Ein letzter Blick zurück…

Unsere Kids bekommen neue Zimmer und das ist DIE Gelegenheit, um endlich mal die Blogbeiträge zu den alten Zimmern zu schreiben. Und da wir gerade Lenis Zimmer umräumen und die Änderungen da noch nicht so groß sind, stelle ich euch erstmal die alte Fassung des Refugiums unserer kleinen Prinzessin vor.

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Als klar war, dass wir ein Mädchen bekommen würden, machten Matthes und Ich uns selbstverstänldich zunächst mal an die Planung des Kinderzimmers, das zuvor mein Büro beherbergte. Da eine Wand in einem wunderschönen Petrol gestrichen worden war, das uns sehr gut gefiel, war bald die Wahl auf grau, türkis und petrol als Farbkombination gefallen und wir waren eigentlich auch sehr glücklich damit. Je näher aber der Geburtstermin und damit eben auch der Nestbau für Kind 2 rückte, desto mehr stellten wir fest, dass wir innerlich doch zu einem richtigen kleinen Prinzessinnen – Zimmer in Rosa, Pink, Lila und so weiter, tendierten. Und wenn man Leni Marie jetzt so erlebt, lagen wir damit auch ganz richtig.

Also wurde die Planung umgeschmissen, die Möbel waren durch ihre weiße Farbe ja eh flexibel und meine Eltern überraschten uns eines Tages dann mit 2 großen Farbeimern unserer Wunschfarbe, nachdem wir schon frustriert waren, weil wir es ein paar Tage hintereinander nicht in den Baummarkt geschafft hatten.

Da unsere Wickelkommode im Badezimmer stand und nicht ins Kinderzimmer musste, wie bei Fynn anfangs, träumte ich von einer schönen Kuschelecke neben dem Bett und einem riesigen Fliederbaum, der sich über das Babybett neigen sollte.

Also malte mein großartiger Mann Abend um Abend an diesem großen Wandbild (es sei dazu gesagt, dass es ihm wirklich Spaß macht und auch ein großer selbstgemalter Fotobaum unseren Flur ziert).

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Die Leinwand ist eine Tauferinnerungen mit Schmetterlingen für jeden Gast und voller guter Wünsche. Unter www.traumteil.com könnt ihr eure persönliche Version anfertigen lassen.

Lesen ist uns sehr wichtig und auch das Vorlesen zelebrieren wir mit unsern Monsterchen oft und gerne. Wir entschieden uns, die schönsten Vorlesebücher in diesem nach vorne gerichteten Hängeregalen zu präsentieren, die wir extra umlackierten, und auch hier legte Matthes mit diesem wunderschönen Schriftzug oberhalb der Regale wieder Hand an.In die Kuschelecke hängten wir noch verschiedene Pompons an die Decke, um den Raum noch kuscheliger wirken zu lassen, wenn man hinter den Vorhängen sitzt.

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Neben den Kleiderschrank durfte für Socken, Strumpfhosen und kleine Deckchen eine farblich angepasste Kommode einziehen, deren Umgestaltung ich euch hier schon vorgestellt habe (mit DIY Anweisungen). DSC_0019

Den Bilderrahmen hatte die Patentante zur Geburt gebastelt und der hat auf dieser tollen Kommode einfach einen Ehrenplatz bekommen 🙂

Mittlerweile sind noch ein paar mehr Sachen ins Zimmer eingezogen, denn schließlich passt man es ständig an die kleinen Bewohner an, aber ich freue mich nun schon euch bald die neue Version vorstellen zu können .

Jetzt hoffe ich, dass ich alle wählen wart und den restlichen Sonntag nun in vollen Zügen genießen könnt.

Herzliche Grüße

Eure Christine

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Less is More und Gaumenfreuden

Einen wunderbaren Sonntagabend wünsche ich euch.

Nachdem wir gestern den ganzen Tag bei den Pferden verbracht haben, igelten wir uns heute ein. Fynn war nicht so auf der Höhe, hatte Fieber und Gliederschmerzen und war einfach sehr kuschelbedürftig.
Während der MiniMann obendrein also auch noch lange geschlafen hat, haben Matthes und Ich uns einem Projekt gewidmet, dass wir seit längerer Zeit verwirklichen.

Ganz nach dem Motto „Less is More“ oder „Simplify your Life“ und anderen Ansätzen, erarbeite ich nicht nur gerade einen Ratgeber zum Thema „Glückicher mit weniger“, sondern Matthes und Ich sind auch fleißig dabei, die Anregungen und Ideen hinter dieser Bewegung für uns umzusetzen, zu probieren und zu bewerten.

Einer unserer Ansätze beschäftigt sich zum Beispiel mit dem Thema „Ökologischer Fußabdruck“, und Vorbild für unsere Kinder in Sachen Umweltschutz und korrektem Verhalten beim Verzehr von Lebensmitteln und und und.

Im Rahmen dessen, versuchen wir auch – was für so ausgesprochene Fleischfresser wie uns wirklich eine Herausforderung ist – uns etwas von dem unnötigen Luxus zu entfernen fast jeden Tag Fleisch in die Hauptmahlzeit zu integrieren. Und da ich euch ja auch immer mal wieder Rezepte vorstelle, möchte ich euch heute unsere süße Hauptspeise verraten, die bei meinen Männern überdies immer gut ankommt 🙂

Grießbrei mit Vanille-Touch und heißen (Rum-)Kirschen

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Man braucht für ca 4 Portionen Hauptgang

  • 75g POMP Weichweizengrieß
  • 500ml Milch
  • Insgesamt 10 EL Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 EL Butter
  • 1 Ei
  • 5EL Schlagsahne
  • 1 Glas Kirschen
  • 1EL Speisestärke
  • 3EL brauner Rum
  • TL Zimt

Ihr lasst zunächst die Kirschen gut abtropfen und fangt dabei den Saft auf.

Die Milch, 3 EL Zucker, den Vanillezucker und die Butter lasst ihr im Topf aufkochen. Dann den Topf vom Herd nehmen, das Weichweizengrieß einrühren, nochmal aufkochen lassen und dann 5 zum Quellen zur Seite stellen.

Unterdessen trennt ihr das Ei und schlagt das Eiweiß zs mit einem EL Zucker steif. Das Eigelb verquirlt ihr mit der Sahne.

Sind die 5 Minuten Quellzeit vorbei rührt ihr das Eigelb-Sahnegemisch unter den Grieß und hebt zum Schluss das Eiweiß darunter. Fertig.

Nun rührt ihr die Stärke mit den 3EL Rum glatt. Kocht den Kirschsaft mit 2EL Zucker auf und rührt dann das Rum-Stärke-Gemisch unter. Alles aufkochen lassen und zum Schluss die Kirschen unterheben.

Den Grießbrei anrichten, mit den Kirschen garnieren und zum Schluss den verbliebenen Zucker mit Zimt vermischen und drüber streuen.

Guten Appetit 🙂

Eure Christine