnell diese wunderbaren kleinen Menschen ihren eigenen Kopf entwickeln. Fynn weiß abends genau, welches Buch er vorgelesen haben möchte, er sucht sich selbstbestimmt die Bücher aus, die er sich in der Bücherei entleihen möchte, er weiß, was das Christkind bringen soll und womit er am liebsten spielt. Er hat klare Vorstellungen davon, was Mama doch bitte kochen möchte und ob er lieber mit Fahrrad oder Laufrad zum Kindergarten fahren möchte, denn letzteres erfreut sich das erste Mal auch großer Beliebtheit, seid Fynn ohne Stützräder Fahrrad fahren kann 😉

Als ich vor ein paar Wochen mit einem neuem Strickpullover begann, legte Fynn seine Autos beiseite und schaute mir interessiert zu. Nach ein paar Minuten sah er mich nachdrücklich an, legte seine Hand an mein Gesicht, wie immer, wenn er mir etwas ganz, ganz wichtiges zu sagen hat und intonierte:“Mama, ich möchte bitte auch nochmal ein Jacke gestrickt bekommen mit Rot und dem Braun da, ja?“

Bei Fragen lässt er seine Stimme am Ende immer ganz hoch klingen und schenkt einem dann ein Lächeln, das einfach zuckersüß ist. Ich legte meine Arbeit beiseite und lies mir das genauer erklären. Danach hatte ich einen ganz klaren Fahrplan und eine Checkliste:

  • Fynn wollte eine Strickjacke
  • Farben Rot und Beige
  • Sie sollte ganz weich sein
  • Ganz lange Arme haben
  • Bunt sein (Siehe 2. Punkt 🙂 )
  • Nicht bis obenhin zugehen und überhaupt keinen Kragen, keinen Reißverschluss und keine Knöpfe haben, aber trotzdem zu sein

Ich war ein bisschen überfordert. Einen Knopf konnte ich ihm schließlich dann auch zumindest abringen.

Das BUNT mit nur zwei Farben setzte ich mit Streifen, Farbwechseln und einer ungewöhnlichen Nahtverteilung um und war unendlich dankbar, dass ich die Anleitung von Nina Schweisgut fand. Aus dem „Genialen Schnellstrickerbuch“ hatte ich schon einiges probiert und fand die Jacke etwas abgewandelt perfekt, um Fynns Ansprüche zu erfüllen.

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Ihr bekommt das Buch zum Beispiel über Amazon. ( PS: Die Anleitung für den Korb enthält das Buch auch)

Damit die Wolle schön angenehm ist entschied ich mich für MyBoshi No 2 in Elfenbein und Tomate, denn diese Kappok-Baumwolle lässt sich angenehm tragen und hält auch was aus!

Ihr bekommt sie hier! 

Das Ergebnis kam übrigens super an! Ich glaube, so schnell wollte Fynn noch nie Fotos machen, wobei er da generell sehr viel Spaß dran hat. Aber diese lässige Strickjacke hat es ihm echt angetan, wenngleich für mich das Ganze etwas ungewohnt war. Aber er hat ein neues Lieblingsteil und das ist die Hauptsache.

Seht selbst. Ich glaube sein Lachen sagt alles ❤

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Sein Outfit:

Jacke: TraumTeil (ähnliche via Bestellung: traumteil@yahoo.com)

Schuhe: Pepino Ricosta for Kids (ähnliche hier)

Hose: s. Oliver (ähnliche hier)

Jeanshemd: Vertbaudet (ähnliches hier)

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Live your Dream!

Guten Abend an Euch!

Wie versprochen folgt hier nun der langersehnte Post zu PIPPA&JEAN!

Seit ein paar Monaten bin ich nun unabhängiger PIPPA&JEAN Style Coach. Und eigentlich hat alles ganz harmlos angefangen.

Ich kannte das Label nicht, das Label kannte mich nicht und jemand der Style Coach ist, war auch weit und breit nicht zu sehen. Aber ich suchte Schmuck für unsere tollen TraumTeil Kreationen und die damit einhergehenden Blogfotos. Immer dieselbe zwar wunderschöne aber doch ganz schlichte Diamantkette wurde auf Dauer doch langweilig und für jede neue Kreation ein passendes Schmuckstück kaufen eben ziemlich schnell sehr kostspielig.

Durch meine endlose Internetrecherche auf der Suche nach einer adäquaten Lösung kam irgendwann eine PIPPA&JEAN Werbung in mein Blickfeld. Also mal angeklickt und durchgelesen.

Klang ja ganz verlockend: Starter-Set kaufen und Schmuck im Wert von bis zu 2000€ bekommen.

Ich war mir sicher: Da gibt es einen Haken! Menschen die einen danach ständig unter Druck setzen, 100 Termine zu denen du UNBEDINGT hin musst und überdies wahrscheinlich am Ende Schulden, wenn man nicht innerhalb von 3 Tagen 1000 € Umsatz macht!

Natürlich jetzt überspitzt formuliert, aber das ist ja so die Angst die man dann hat! Außerdem gibt es dann noch allerlei sonstige Gedanken, die man da sonst so hat.

ABER: Ich wollte das ja eh nicht machen. Ich wollte ja nur den Schmuck 😉 Und nachdem ich Tage lang gelesen hatte, um den Haken zu finden und nicht irgendwo reinzurasseln, folgte ich meinem einfach ganz starkem Bauchgefühl das machen zu wollen.

Der Schmuck kam, ich las mir alles durch, habe einen tollen Ansprechpartner zur Seite gestellt bekommen und das StarterSet war schnell da.

Und dann begann eine Reise, die ich mir schöner nicht hätte vorstellen können. Es ist ähnlich wie ein Fernstudium 😉 und die liebe ich ja bekanntlich.

Pippa&Jean schickt dir dieses großartige und sehr großzügige StarterPaket und stellt dir alles zur Verfügung, was du brauchst, um ein erfolgreiches Business aufzubauen.

Und der Rest? Der liegt bei dir! Natürlich bekommt jeder die Hilfe und die Unterstützung die er haben will, aber man wird nicht in irgendwas reingedrängt, was man nicht möchte.

Und den Haken? Den muss man sich dann schon selber im Baumarkt um die Ecke kaufen 😉

Das ist einfach toll! Man kann sich ein Team aufbauen oder eine Party nach der anderen schmeißen, oder einmal im Monat aktiv sein. Man kann mit tollen Menschen zusammen arbeiten oder alleine raus gehen. Man kann mit dem Einzelhandel kooperieren, oder bei Kunden zuhause Partys feiern. Man kann Online Style Partys machen und sich selbst immer weiter entwickeln.

Es ist einfach ein ganz tlles und mehrfach ausgezeichnetes Konzept, das obendrein fair ist, denn du verdienst von der ersten Minute an, ohne Einschränkungen und das ab dem 1€ Umsatz im Monat.

Ich bin total happy! Und wenn jetzt jemand sagt: „Das klingt toll!“ – Ich berate euch gerne! Klickt einfach mal im Blog auf den Reiter „Jobs“

Eine Party bei mir buchen oder einfach online shoppen könnt ihr unter www.zauberhafte-welt.de

Ein Brief

Für die #liesdichnachhogwarts Challenge gab es im November die Aufgabe einen Brief an eine Figur aus einem Buch zu schreiben, dass man für die Challenge gelesen hat und ich habe mich für Mackenzie aus William Paul Youngs „Die Hütte“ entschieden.

Hallo Mackenzie!

Obwohl deine Geschichte nicht neu für mich ist, hat sie mich vor wenigen Tagen wieder tief berührt. Als ich abends auf dem Sofa von deinen Erlebnissen las, war ich teil zutiefst erschüttert, teils einfach nur unendlich traurig und teils von tiefem Glück beseelt. Das was dir widerfahren ist, war von jeher eine große Angst von mir. Schon als recht junger Mensch habe ich mich immer wieder mit meinem Glauben auseinandergesetzt und hinterfragt, was mir wirklich wichtig ist.

Als ich darüber nachdachte Theologie zu studieren, konnte ich mich schlussendlich nicht dazu durchringen den Weg eines Pfarrers zu gehen. Zu tief waren meine Bedenken, angesichts von Trauer und Verlust und Hass Menschen Rat zu geben und zu verstehen, warum Gott Dinge zulässt, die einfach nicht fair erscheinen. Zu tief die Überzeugung, dass ich niemals wieder einen glücklichen Tag auf Erden erleben würde, wenn einmal meinem Mann oder meinen Kindern etwas zustoßen würde.

Mittlerweile bin ich wirklich selbst Mutter und versuche alles, um meine Kinder zu schützen. Ich habe so mit dir gefühlt, denn der Verlust deiner Tochter ist mit Sicherheit unendlich schwerer zu ertragen als alles was dir am eigenen Leib geschehen kann. Aber ich bin unendlich dankbar für deine Geschichte. Denn sie gibt Mut und macht Hoffnung, Sie sagt etwas aus, dass ich tief in mir mit meinen Gefühlen vereinbaren kann. Sie gibt eine unglaubliche Wahrheit wieder und schenkt ein tiefes Gefühl der Geborgenheit.

Ich habe mir schon vor langer Zeit angewöhnt, ein „Vater Unser“ zu beten, wenn ich Beistand brauchte, ich danke Gott für die glücklichen Momente in meinem Leben, ich schlage jedes Mal ein kleines Kreuz über meiner Brust, wenn ich etwas sehe, bei dem ich mir wünsche, dass Gott es siehst und seinen Segen schenkst und sein Wort und seine Anwesenheit sind für mich in den dunkelsten Stunden meines Lebens von großem Trost gewesen. Ich sage immer: Wenn du alleine bist und dich „die große Traurigkeit“ übermannt, dein Leben über dir zu zerbrechen droht und du absolut hilflos bist, dann bekommt man einen unsichtbaren Klaps. Irgendwann ist da dieses Gefühl einer warmen Umarmung und aufmunternder Worte, die dich deine Schultern straffen lassen und mit neuem Mut in das Leben gehen lassen. Und ich möchte dir einfach nur danken, Mackenzie, dass ich dank deiner Geschichte das Gefühl habe, dass dies so bleibt und Gott auch nicht für mich verloren gehen wird, wenn die Umstände noch schlimmer werden.

Ich gehe mit neuem Gottvertrauen in die Woche und das ist dein Verdienst.

Vielen Dank

Deine Christine

[REZENSION] REIHE: POESIE FÜR KINDER – KINDERMANN VERLAG

Meine Kinder hören am liebsten Geschichten in Gedichtform. Mit einem und drei Jahren hören sie gebannt zu und lieben die Reime. Dennoch hatte ich vor über einem Jahr Goethes Zauberlehrling in Buchform mit großformatigen Bildern eher für mich in der Stadtbibliothek ausgeliehen, da ich seid eh und je ein großer Fan von Balladen und Gedichten bin. Goethe, Adelbert von Chamisso und allen voran Schiller neben so vielen anderen Dichtern wie Rilke oder Fontane, begleiten mich – nicht zuletzt dank meiner Großmutter- seid ich denken kann.

Als ich das neu erstandene Buch damals abends auf der Couch las, setzte sich mein kleiner Sohn – gerade etwas über 2 – zu mir, kuschelte seinen Kopf dicht an seine gerade geschlüpfte Schwester und fragte mit großen Augen, ob ich denn das Buch nicht vorlesen könne. Er rutschte auf meinem Schoß hin und her um einen besseren Blick auf die Bilder zu bekommen und ich begann zu lesen…

In diesem Moment vor über einen Jahr, begann eine Liebe, die ich sonst nur vom Grüffelo und dem Buch „Nochmal“ kenne. Fynn war völlig hin und weg. Ich musste das Buch so oft lesen und es war jedes Mal ein Drama, wenn die Leihfrist zu Ende ging. Kurz um seinen dritten Geburtstag herum, konnte der kleine Kerl das Gedicht auswendig und ich erntete manchen verwirrten Blick, wenn mein Sohn mal wieder durch den örtlichen Supermarkt hechtete mit den Worten: “ Und nun komm, du alter Besen. Nimm die schlechten Lumpenhüllen…“

Er erzählt seinen Freunden von der Geschichte und seiner Oma und jedem sonst, mit einer Begeisterung, die mich jedes Mal staunen lässt.

Als ich nun in diesem Jahr an den Pressetagen auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs war, stattete ich auch dem Stand des Kindermann Verlags einen Besuch ab und freute mich an Fynns statt königlich, als ich die Reihe „Poesie für Kinder“ hübsch aufgereiht im Regal stehen sah.

Neben dem Zauberlehrling von Goethe gab es da noch „Der Ring des Polykrates“ von Schiller, die „Loreley“ von Heine, der „Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff, „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ von Fontane, „Die Bürgschaft“ von Schiller und viele weitere. Eine Übersicht aller verfügbaren Titel findet ihr hier.

Wieder zuhause angekommen, erzählte ich Fynn von meiner Entdeckung und der Tatsache, dass Herr von Ribbeck sogar von der Illustratorin signiert sein würde, wenn wir sonntags ein Exemplar erwerben wollten und das war klar vorgesehen, wie ich donnerstags gleich fest gemacht hatte.

Insgesamt durften also 3 Bände der Reihe fürs erste bei uns einziehen und mit wachsendem Alter meiner Kinder mit Sicherheit nach und nach noch mehr.

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Das erste war ganz klar der Zauberlehrling, der einfach schon mit seiner gleichläufigen Gedichtstruktur überzeugt.

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Die Illustrationen von Sabine Willharm sind modern, aber nichts zu abstrakt für Kinder. Außerdem sind sie auch für ältere Kinder immer noch ansprechend. Und die Ballade selbst einfach wunderbar.

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Die Bürgschaft wurde von Jenny Brosinski illustriert und zeigt auf jeder Doppelseite eine großflächige Szenerie in Comicform mit kleinen Sprechblasen und humoristischer Untermalung der großartigen Schiller-Ballade. Hier muss ich gestehen, dass mich die Gestaltung leider nicht sehr überzeugt, was allerdings der Tatsache geschuldet ist, dass mich der Stil der Künstlerin schlichtweg nicht abholt.

Das dritte Buch ist, wie schon erwähnt, Fontanes Herr von Ribbeck, gezeichnet von Dorota Wünsch. Im Vergleich ist dieses Buch auf jeden Fall mein Favorit in der Gestaltung und als Eintiegswerk in die Reihe sehr zu empfehlen. Mir gefällt der Stil, die Interpretation der Figuren und die wunderbare Aufteilung der Verse. Immer ein Absatz pro Doppelseite, sodass die großzügigen Bilder voll zur Geltung kommen. Es ist auch mit Abstand das Buch, bei dem meine einjährige Tochter am ehesten sitzenbleibt und zuhört. Für sie sind lange Gedichte ja noch etwas schwierig, hier aber kein Problem.

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Gedichte sind so wichtig für Kinder. Denn man kann mit ihnen schon in jungen Jahren eine Liebe zur Literatur wecken, die ihres gleichen sucht.

Reime geben dem Kind Harmonie und machen es wesentlich leichter die Verse auswendig zu lernen. Die Begeisterung der Eltern über ein ohne Druck auswendig gelerntes Gedicht wird das Kind mit Stolz erfüllen und ihm ein großes Erfolgsergebnis geben. Die Bindung zwischen Eltern und Kind wird gefördert.

Überdies erkennen Kinder in geliebten Geschichten Bekanntes gerne wieder und entdecken voller Freude auch Neues.

„Ein Gedicht lässt im Kind innere Bilder entstehen, wodurch die kindliche Kreativität gefördert wird. Da die Worte leicht einprägsam sind,

  • schulen sie zusätzlich die Konzentration und
  • erweitern den Wortschatz.

Gedichte bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten, man kann sie:

  • vorlesen
  • die Kinder nacherzählen lassen
  • auswendig lernen
  • nachspielen
  • in einem schönen Bild nachmalen.

Mit dem Rhythmus und Gleichklang werden wichtige sinnliche Erfahrungen gemacht. So kann der melodische Rhythmus des Gedichtes mit Bewegungen kombiniert werden, wie:

  • Schaukeln und Wiegen
  • Hüpfen
  • Laufen“

Quelle: Die Bedeutung von Kindergedichten

In jedem Fall lege ich euch sehr ans Herz Gedichte gemeinsam mit Kindern zu entdecken.

Die vorgestellten Bände könnt ihr unter dem folgenden Links bestellen. Dort findet ihr auch die Quelle der Beschreibungen, die nun folgen:

Der Zauberlehrling

von Johann Wolfgang von Goethe
mit Bildern von Sabine Wilharm
ab 5 Jahre, 24 Seiten, 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband, matt kaschiert
ISBN 978-3-934029-25-5

Handlung:

„Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom frechen Zauberlehrling, der hinter dem Rücken seines Meisters die Besen tanzen lässt und dabei ziemlich nasse Füße bekommt?“

Der Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

von Theodor Fontane
mit Bildern von Dorota Wünsch
ab 4 Jahre, 24 Seiten, 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband, matt kaschiert
ISBN 978-3-934029-66-8

Handlung:

„Ob kichernd-scheue Mädchen oder kecke Jungs: Der großherzige Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland hat für alle ein offenes Herz. Er verschenkt Jahr für Jahr die köstlichen Birnen aus seinem Garten an die Kinder im Dorf. Doch wie soll es nach seinem Tod weitergehen? Zu Recht misstraut er seinem geizigen Sohn und befürchtet, dass dieser künftig keine Birnen mehr verteilen wird. Er schmiedet einen genialen Plan, um die Kinder auch über seinen Tod hinaus reich mit den süßen Früchten zu beschenken und sein Vermächtnis gelingt.“

Die Bürgschaft

von Friedrich Schiller
mit Bildern von Jenny Brosinski
ab 7 Jahre, 32 Seiten, 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband, matt kaschiert
ISBN 978-3-934029-34-7

Handlung:

„Damon zieht aus, um den grausamen König Dionys zu ermorden. Das Unterfangen misslingt. Noch bei seiner Ergreifung wird er zum Tode am Kreuz verurteilt. Damon bittet nicht um sein Leben, aber um eine Gnadenfrist von drei Tagen, um seiner Familie einen letzten Dienst erweisen und seine Schwester verheiraten zu können. Als Unterpfand bleibt Damons Freund zurück. Verstreicht die Frist bis zum Sonnenuntergang am dritten Tag vor der Wiederkehr des Verurteilten, so muss der Bürge an Damons Stelle sterben. Gejagt von der ablaufenden Zeit und der Angst um den geliebten Freund begibt sich Damon auf eine Reise, die ungeahnte Gefahren und Hindernisse birgt. Schafft er es, rechtzeitig zurück zu sein und den Freund vor dem sonst sicheren Tod zu retten …?“

Ich wünsche euch viel Freude beim Entdecken dieser Bücher, die Gewissheit, dass sie lange und immer wieder im Gebrauch sein werden und einen wunderschönen Tag

Eure Christine

Gefühlschaos!

Guten Morgen Ihr Lieben!

Ich bin heute mal von der frühen Truppe was diesen Blogpost angeht und das hat nichts mit gesetzten Blogposts zu tun, sondern mit der Tatsache, das ich heute morgen alleine bin.

Meine Eltern hatten sich am gestrigen Abend spontan dazu entschlossen unseren Großen für einen verlängerten OmPa-Tag zu sich zu holen. Also mit Übernachtung und allem drum und dran. Und Fynn freute sich riesig darauf. Er liebt es bei Oma und Opa, seinem Pat und Tante Elke zu sein. Und auch Leni hat sich schon daran gewöhnt jeden Dienstag ein paar Stunden in meinem Elternhaus zu verbringen. Aber meine Eltern wohnen auch einfach nur traumhaft und es ist mir eine große Freude, dass meine Kinder die Gelegenheit haben, all die tollen Orte zu entdecken, an denen ich als Kind gerne spielte, mich zum Lesen verkroch oder mich zum Lernen zurückzog.

Wie wir, haben auch meine Eltern immer Tiere und auch auf die freuen sich meine Kids. Während wir es bei Leni bis jetzt noch nicht geschafft haben es auszuprobieren, schläft Fynn auch für sein Leben gerne bei meinen Eltern. Es gibt dann leckeres Opabrot (mit Salami belegtes Brot in einer ganz speziellen Art und Weise, die nur Fynn ausmachen kann und das für ihn auch nur der Opa zubereiten kann), jede Menge Wackelpudding, Uromapudding (meine Oma besorgt immer einen ganz bestimmten Vanillepudding, der auch nur von der Uroma kommen kann – ich würde jetzt gerne ein achselzuckendes Emoji machen, kann es aber nicht) und Elkemarmelade (ich erspare euch jetzt mal die Definition – ihr könnt sie euch ja denken). Oma und Tante Elke machen lauter lustige Sachen mit den Mäusen, während der Pat sich Zeit nimmt und mit Fynn Männergespräche führt. Jedenfalls antwortet mein 3!!!!!-jähriger Sohn auf die Frage, was er denn mit dem Pat gesprochen hat, immer: „Du bist ein Mädchen. Du verstehst das nicht, wie die Leni!“ Ähm ja…mehr weiß ich da jetzt also auch nicht 😉 Außerdem hat Opa einen Traktor (muss ich da jetzt noch mehr schreiben?)

Jedenfalls erwuchs dann gestern ziemlich schnell die Idee, Leni nun auch das allererste Mal über Nacht mitzunehmen und da wir das Gefühl hatten, dass Leni dafür bereit war, packten meine Kinder also überaus begeistert ihren Koffer und warteten auf Oma und Opa, die sie bei uns abholen wollten. Das war für Fynn die Krönung eines grandiosen Tages. Denn nicht nur, dass ich ihn noch früher als sonst aus dem Kindergarten abgeholt hatte, wir haben auch nachmittags tolle Brettspiele gespielt und mit Freunden gemeinsam versucht eine Herbstschale zu basteln ( wir sind gescheitert ), Matthes hatte auch nach Tagen endlich Fynnibär wiedergefunden: den großen Steiffteddy und Allzeit-Wegbegleiter von Fynn, den Mama und Papa doch tatsächlich in eine Tüte gesteckt hatten, die dann im Jackenschrank vergessen wurde.

So kam es jedenfalls, dass mein Mann und ich nach über 14 Monaten abends das allererste Mal wieder allein in unserer Wohnung standen, nachdem die Kids freudestrahlend mit Oma und Opa davon gebraust waren. Naja besser gesagt: Wir standen auf der Straße vor dem Haus und Matthes musste das schluchzende Häufchen Elend zu dem ich mutierte, gleich nachdem die Kinder um die Ecke gebogen waren, irgendwie die Treppe zum Eingang raufbugsieren.

Da standen wir nun um 7 Uhr abends und überlegten was wir mit der Zeit anfangen sollten. Eigentlich wollten wir an diesem Abend an unseren Aufträgen arbeiten, aber eine falsch gelieferte Stoffcharge machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also gaben wir uns einem ausgiebigem Raclette-Fressgelage hin, schauten eine Folge Masterchef und gleich darauf noch die neue Folge Outlander, die es tatsächlich schaffte mich 70 min lang davon abzuhalten meinen Eltern eine nervige WhatsApp nach der anderen zu schicken ( ich verrate euch jetzt mal nicht, dass ich währenddessen trotzdem ständig nah am Wasser gebaut war ) Als es endlich ins Bett ging, lasen wir noch seitenweise Silber-das zweite Buch der Träume, den ich konnte einfach nicht schlafen. Gegen zwei fiel ich dann in einen kurzen Schlaf, aus dem ich immer wieder aufwachte und nach meinen Mäusen suchte. Um kurz vor 5 war die Nacht dann rum und ich konnte absolut nicht mehr einschlafen. Als Matthes dann auf die Arbeit entschwand, überlegte ich fieberhaft, was ich machen könnte, das mit Kindern nicht geht. Denn so viele sagen immer, man muss als Eltern auf so vieles verzichten und das kommt mir bei meinen Kindern gar nicht so vor. Aber schlussendlich viel mir dann doch noch etwas ein. Ich lies mir ein richtig heißes Schaumbad bis zum Rand ein, mit wohligem Duft. Klaute meiner Tochter kurzzeitig ihren tragbaren CD-Spieler, legte mir ein Hörbuch ein, lieh mir von Fynn seine Sternenhimmel – Schildkröte und badete im nur von dieser erleuchteten Badezimmer eine Stunde lang völlig allein. Und jetzt schreibe ich ohne Unterbrechungen diesen Blogbeitrag, erfreue mich an den Videos von den Kids, die meine Eltern schicken und kriege stündlich auch nur noch kurz einen kleinen Heulanfall, während ich die Stunden zähle, bis meine Mäuse wieder da sind.

Manchmal darf es eben auch ein bisschen Gefühlchaos sein. Eine Mischung aus Stolz und Wehmut und Vermissen die mein Herz erfüllt und doch überlagert wird mit einem noch viel größerem Gefühl: GLÜCK! Den wie glücklich kann ich mich schätzen eine Familie zu haben, die ich in jeder Sekunde und mit jeder Faser meines Herzens so vermisse und gleichzeitig Freude zu fühlen, dass jeder den Mut und die Kraft hat seine eigenen Wege innerhalb dieser Familie zu gehen. Und die Gewissheit, dass egal wo wer von uns auch gerade ist, dass wir doch im Herzen auf ewig miteinander verbunden sein werden. (Und ja: Ich weiß wie mega sentimental das jetzt klingt, angesichts der Tatsache, das meine Kinder nur für ein paar Stunden wenige Kilometer entfernt bei meinen Eltern sind 😉 )

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Tag. Die Bilder zeigen übrigens ein Geburtstagsgeschenk für besagten Pat. Ein echtes Männerkissen für lange Filmabende mit Platz fürs Bier, Snacks und dem richtigen Film. Bestickt habe ich es mit einer On-Board-Schrift meiner V2 und als Stoff nahm ich robuste Canvas-Baumwolle in dunkelgrün und einen flauschigen Stoff mit Arrows, den ich aus dem Naddeline-Adventskalender vom letzten Jahr hatte:Flanell Gewebe aus der Happy Camper Reihe von Allison Cole.

Die Beiträge verlinke ich euch nochmal, falls jemand noch auf der Suche nach einem echt tollen Näh-Kalender für die Adventszeit ist.

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/06/24-x-grosse-freude-teil-14/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/13/24-x-grosse-freude-teil-24/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/20/24-x-grosse-freude-teil34/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/29/24-x-grosse-freude-teil-44/

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Alles Liebe

Christine

Borderline-Gesellschaft

Mmmmh…nennt man das so? Oder doch eher nicht? In was für einer Gesellschaft leben wir mittlerweile eigentlich?

Borderline – auch wenn dieser Begriff in der Psychologie schon ein bisschen ausgelutscht ist und nicht mehr gerne gehört wird, so passt er doch, wie ich finde, in vielerlei Hinsicht auf unsere Gesellschaft. Es gibt so viele Bereiche, in denen sich Menschen völlig sinnfreier Weise dafür entscheiden etwas nur supertoll oder eben grottenschlecht zu finden. Es gibt für sehr viele Menschen nur einen Weg das Leben richtig zu leben. Nichts wird neu gedacht, nur schlecht gemacht oder eben einfach akzeptiert und für gut befunden.

Warum ist das so und wieso ist es schlimm, wenn man da ausbrechen möchte? Wer leidet unter diesen Umständen?

In meinem aktuellem Umfeld und den damit verbunden, gleich folgenden Beispielen muss ich ganz klar sagen, dass es die Kinder sind, die leiden.

Hier einige Beispiele:

Mütter die arbeiten gehen: ganz klar Rabenmütter!

Mütter die zu Hause bleiben: ganz klar Mütter, die ihren Kindern vorleben, dass Abhängigkeit völlig ok ist, oder noch schlimmer: das Frauen nichts wert sind!

Schulsystem bei guten Noten: einfach toll!

Schulsystem bei schlechten Noten: einfach völlig überfordernd!

Im Umkehrschluss! Aussage: Ich finde das Schulsystem toll/doof = dein Kind ist gut/schlecht!

Networkmarketing: total unseriös und alles Pyramidensysteme

Kindergärten mit starkem Projektangebot: Völliger Drill schon von Anfang an!

Kindergarten mit kleinem Projektangebot: Kinder lernen nichts fürs Leben!

Ich könnte diese Liste ewig fortsetzen, aber im Grunde geht es darum, dass ich es satt habe! Ich meine, warum kann man sich nicht einfach mal hinsetzen und sich eine eigene Meinung bilden. Voller Vertrauen in die eigenen geistigen Fähigkeiten, in die eigenen Erfahrungen und mit Fokus auf dem, was einem wirklich wichtig ist.

Klar, im Beispiel Schule bin ich auch radikal positioniert. Ich denke, dass wir in einer Gesellschaft leben, die es versäumt hat, das Bildungsangebot und den Aufbau dessen der aktuellen Situation anzupassen. Unsere Kinder haben sich verändert, denn auch wenn der Mensch immer noch auf zwei Beinen geht, so ist doch auch bei ihm evolutionstechnisch einiges geschehen. Kinder müssen nicht in Schubladen gesteckt werden, Kinder dürfen ihre eigene Zeit und ihre eigene Entwicklungsgeschichte schreiben. Einfach laufen lassen ist da aber auch zu viel. Das Problem ist ja, dass wir in Umstrukturierungen denken. Keiner traut sich heute mehr NEU zu denken. Warum muss ein Schulsystem verändert werden und in welchen kleinen Teilbereichen wollen wir damit starten? Nobler Ansatz, der aber nicht allumfassend zielorientiert ist. Viel besser wäre es doch, Schule neu zu denken, und dann zu schauen: Wie kommen wir da hin? Und darauf aufbauend dann die Veränderungen einleiten. Im Kindergarten ist es ähnlich. Flexibilität und den Mut etwas zu verändern und nicht abzustumpfen: Das ist es was wir brauchen!

Niemandem ist damit geholfen, wenn man einfach alles so hin nimmt, nichts hinterfragt und alles toll findet und auch keinem hilft es, wenn man alles einfach doof findet und sich selbst nicht die Stimme zugesteht etwas ändern zu können.

Warum fangen wir nicht an endlich umzudenken! Mütter dürfen arbeiten gehen und Männer können Elternzeit nehmen, einfach weil es so für ihre Familie am Besten ist. Frauen können trotz erstklassiger Ausbildung die Hausfrauenrolle 100% übernehmen, ohne ihren Mädchen damit für immer in Hinsicht auf emanzipierte Erziehung einen irreparablen Schaden zuzufügen. Es können auch beide Eltern arbeiten gehen und trotzdem gute Eltern sein!

Warum verteufeln wir neue Ansätze? Networkmarketing zum Beispiel? Hallo? Es geht da nicht um ein Hausfrauengeschäft und selbst wenn? Wäre das so schlimm?

Jemand macht einen Laden in der City auf. Es kostet Geld den Laden zu mieten, die Ausstattung zu kaufen und auch die Werbung und die Positionierung zu erdenken. Dann kauft man im Normalfall Produkte von Dritten. Man geht in Vorkasse, hat die Sachen im Laden stehen und hofft darauf, dass sie jemand kauft. Man ist Stunde um Stunde beschäftigt und hat vielleicht selbst und ständig wenig Zeit für die Familie. Und bevor Geld in der eigenen Tasche landet verdienen erstmal andere Menschen: Diejenigen, die den Ladenraum zur Verfügung stellen, die Ausstattungsgegenstände und die Verkaufsgegenstände. Die Menschen, die die Werbung kreiren und die Menschen, die sie drucken usw….

Bei Arbeitnehmern ist das Prinzip ähnlich nur mit weniger Risiko. Das trägt jemand anderes.

Beim Networkmarketing ist es genauso eine seriöse Arbeit. Nur, dass du die Produkte nicht selbst vorher alle ankaufen musst. Du brauchst auch nicht zwangsläufig Ladenfläche und du bist nicht an Öffnungszeiten und lokale Erlaubnisse gebunden. Und die Produkte sind nicht schlechter. Somit haben Menschen eine echte Chance und neue Perspektive Geld zu verdienen und trotzdem für die Familie da zu sein oder Zeit zu haben für Dinge die einem einfach wichtig sind.

Bei der Kinderentwicklung ist es das Gleiche! Es gibt neue Ansätze, Mittelwege, eigene Parameter. Wir können so viel bewegen. Unseren Kinder Möglichkeiten an die Hand geben und sie darin bestärken sich in ihrer eigenen Schnelligkeit zu entwickeln und bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln. Und wenn wir alle ein bisschen weniger in Extremen denken, uns gegenseitig unterstützen, Mut zu sprechen den eigenen Weg zu gehen, eigene Meinungen zu bilden und sie auch zu vertreten, dann wird diese Welt zu einem besseren Ort für unsere Kinder!

Wir können diesen großen Spielplatz WELT, den uns Gott zum entdecken und erfahren geschenkt hat, mitformen, mitgestalten, mitverändern.

Jeder hat eine Stimme. Man muss sich nur erstmal an ihren Klank für sich selbst gewöhnen.

Emeli Sandé hat dazu ein schönes Lies gesungen. Der deutsche Text lautet in Auszügen wie folgt:

READ ALL ABOUT IT (PART III) (Quelle)

Du hast die Worte dazu, eine Nation zu verändern
Aber du beißt dir auf die Zunge.Du hast dein Leben lang in der Stille festgesteckt
In Angst, dass du etwas Falsches sagen könntest.Wenn niemand es jemals hören wird,
wie sollen wir dann deinen Song lernen?
Also komm schon, komm schon

Du hast ein Herz, das so laut ist wie ein Löwe
Also warum zähmst du deine Stimme?

Vielleicht sind wir alle ein wenig unterschiedlich
Es gibt keinen Grund, sich zu schämen.

Du hast das Licht, das die Schatten besiegen könnte
Also höre auf, es zu verstecken
Komm schon, komm schon

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Ich habe keine Angst
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

Nachts wecken wir die Nachbarn auf
Während wir die trüben Gedanken wegsingen.

Gehen sicher, dass wir uns daran erinnern, ja
Weil es für uns alle von Bedeutung ist.

Wenn die Wahrheit verboten wurde
Dann brechen wir eben alle Regeln
Also komm schon, komm schon
Komm schon, komm schon.

Lass uns das Fernsehen und das Radio dazu bringen
Unsere Melodie wieder zu spielen
Es ist an der Zeit, dass wir ein AirPlay
unserer Version der Ereignisse bekommen.

Du musst keine Angst haben
Ich werde mit dir singen, mein Freund
Komm schon, komm schon

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Ich habe keine Angst
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

Ja, wir sind alle wundervolle, wundervolle Menschen
Also warum wurden wir alle so ängstlich?

Jetzt finden wir endlich unsere Stimmen
Also riskiere es, komm und hilf mir, das hier zu singen.

Ja, wir sind alle wundervolle, wundervolle Menschen
Also warum wurden wir alle so ängstlich?

Jetzt finden wir endlich unsere Stimmen
Also riskiere es, komm und hilf mir, das hier zu singen.

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Ich habe keine Angst
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

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MACHT EUCH DIE WELT ZU EIGEN!
Ehrlich jetzt mal: wir können zu Malern werden für unsere Kinder und wir werden belohnt! Reich belohnt. Mit Kinder, die Tugenden kennen.
Kindern die freundlich, glücklich, lachend, kugelnd und voller Energie durchs Leben hüpfen und wissen:
ICH BIN GROSSARTIG!
ICH KANN ALLES ERREICHEN!
Das sind zwei Mantras, die ich meinen Kindern jeden Tag sage. Sie sollen es verinnerlichen, sie sollen diese Worte kennen und noch wichtiger: Sie sollen sie aus tiefstem Herzen glauben.
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Fynn trägt einen BasicPulli von TraumTeil nach dem Schnittmuster von Lotte&Ludwig.
Diesen Schnitt habe ich euch hier und hier schon vorgestellt.
Die Hose ist von LEVI´s (ähnliche hier)
Die Schuhe von Pepino by Ricosta (ähnliche hier)
Ihr könnt euren BasicPulli unter www.traumteil.com bei uns bestellen oder selbst nähen. Ihr bekommt die Materialien dafür unter den folgenden Links:

[REZENSION] Harry Potter and the Cursed Child – JACK THORNE

Hallo Ihr Lieben.

Ein Vorteil daran, wenn man nicht wirklich laufen kann, ist es, dass man dann mehr Zeit zum Lesen hat und somit kann ich euch das erste Buch vorstellen, dass ich seit dem 01.10.2017 angefangen habe zu lesen, um es in die Bewertung für die #LiesDichNachHogwarts – Challenge einfließen zu lassen: Harry Potter an the Cursed Child bzw. Harry Potter und das verwunschene Kind.

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Eigentlich wollte ich es ja gar nicht lesen, da die Meinungen ja meisthin nicht sehr gnädig waren und ich auchh von der Idee der Skriptform nicht so angetan war. Als jetzt aber die Challenge startete und gleich die erste Aufgabe lautete „Lies ein Buch, das in einer Schule (egal ob Highschool, College, Zauberschule etc) spielt.“, war dieser Titel gleich wieder auf dem Schirm und ich dachte mir: Jetzt oder nie!

Gelesen habe ich die Special Rehearsal Edition von 2016. Ein Hardcover Buch mit einer Umschlaggestaltung die an vergilbtes Pergament erinnern lässt und auch mit dem großen Titelbild sehr von der Gestaltung der Harry Potter Romane abweicht. Aber man muss sich eben auch immer vor Augen führen, dass es zwar die 8. Geschichte über Harry Potter ist, aber doch nicht gänzlich aus der Feder von J.K.Rowling, sondern auch von Jack Thorne und John Tiffany

Auf insgesamt 336 Seiten finden wir ja auch stilistisch etwas völlig anderes vor, denn dieser Roman ist das Skript des gleichnamigen Theaterstückes, welches in London uraufgeführt wurde. Von daher habe ich es versucht losgelöst von der Harry Potter Reihe getrennt zu sehen.

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Nun aber zur Handlung:

Die Geschichte spielt 2017 und wir haben die Gelegenheit Harry, Ron und Hermine ein weiteres Mal zu begegnen. Freilich sind sie gealtert, haben sich ein Leben aufgebaut und Kinder bekommen. Eines dieser Kinder ist der jüngste Sohn von Harry Potter und Ginny Weasley – Albus Severus Potter, den wir ja schon kurz in „Die Heiligtümer des Todes Teil 2“ kennen gelernt haben. An eben jene Bahnhofsszene von damals knüpft die neue Geschichte an.

Wir erleben die Ängste des jungen Albus, die er angesichts der Aufnahme in Hogwarts verspürt und den Druck der mit dem großen Vermächtnis seines Vaters auf ihm lastet. Immer will er sich dem entziehen, schließt eine innige Freundschaft mit Scorpius Malfoy und versucht mit aller Kraft sich selbst zu beweisen, während schnell 3 weniger glückliche Jahre in Hogwarts verstreichen.

Als er ein Gespräch zwischen Amos Diggory, dem Vater des beim trimagischen Tuniers verstorbenen Cedric Diggory, mit anhört, sieht er seine Chance gekommen und will dem alten Mann zusammen mit Scorpius helfen, nachdem Harry Potter keine Hilfe zusichern konnte. Daher kehren die beiden Jungen nicht nach Hogwarts zurüc, sondern machen sich auf den Weg, um zu helfen.

Währenddessen ist im Ministerium, dem mittlerweile Hermine Granger als Zaubereiministerin vorsteht, ein großes Chaos ausgebrochen, da die beiden Schüler in Hogwarts vermisst werden, als sie nicht mit dem Zug anreisen.

Das Schicksal nimmt seinen Lauf und mit Hilfe eines Zeitumkehrers stiften die beiden Jungen große Probleme. Um alles wieder in den Griff zu bekommen, müssen die beiden Freunde zusammen halten und auch Harry Potter und sein Sohn müssen sich aufeinander besinnen und endlich lernen zu verstehen, wie der andere denkt und fühlt, um Voldemort und seine Schergen erneut in die Schranken weisen zu können.

Ich muss gestehen: Ich fand das Buch gut. Zunächst einmal schon nur, weil ich mich sehr gefreut habe, wieder einmal in die Welt von Hogwarts einzutauchen, aber auch die Charaktere wiederzutreffen, die einem eingefleischten Potter-Fan wie mir einfach ans Herz gewachsen sind. Die Skriptform war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber nachdem man sich daran gewöhnt hatte, sehr kurzweilig zu lesen. Da war es auch nicht so schlimm, dass ich die Story streckenweise als sehr konstruiert und in der Logik nicht ganz schlüssig empfunden habe.

Alles in allem würde ich dieses Werk auf jeden Fall empfehlen an alle, die mit Harry Potter aufgewachsen sind, die Harry Potter lieben und einfach mal wissen wollen, was aus den großen Hauptfiguren geworden ist. 🙂

Eure Christine

 

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