Die Eiskönigin geht immer!

Zumindest wenn es nach Fynn geht. Neben seinem geliebten „Lightning McQueen“, der tatsächlich noch einen Tick höher im Kurs steht, darf es eben auch die Eiskönigin sein.

Wir gucken hier zuhause sehr sehr wenig Fernsehen mit den Kindern, denn bei uns ist eigentlich bei jedem Wetter Draußen – Zeit. Wenn wir dann aber nach einem langen Tag uns mal aufs Sofa kuscheln oder nach dem Baden noch ein bisschen im Bademantel rumsitzen, dann guckt Fynn entweder McQueen und Hook oder Anna und Elsa. Dazwischen gibt es eigentlich nichts. Vllt noch den Feuerwehrmann Sam.

Als wir also im örtlichen Stoffladen diese Baumwolle – Meterware entdeckten, wollte Fynn sie unbedingt haben. Und ich bin da sehr konsequent, wenn es darum geht, dass er sich den Stoff selbst aussuchen soll.

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Aus diesem dunkelblauen Stoff mit seinen Lieblingsfiguren drauf, habe ich ihm eine kleine Tasche für Wechselkleidung genäht, die er im Kindergarten liegen hat.

Die Tasche ist gefüttert und mit einem kleinen Fach aus festerer Klarsichtfolie benäht, sodass man dort den Namen oder eben ein Bild etc. einlegen kann, das fand ich ganz prakisch. Außerdem habe ich über den Rand des Faches für die Optik noch ein bisschen Zackenlitze und einen Schneeflockenknopf geklebt 🙂 So passt alles zusammen.

Das Schnittmuster findet ihr in  diesem Buch, neben vielen tollen weiteren Ideen. Ich habe euch daraus auch schon Fynns Umhängetasche gezeigt 🙂 und kann euch dieses Buch wirklich für Taschen aller Art ans Herz legen.

Zum Beispiel habe ich ebenfalls aus diesem Buch und den Resten des Stoffes von der Tasche für Wechselkleidung noch ein kleines Stiftemäppchen genäht, dass immer ein treuer Begleiter ist, denn der Fynibär malt sehr gerne und so sind die wichtigsten Malutensilien auch unterwegs dabei 🙂

Die Anleitungen sind vielfältig und leicht verständlich. Hat jemand von euch schon was aus diesem Buch gezaubert? Immer mal her damit! Ich bin neugierig 🙂

Jetzt aber erstmal Bildchen. Habt´s fein. Eure Christine

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Grün, grün, grün…

Oh der April macht seinem Ruf alle Ehre und überrascht uns neben warmen Tagen auch mit lausig kalten Morgen und Schnee, sowie Hagel. Was ist denn da bei Frau Holle mal wieder los? Oder warum ist das so? Warum ist Gott ein Kind? Um mal Fynns Fragen wiederzugeben, denn wir sind im Warum-Land angekommen.

Ja, alles wird hinterfragt, eine endlos lange Warum-Kette kann schonmal den Nachmittag andauern und man entdeckt die Welt neu und nicht selten google ich jetzt die lustigsten Sachen, denn Mama weiß eben noch lange nicht alles.

Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin die Welt zu erklären, oder draußen die Natur zu entdecken, dann singen und musizieren wir hier zu Hause. Leni liebt Musik ebenso wie Fynn.

Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Tagen mit Xylophon und Flöte, Klavier und Trommel „Die Vogelhochzeit“ gesungen habe. Am liebsten mag Fynn dabei den Auerhahn und singt die Strophe manchmal in einer Endlos-Schleife, bis er dann ruft: „Mama, sing nochmal!“

„Nochmal!“ ist eh so sein Wort, dass im Wortschatz meiner Kinder einen festen Platz hat, denn auch unsere Babymaus fängt an begeistert zu jauchzen und auf Bücher zu klopfen, die wir gerade gelesen haben.

Ein Buch, dass wir im Moment häufig lesen, und dann auch bestimmt nicht nur einmal pro Durchgang, weil „Nochmal, bitte!“, möchte ich euch heute mal wieder wärmstens empfehlen.

Ein Hardcover – Bilderbuch von Emily Gravett, erschienen bei den S. Fischer Verlagen mit dem Titel „Nochmal!“

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Es geht dabei um einen kleinen Drachen, der von einem seiner Eltern gerne seine liebste Gute-Nacht-Geschichte immer und immer wieder vorgelesen haben möchte, unabhängig davon, wie müde man ist und wenn das mal nicht so klappt wie gewünscht, dann kann der kleine Drache auch ganz schön wütend werden.

Ihr könnt es unter dem folgenden Link direkt bestellen und auch noch ein paar Infos über die Autorin erfahren:

http://www.fischerverlage.de/buch/noch_mal/9783737351737

Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Es lässt viel Raum zum freien Erzählen und beschreiben und die Kids haben große Freude daran die Texte mitzusprechen. Außerdem werden hier gleich mehrere Themen aufgezeigt!

Auf manchen Blogfotos konntet ihr ja schon einen Blick in die Kinderzimmer unserer Mäuse werfen. Ich werde sie bald auch nochmal einzeln vorstellen. In Lenis Zimmer jedenfalls, haben wir eine Lesehöhle eingebaut.

Dort kuscheln wir uns bei schlechtem Wetter draußen ein und lesen und lesen und erzählen Geschichten und haben einfach eine tolle Zeit zusammen.

Und auch wenn wir es uns warm in der Wohnung machen, so darf kuschelige Kleidung nicht fehlen. Eines meiner liebsten All-Time-Favourites für Leni ist dabei ein Zopfmuster-Strickkleid in Grün- und Brauntönen aus 100 % Schurwolle.

Ich habe es Leni gleich in zwei Größen gestrickt und zeige euch hier mal ein paar Bilder von der kleinen Maus, die jetzt tatsächlich schon fast ein halbes Jahr alt sind 🙂

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Sieht das nicht zuckersüß aus? DSC_0003DSC_0005DSC_0012DSC_0016DSC_0018

Gearbeitet habe ich mit Rundstricknadeln in Größe 3 und 3,5 und einem 3er Nadelspiel, sowie einer Häkelnadel in Stärke 3.

Die Anleitung findet ihr in einem Sabrina Special „Stricken fürs Baby“ aus dem Jahr 2015 mit der Nummer S2431. Erwerben könnt ihr es unter dem folgenden Link:

https://www.amazon.de/Sabrina-Special-Stricken-f%C3%BCrs-S2431/dp/B018I4OBA4

Das Kleid ist durch die vielen Zöpfe schön dehnbar und dadurch auch sehr bequem. Der Farbverlauf kommt aus dem Knäuel und es gibt ihn in der Qualität „Mille Colori Baby“ von Lang Yarns in 4 Varianten.

Wir haben uns hier für die Hersteller Farbe 16 „Grün-Braun-Türkis“ entschieden und finden das Ergebnis einfach toll. Den Messingfarbenen Knopf habe ich von einer Trachtenjacke meiner Großmutter, denn er passte einfach perfekt 🙂

Wie gefällt es euch?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Christine

 

 

Unplugged!

Hallo Ihr Lieben!

Heute war bzw. ist ein herrlicher Sonntag. Bei wunderschönen 25 Grad haben wir den Tag genossen und waren ein bisschen unterwegs – absolut spontan.

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Nachdem wir am Vormittag noch viel zu Hause zu erledigen hatten, machten wir uns am Nachmittag auf die Socken um einfach ein bisschen rauszukommen. Bei uns mit dabei ist auch immer die Kamera und da muss die Mama eben auch mal vor die Linse, wenn auch völlig ungeschminkt, ungestylt und unvorbereitet und natürlich auch genau nach einem riesen Fressgelage 😦

Als wir aber eben dann nach einem herrlichen Tag die Bilder sichteten, fiel mir auf, dass ich ja noch gar nicht dazu gekommen bin euch meine „Restetunika“ aus dem Traumgarn von Lady Dee zu zeigen.

Das ich gerne die tollen Uni – und Farbverlaufsgarne von Lady Dee verhäkle und verstricke ist ja nun unter alten Bloghasen hier kein Geheimnis mehr.

So habe ich neben einer Babydecke und einem Top, beides wartet noch darauf euch gezeigt zu werden, auch ein 1892 Tuch gehäkelt. Schaut doch noch mal hier. Und von meinem Herz des Ozeans – Kleid hatte ich noch etwas Weiß übrig.

Es wurde also Zeit, die ganzen Reste mal zu verhäkeln und als ich das Blütenjäckchen für mein Patenkind häkelte wurde ich in dem Heft Fantastische Häkelmode 02/2016 genau auf das richtige Projekt aufmerksam. Also mit NS 3,5 direkt mal losgearbeitet. Ihr könnt die Sonderausgabe übrigens hier nachbestellen.

DSC_0005Nun abrr ein paar Bilder von meinem Ergebnis 🙂 Ich bin jedenfalls zufrieden!

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Outfit:

Shirt – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil)

Weiße Jenas – Orsay (ähnliche hier)

Grüne Halbschuhe – (ähnliche hier)

Uhr – Pippa&Jean (andere Farben hier und hier)

Ohrringe – Soleil Earrings Silver Pippa&Jean (gibt es hier)

Liebe Grüße

Eure Christine

Die perfekte Übergangsmütze für den perfekten Sonntag :-)

Heute ist einer dieser perfekten Tage! Wir sind den ganzen Tag zuhause, im Wintergarten oder im Garten, genießen das herrliche Wetter und lesen, spielen, basteln, toben und gärtnern etwas.

Das ist so wundervoll. Und mit unseren zwei Mäusen ein echter Mehrwert. Leni ist so groß, aufgeschlossen und neugierig, dass es eine Freude ist. Ich habe ihr eine kleine Zeltmuschel im Garten aufgestellt, wo sie liegen und lesen kann, wenn es ihr mal zu anstrengend wird auf dem Bobbycar zu fahren oder draußen sonstwie rumzupesen 😉

Fynn rennt von A nach B, repariert hier und dort was, rödelt im Garten, fährt Kies hin und her, schaukelt, springt Trampolin, baut Sandburgen und spielt mit den Hunden.

Immer wieder schaut er dabei nach seiner Schwester, versucht sie einzubeziehen und hat eine Engelsgeduld, wenn das Mäuschen mal wieder Anstalten macht sich an ihm hochzuziehen.

Die tollen Temperaturen und der herrliche Sonnenschein ist aber auch einfach ein Gedicht. Letzten Sonntag haben wir eine Seelenwanderung gemacht über die ich euch noch berichten möchte, und diesen Sonntag ist einfach genießen angesagt.

Aber auch wenn schon die ersten Sonnenstrahlen ein richtig tolles Gefühl verleihen, muss die Kopfbedeckung noch ein bisschen vor aufkommendem Wind schützen und zusätzlich auch ein bisschen die Sonne von den Augen fern halten.

Wie gut das es da die „Be Mützi“ von Annas Country gibt.

Ich habe euch dieses Schnittmuster schon in einer Variante für Fynn und in einer Boys-Variante für einen neuen kleinen Erdenbürger gezeigt.

Jetzt folgt eben einen richtige Mädchen – Variante für Leni 🙂

Den Stoff habe ich schon hier verarbeitet und die Kombi gleich nochmal verwendet, da sie mir so gut gefiel.

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Erwerben könnt ihr den Schnitt hier:

http://de.dawanda.com/product/102235743-e-bookanleitung-be-muetzi—fuer-gross-und-klein

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Der Schirm hat durch Volumenvlies einen schönen festen Stand ohne dabei hart zu sein. Das ist gerade für Leni mit ihrem halben Jahr echt cool.

Ich werde diese Mützi jedenfalls immer mal wieder nähen, denn nicht nur die Teilung ist möglich. Man kann diese besondere Beanie Variante echt unendlich wandeln. UND: Sie ist schnell genäht! Also nochmal ran an die Maschine und noch schnell vor dem Sonntagsspaziergang die perfekte dazu passende Mützi genäht.

Habts fein!

Liebe Grüße

Christine

Eine besondere Aufgabe

ICH. BIN. PATENTANTE!

Ja genau so ist es! Das erste Mal in meinem Leben bin ich eine Patentante geworden. Den Rest meines Lebens darf ich neben meinen eignen Kindern ein wunderbares, kleines und später großes 😉 Mädchen auf ihrem Weg begleiten.

Ich kann gar nicht beschreiben, was für eine Ehre und ein Privileg das für mich ist.

Doch was genau ist ein Pate eigentlich? Im englischen haben wir das Wort Godfather oder Godmother. Und das finde ich schon sehr aussagekräftig.

Das Patenamt ist die moralische Verpflichtung zur Begleitung des Patenkindes auf einem christlichen Weg durch das Leben und an allen großen Ereignissen.

Paten sollten Rückrad haben, für ihre Schützlinge da sein und sie nicht verraten. Das finde ich wichtig. Und sie sollten vorallem auch mal in der Lage sein, die Eltern beiseite zu nehmen und mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Klar geben Paten auch Geschenke, denn sind wir mal ehrlich – zu schenken macht einen riesen Spaß.

Als mein Patenkind geboren wurde, häkelte ich ihm ein kleines Jäckchen aus der traumhaften Wolle von Lady Dee´s Traumgarnen.

Ich fand das genau richtig, denn es ist wie ein guter Pate: Es umarmt sanft und hält warm, ohne jedoch zu erdrücken. Und es lässt Freiraum. Und und und – reizen wir die Metapher aml nicht zu sehr aus 😉

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Was habe ich mich gefreut, als ich farblich genau passende Knöpfe mit Blüten gefunden habe!

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Bei der Farbe habe ich mich für dieses leuchtende Riviera entschieden, weil es mir einfach richtig gut gefiel.

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Die Anleitung fand ich in diesem Heft. Ihr könnt es hier nachbestellen.

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Gehäkelt habe ich mit Nadelstärke 3,0 und ich brauchte glaube ich 200 g. Das weiß ich aber ehrlich gesagt nicht mehr genau 😦 Vielleicht war es auch nur ein Knäuel.

Das Muster selbst geht nicht so leicht von der Hand, aber mir gefällt das Endergebnis einfach so gut und da war es der Mühe allemal wert.

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Wie gefällt es euch? Und was macht für euch einen guten Paten aus?

Ich freue mich ja schon riesig auf die Taufe. Also mal immer her mit Geschenkideen für die kleine Erdenbürgerin 🙂

Wie Leni´s Tauf so war und was sie trug, könnt ihr hier und hier nochmal nachlesen.

Liebe Grüße

Christine

Ein Longshirt und was der richtige Mann mit dem Handarbeiten zu tun hat…

Mein Blog ist nun schon in dieser Form hier ein Jahr alt und beherbergt einige Projekte.  Daher möchte ich euch heute nicht nur  wieder ein tolles Teil zeigen, dass ich vor einigen Tagen schon angekündigt habe, denn beim Probenähen von Katielas VERO, ist noch eine Longshirt-Version entstanden:

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Sondern ich möchte auch einmal etwas zu dem Thema „Partner“ sagen.

Das Shirt nach diesem Schnittmuster habe ich euch hier schon gezeigt. Erwerben könnt ihr den Schnitt bei Makerist und DaWanda!

Den Stoff habe ich Dresowka bestellt und ich finde ihn toll, denn er ist für den Übergang perfekt und man kann ihn gut verarbeiten. Weitere Infos zum Outfit findet ihr wie immer am Ende des Artikels.

Doch was hat das Handarbeiten nun mit dem richtigen Partner zu tun? Wer auf Facebook in diversen Handarbeitsgruppen unterwegs ist kennt diese Posts:

Es gibt ein Bild von Zeitschriften, Büchern, Nähmaschinen, Wolle, Stoff oder anderm Zubehör und darunter gibt es dann zu lesen entweder

1: Ich wollte ja nicht, aber mein Mann sagte: „Schatz, du gönnst dir ja sonst nix!“ Was für ein Glück ich doch habe!

2: Wieder mal total über die Strenge geschlagen, mein Mann bringt mich um!

3: Geschenke von meinem Schatz. Ich habe den besten Mann der Welt!

Noch besser wird es dann, wenn man sich die Kommentare unter solchen Posts anschaut. Da gibt es Neider, Menschen die sich mitfreuen, Menschen die den oder die Posterstellerin als Angeberin beschmimpfen und eben diese Menschen, die einem vor Augen führen in was für einer schlechten Partnerschaft man doch lebt, weil in Fall

1: Der Mann scheinbar nie nein sagen kann, auch wenn der Kontostand es nicht erlaubt und die Ehe ja wohl total auf materielle Sachen fokussiert ist und keiner dem anderen Paroli bieten kann.

2: Die Frau wohl völlig unter dem Pantoffel steht und das man sich ja wohl niemals das Geld ausgeben für sein Hobby verbieten lassen sollte.

3. Geschenke völlig überbewertet sind und man doch lieber sich sowas selbst aussuchen müsste und überdies sowas auch nicht geschenkt braucht, weil man ja wohl sich das Zeug einfach selbst kaufen kann.

Warum ich das heute thematisiere? Weil ich bei diesen Posts immer schmunzeln muss. Was denken sich die Menschen, die diese Sachen kommentieren? Diese einfachen Aussagen sind manchmal vielleicht mit einem Augenzwinkern gemeint, manchmal vielleicht auch wirklich ernst aus Situationen heraus, die der Kommentator gar nicht kennt. Weiß er denn, ob das Geschenk auf einem vorher ausgesprochenem Wunsch heraus oder einfach mal auf gut Glück gekauft wurde? Weiß er, welche Beweggründe dem „Eigentlich wollte ich ja nicht“ zugrunde liegen?

NEIN!

Und was heißt schon man kann sein Geld doch ausgeben, wofür man will? Ich leibe meinen Mann über alles, aber wenn er sich einfach mal eben so einen neuen PC für über 1000€ bestellen würde, dann möchte ich das schon vorher wissen.

Genau so ist es doch mit Geschenken. Wissen wir, ob es jedesmal so großzügige Geschenke wie eine Nähmaschine gibt?

NEIN!

Und selbst wenn? Es ist doch schön, wenn sie sich das leisten können.

Ich finde zum Handarbeiten braucht man schon den richtigen Partner:

Das sollte jemand sein, der das nicht als „nervig“ abtut, einem vorrechnet, dass das T-Shirt von bekannten Billiglinien wesentlich weniger gekostet hat, von der Arbeitszeit einmal abgesehen. Der nicht findet, dass die Kinder im selbstgemachten Sachen aussehen, wie in Schlafanzügen und das einfach nur, weil es „selbstgemacht“ ist.

Die Liste lässt sich unendlich weiterführen.

Deswegen heute mal ein Hoch! auf all diese Männer, wie meinen Matthes, die hinter ihren Frauen stehen, mitmachen und unterstützen sich an der Freude ihrer Frauen freuen und sogar fürs Probenähen als Fotomodell zur Verfügung stehen, wenn es erforderlich ist. Für all diese lieben Männer, die ihre Frauen in den selbstgemachten Werken fotografieren, die Taschen auf Stoffmärkten tragen, sich mit einbringen und mit Lob nicht sparsam sind. DIe geduldig an die entlegensten Ecken fahren, um eine schöne Kulisse haben, vielleicht das technische auf dem Blog regeln, Tipps geben und sich für die Technik einer Nähmaschine genauso begeistern, wie für die ihres Motorrads. Ein Hoch! auf all die Männer, die auch mal alleine mit den Kids ein Eis essen fahren oder in den Garten gehen, damit Mami mal in Ruhe nähen kann.

Ein Hoch! auf die Wolle, Stoff, Nadeln, Maschinen und Zubehör kaufenden Männer, die ihren Frauen sagen: „Toll, was du da machst!“

Und ein Hoch! auf Facebook-User, die sich einfach nur freuen, wenn jemand ein Bild von einem Bobel postet den der Mann für einen sehr hohen Preis ersteigert, einfach nur weil er seiner frau gefällt und er ihn ihr zum Hochzeitstag schenken möchte!

Denn natürlich braucht und will nicht jeder einen Partner! Wenn aber jemand einen hat und will und der ihn glüklich macht und hinter ihm steht, dann freuen wir uns doch einfach für diesen Menschen und wenn wir das nicht können, so können wir doch wenigstens dann unseren Mund halten und EINFACH WEITERSCROLLEN!

Ein Hoch! auf Freundlichkeit und das Überdenken von Gemeinheiten im Internet. Denn man selbst ist vielleicht anonym., der Mensch, der diese Kommentare aber liest, nicht! Und dieser Mensch ist dann vielleicht verletzt!

Also ein Hoch! auf die Nächstenliebe!

Outfit:

Shirt – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil)

Leggins – Nur die (hier)

Schwarze Stiefel –  Deichmann (ähnliche hier und hier)

Uhr – Pippa&Jean (andere Farben hier und hier)

Kette – Pippa&Jean Mare Nero hier

Ohrringe – Claire Earrings Silver Pippa&Jean (gibt es hier)

Liebe Grüße

Eure Christine

 

Morgendämmerung

Ich liebe es, wenn über unserem schönen Rheintal die Sonne aufgeht und verheißungsvoll ins Wohnzimmer lugt. Sie taucht alles in ein wunderschönes Licht und man kann förmlich merken, wie die Haut jeden einzelnen Strahl aufsaugt.

Diese Zeit ist mir etwas Besonderes. Meine Familie schläft noch fest aneinandergekuschelt im Schlafzimmer und ich habe mich aus der Mitte in der ich des Nachts immer liege herausgewunden, um den Tag zu begrüßen und ein paar Augenblicke dieser herrlichen Stille zu genießen. Auch unsere Hunde schlafen dann noch und der Tag liegt vor mir mit all seinen Möglichkeiten und Verheißungen.

Ich nutze diese Zeit immer zum beten. Oder für ein Zwiegespräch mit meiner Seele oder mit Gott. Unser Kampf ist immer weniger ein solcher! Jeder Schritt, jede Entscheidung in die richtige Richtung ist ein Befreiungsschlag.

Stück für Stück erarbeiten wir für uns und für unsere Kinder einer wunderbare Zukunft. Und wir lieben dieses Leben.

Die Fastenzeit hat begonnen und damit für mich auch ein bisschen mehr Zeit für Ruhe und Achtsamkeit. Für den inneren Kompass.

Wenn ich so in meinem Tagebuch lese, die schönen Moment Revue passieren lasse, aber auch die schweren Zeiten reflektiere, so denke ich mir immer: „Wann ist das Leben eigentlich so trickreich geworden? Seit wann gab es so viele Entscheidungen zu fällen und Beziehungen zu überdenken? Ist das was Negatives?“

Und dann sage ich mir:

DER WEG IST DAS ZIEL!

Denn es ist etwas total Gutes! Das passiert, weil wir unseren Kindern eine glückliche Zukunft ermöglichen wollen. Klar kann man sie nicht vor allem beschützen, aber man kann ihnen beibringen, dass Nächstenliebe, Hilfe für Menschen die sie brauchen, das Abwenden von Menschen die einem mutwillig oder uneinsichtig schaden und vieles mehr, das ist was zählt!

Im Prediger 3, 1-4 steht die Wochenlosung 1 der Fastenaktion 2017 „7 Wochen ohne Sofort“ von der evangelischen Kirche.

Dort lesen wir:

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit, pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit, klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

Sind das nicht tolle Worte? Und so weise! Wenn man Mutter oder Vater ist, dann hat man durch die Kinder davon vllt. schon eine Ahnung bekommen, denn wie oft ist alles gehetzt? Da habe ich Frauen vor mir sitzen, die verzweifelt sind. Die sich verbiegen oder gar zerreißen um allen Anforderungen der heutigen Gesellschaft gerecht zu werden. Um in ihrer „Frei“-Zeit noch schnell ein Buch über Kindererziehung zu inhalieren und sich selbst mehr als schlecht zu fühlen, weil ihr Kind vielleicht weniger oder anders schläft, als das Kind von Frau XY!

Und während Mama und Papa sich überschlagen um alles zu organisieren (bzw. wie Kurt Tucholsky es in seinen Fastengedanken zum 3.3.17 beschrieben hat: „orrnisieren“, denn für die richtige Aussprache bleibt ja keine Zeit), sitzt das Kind draußen vor der Tür mit einer Seelenruhe und schaut voller Faszination dem Gras beim Wachsen zu.

Und das ist es, worauf wir Wert legen. Ich mag diese Hektik nicht! Ich bin gerne effektiv und ich erledige Aufgaben zügig, um mich an mehr Freizeit zu erfreuen, aber das ist dann auch freie Zeit.
Man muss sie sich nur suchen!

Ein kleines Beispiel: Ich nähe gerne. Mit meinem Mann zusammen. Die Hände haben etwas zu tun und dabei kommen richtig gute Gespräche auf. Manchmal nehmen wir dazu auch Impulse aus verschiedenen Büchern, die ich euch bei Gelegenheit mal vorstelle.

Diese Zeit schätze ich, denn nähen kann sehr entspannend sein. Das Selbe kann man beim Häkeln oder Stricken beobachten. Man kann sich am Stoff bzw. der Wolle erfreuen, sich vorstellen, was einmal daraus wird und generell einfach dankbar für die Zeit sein, die man hat, um ein solches Projekt zu verfolgen. Probiert es aus und freut euch auf ein paar weitere Impulse und vertiefenden Gedanken zu diesem Artikel.

In diesem Sinne werde ich jetzt mal noch ein bisschen meine Ruhe genießen und die erste TraumTeil Häkelanleitung fertigstellen. Seid gespannt.

Liebste Grüße

Christine

 

Der Frühling hält langsam Einzug

Hach, was für ein Sonntag. Erst haben wir alle zusammen im Familienbett ausgeschlafen, eine Kleinigkeit ganz nach dem Geschmack unseres Sohnemanns gegessen und sind danach bin ich mit den Kindern in die Kirche gefahren. Nach einer tollen Predigt gab es noch gute Gespräche beim anschließenden Kirchkaffee und wir genossen mit meiner Oma einen gemeinsamen Spaziergang durch den Wald.

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Am frühen Nachmittag machten wir uns bei angenehmen 14 Grad und strahlendem Sonnenschein auf den Heimweg. Während ich kochte, spielte das Babymädchen im Wintergarten, der Junior draußen im Garten..

Ergo waren alle beim anschließenden Mittagessen sehr gut gelaunt. Neben Vorbereitungen für die Kinderkleiderbörse war im Anschluss dann noch ganz viel freie Zeit und jeder konnte die schön füllen mit allem was er so gerne macht.

Leni schaukelte und Fynn musste wieder seine ganzen Vehikel reparieren. Ich weiß zwar nicht genau, was da immer dran kaputt ist, aber er macht das sehr gewissenhaft.

Unsere jährliche Karnevalsdosis hatten wir uns schon Freitag und Samstag abgeholt. Wir sind da nicht so die Jecken und von daher waren wir mit der Karnevalsfeier im Kindergarten bedient. Für Leni war es ja das erste Mal, aber sie hatte sehr viel Spaß mit uns 🙂

Leni war als Häschen, Fynn als Grüffelo und ich seit Jahren wenig abwechslungsreich als Robin Hood verkleidet.

 

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Heute können wir also dann entspannt zuhause das tolle Wetter genießen. Und außerdem habe ich so die Gelegenheit euch noch etwas Kleines zu zeigen, das wir für Leni genäht haben und das ihr in Kürze bei uns im Handmade – Flohmarkt kaufen könnt.

Auf dieser tollen RAS von Nähfrosch in der tollen Farbkombi Lila – Türkis hält mit einem schönen Plott, der mal in einem Adventskalender von Naddelline enthalten war,  ebenfalls der Frühling Einzug.

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Entdeckt ihr den kleinen Vogel im Geäst? Ich jedenfalls liebe diese Hose und hoffe sie findet bald einen neuen Besitzer der sich an ihr erfreut 🙂

Wir genießen jetzt noch ein bisschen den Tag.

Liebe Grüße

Christine

 

Vergebung!

Vergebung! Verzeihen! Gnade walten lassen!

Was für Worte, welche Kraft. Die Fähigkeit vergeben zu können ist eine der schwersten, aber auch der dankbarsten Fähigkeiten. Wenn wir lernen zu vergeben, erfahren wir Größe, Macht und Freiheit.

Aus Vergebung entstehen neue Chancen und neue Möglichkeiten! Aber Vergebung ist etwas, dass ganz und gar geschehen muss.

Bald ist Ostern und damit das größte christliche Fest im Zusammenhang mit Vergebung der Sünden. Zeit, also mal über dieses Thema nachzudenken. Vergebung ist das Überthema meiner Fastenzeit 2017. Ich freue mich richtig darauf ab Aschermittwoch diese Zeit der Ruhe und des Nachdenkens darauf zu verwenden und mich neben dem Thema der Achtsamkeit ganz und gar auf „Vergebung“ zu konzentrieren.

Vergebung kann die Vergangenheit nicht verändern,

aber Vergebung kann die Zukunft verändern.

Zitat von: Elizabeth Keen (Megan Boone) aus “The Blacklist”

Vergeben ist vielschichtig. Wer nicht vergeben kann, der steckt voller Zorn, Leid und Schmerz. Man kann anderen Menschen vergeben, sich selbst, und auch mit der Vergangenheit abschließen.

Wer jetzt aber denkt, dass das Vergeben einfach ein christliche Tugend ist und gute Christen einfach alles und jedem vergeben sollen, der hat sich grundlegend geirrt! Vergebung ist kein Akt der Schwäche, kein -sich aus der Affäre ziehen- oder -einfaches Entkommen vor Konflikten. Um Vergebung zu schenken, muss man stark sein!

Vergebung heißt nicht Vertrauen! Nur weil ich einer anderen Person etwas vergebe, heißt das noch lange nicht, dass das Vertrauen auch wieder da ist.

Damit sind wir schon bei Punkt 1 der Gedanken angekommen:

  1. Wie wir anderen Vergebung schenken!

Anderen Menschen zu vergeben ist kein Akt, der von uns jederzeit ausgehen kann. In der Apostelgeschichte Kapitel 5, Vers 30f. lesen wir:

30 Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ermordet habt, indem ihr ihn ans Holz hängtet.
31 Diesen hat Gott durch seine Rechte zum Führer und Retter erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu geben.
Wir können feststellen, das Gott Buße und Vergebung untrennbar miteinander verbunden hat. Vergebung kann also nur geschehen, wenn Buße getan wurde. Man kann das Böse nicht dadurch bestärken, indem man es immer und immer wieder verzeiht. Wenn der Sünder seine Fehler nicht einsieht – oder schlimmer noch – sich rechtfertigt und immer weiter ausufern lässt, so kann dies nicht verziehen werden! Wenn man das aufrichtige Bereuen als Voraussetzung für ehrliche Vergebung ausblendet, so kommt es zu einer Trennung von Buße und Vergebung und das kann nicht gehen. Denn so wird der Sünder seine Taten leicht nehmen, immer weiter fortführen und sogar noch angestachelt. Er kann sich nehmen, was er möchte, wie er es möchte und arglistig, denn er weiß, er hat einen Platz bei jemandem, der ihm alles vergibt, ohne das des Sünders Herz auch nur bewegt ist.
Ich möchte das einmal an verschiedenen Beispielen darlegen:
a) In einer Ehe kann man diese Ansätze gut beobachten. Macht ein Ehepartner einen Fehler und bereut ihn aufrichtig, so ist es am anderen Ehepartner diesen ebenso aufrichtig zu verzeihen und gemeinsam die Probleme hinter sich zu lassen. Wird der Fehltritt aber nicht bereut, so kann keine Vergebung erfolgen und die Ehe geht in die Brüche. Wird doch Vergebung ohne Buße gewährt, ist das ein Freifahrtsschein den gleichen Fehler wieder und wieder zu tun.
b) In der Familie ist dieser Ansatz besonders wichtig! Eine Familie ist durch Geburt miteinander verbunden. Man sollte bereit sein füreinander einzustehen und aneinander zu wachsen. Eine Familie kann einen herausfordern und fördern aber auch im gleichen Maße zu Grunde richten! Wenn man immer wieder innerhalb der Familie verzeiht, weil es ja eben die Mutter, der Vater, die Schwester, der Bruder, der Sohn, die Tochter usw. ist, befindet man sich in einem Teufelskreis. Der Sünder geht davon aus, dass es egal ist welche Abwege er auch beschreitet, welche Lügen er auch verbreitet – ja – das egal was er auch macht, er mit offenen Armen wieder aufgenommen wird und überdies alle tollerieren, wenn weiter belogen und betrogen wird. Nur weil wir mit jemandem verwandt sind, heißt das nicht, das wir unendlich Opfer verlangen oder erbringen müssen.
Jeder Mensch hat seinen Wert. Jeder Mensch hat ein Recht darauf fair behandelt zu werden. Wenn man lügt und Menschen seelisch oder körperlich verletzt, dann muss man diese Sünde einsehen, eingestehen und bereuen, um dann aufrichtig um Vergebung bitten und diese dann auch Erfahren zu können. Nur die Verwandtschaft alleine, ohne die Buße, darf kein Garant für die Vergebung sein. Der Sünder ändert sich dann nie.
Dabei muss man auch Bedenken, dass manche ihre Fehler gar nicht sehen. Wenn man als erwachsener Mensch beispielsweise unter Vergangenem leidet, Dinge, die einem aus der Kindheit nachhängen, Wunden, die noch offen sind, so soll man darüber sprechen. Dem Menschen gegenüber seine Trauer ausdrücken, der diese verursacht hat.
Vergebung und Loslassen ist möglich, aber die Buße kommt zuerst.
Dabei ist eben der Faktor „Zeit“ wichtig. Derjenige der Vergebung schenken möchte, sollte auch Zeit zur Buße geben.
2. Wie wir uns selbst Vergebung schenken!
Während die Vergebung gegenüber anderen Menschen oftmals eine klare Aussprache nötig hat, kann die Vergebung uns selbst gegenüber einer leiser Prozess sein. In den nächsten Tagen werde ich immer wieder Bücher und Impulse für diesen Leitgedanken vorstellen.
Wenn wir uns dazu entschließen uns selbst zu vergeben, ist dies ein überaus wichtiger Schritt. Ein guter Zeitpunkt dazu ist übrigens die Fastenzeit, oder wenn man in Erwartung eines Kindes ist, ob Vater oder Mutter. Dann ist es oft hilfreich mit sich selbst Frieden zu schließen.
Das sind jetzt natürlich nur grobe Abrisse, aber in den nächsten Wochen werde ich euch mit in die Fastenzeit nehmen und euch einige Impulse zu eurem persönlichen Frühjahrsputz nehmen. Denn es ist auch eine Anleitung dazu mit Beziehungen aufzuräumen. Auszuloten, was im Leben wirklich wichtig ist und welche Beziehungen wirklich zählen und erhaltenswert sind.
Warum dieses Thema so wichtig für mich ist? Ich persönlich bin ein Mensch, wie ich ihn oben kurz angedeutet habe: jemand der immer jeden versteht, der es versteht, wenn ich irgendwie hintendran stehe oder sogar hinten runter falle. Ich hänge an Beziehungen und suche den Fehler immer zuerst bei mir. Ich verzeihe unheimlich schnell und lasse mich dabei oft belügen. Ich bin nicht nachtragend und immer verständnisvoll.
Vor einem Jahr sagte mir mein bester Freund unverblümt ins Gesicht:“ Du lässt dich immer verarschen!“ Keine schöne Ausdrucksweise, aber das traf den Nagel auf den Kopf. Hatte mich jemand verletzt, mir wehgetan oder mich belogen und es kam zur Sprache hörte ich mir stundenlang fadenscheinige Ausreden an und war dann doch wieder für jeden da und half. Es war immer das Selbe.
Das Thema kam zur Sprache, als ich merkte wie mein Freund einen Schlußstrich nach dem anderen zog und ich erschüttert reagierte. Ich war enttäuscht, warf ihm vor vorschnell zu urteilen und aufbrausend zu sein und versuchte ihm meine Art des „nicht nachtragend sein und auf die guten Seiten zu schauen“ näher zu bringen. Ich fragte ihn, ob er bei meinen Fehlern dann auch mal so nachtragend sein würde? Die Antwort war ein langer Blick und ein bestimmtes „Nein!“ Denn so lange dir etwas an der Person liegt, die du verletzt hast, so lange bereust du es aufrichtig, wenn du diese Person verletzt.
Ich habe seitdem mit unserem Pfarrer oft dieses Thema der Vergebung diskutiert und die Grundlage ist und bleibt:
Was Gott der Herr zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen und das gilt auch für Buße und Vergebung, die uns Gott aus der Hand Jesu Christi als Einheit übersandt hat.
In diesem Sinne
einen schönen Abend
Christine

 

Ich hänge an dir – Eine Liebeserklärung

Der heutige Blogbeitrag ist etwas anders, denn er berichtet von einer ganz besonderen Liebe:

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Im August vergangenen Jahres bin ich Mama einer kleinen Tochter geworden. Nach unserem Fynnibär ist Leni unser zweites Kind und meine erste Tochter. Das habe ich mir immer gewünscht. Ich hätte mich über jedes gesunde Kind gefreut, aber wenn ich hätte wählen dürfen, wollte ich zuerst einen Jungen und dann ein Mädchen. Und nun ist unser zweites Wunder schon ein halbes Jahr alt. Wie schnell die Zeit verfliegt.

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Sie ist einfach großartig! Was sie alles macht und wie sie lacht – das ist unglaublich. Sie bereichert unser Leben und macht jeden Tag einfach noch perfekter. Fynn und Leni verstehen sich prima. Egal was unser Mäuschen macht – Fynn ist sofort zur Stelle. Er küsst, herzt und scherzt mit ihr. Das ist einfach so toll und macht mich als Mama richtig stolz. Ich hoffe einfach, dass sie sich diese Liebe zueinander immer bewahren, denn ich bin der festen Überzeugung, dass Geschwister unsere guten Freunde sein können.

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Wir sind seit einigen Tagen hier echt krank. Immer ist es etwas Neues. Meine Beiden haben echt im Moment eine Sache nach der anderen und auch Mama und Papa bleiben da nicht verschont 😦 Trotzdem sind beide einfach absolut nicht unleidlich und immer für ein Lachen zu haben. Einfach zauberhaft !

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Als Matthes und Ich beim Blitzprobeplotten für Katiela und ihre Valentinsplotts dabei waren, wollte ich also unbedingt was für meine kleine Maus machen.

Die erste Variante – Die Kirschen und den Schriftzug „Ich hänge an Dir“, zeige ich euch heute. Man kann die Kirschen auch farbig plotten, ich habe mich aber diesmal für ganz schlicht weiß entschieden und sie auf Leni´s Jeanskleid geplottet. Ich liebe die vielseitigen Kombimöglichkeiten, die das mir lässt.

Ihr bekommt die Dateien bei Makerist:

https://www.makerist.de/patterns/plottervorlage-ich-haenge-an-dir

Oder bei Dawanda:

https://de.dawanda.com/product/111922559-plotterdatei-ich-haenge-an-dir

Und nun folgen noch ein paar Bilder von meiner Variante:

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Mama´s Outfit:

Chiffonkleid – H&M (ähnliches hier)

Jeans – H&M (ähnliche hier und hier)

Schwarze Stiefel –  Deichmann (ähnliche hier und hier)

Ohrringe – Solitaire Earrings Silver Pippa&Jean (gibt es hier)

Ring – Eternal Clover Ring Pippa&Jean (gibt es hier)

Kette – Eternal Clover Necklace (gibt es hier)

Leni´s Outfit:

Strumpfhose – Ernsting´s (ähnliche gibt es hier)

Body – Jako-O (gibt es hier)

Langarm-Shirt –  TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil)

Jeanskleid – H&M (ähnliches hier) -> Plott nach Katiela (s. Links) gearbeitet von TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil)

PS: Achtet mal auf die zauberhafte Häkeldecke. Das ist auch eine ganz besondere Geschichte, die ihr bald auch mal zu lesen bekommt. ❤