Platzmangel und Sentimentalität

Einen wunderschönen Tag an Euch!

Hier gibt es gerade ganz schön viel zu tun. Lenis allererster Geburtstag steht an, die Taufe des Patenkindes rückt in greifbare Nähe und auch sonst gibt es im August viel zu feiern, wie zum Beispiel direkt am Anfang des Monats, wo Matthes und Ich unseren 5. Hochzeitstag feiern. Wir freuen uns schon sehr darauf, denn wir wollen etwas Besonderes machen. Und wie immer wenn familiär und beruflich sehr viel ansteht konzentriere ich mich noch mehr auf mein Mind-Set und auf die Frage: „Was ist wichtig für mich und uns?“, „Was brauchen wir wirklich?“

Ein Buch, dass mir dabei unglaublich wertvolle Ratschläge gibt, ist mittlerweile wirklich ein Klassiker: Simplify your Life.

Und damit meine ich wirklich die ursrpüngliche Gesamtversion. Zu den anderen Ergänzungen werde ich in Zukunft nochmal etwas schreiben. Aber der Grundansatz dieser Vorgehensweise liegt in der Lebenspyramide, die einfach, klar und nachvollziehbar ist:

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Lebenspyramide nach Küstenmacher

Wie ihr unschwer erkennen könnt, ist der erste Bereich, den man ab und zu aussortieren sollte grob unter „Sachen“ zusammengefasst. Dazu zäheln wirklich alle materiellen Dinge. Egal ob Kleidung, Schuhe, Autos, Büroartikel etc. Denn zu viele Sachen zu haben ist wie ein Teufelskreis. Und unterbewusst belastet Krempel unsere Seele, unser Freiheitsgefühl und unsere Möglichkeit uns frei zu entfalten.

Deswegen haben wir uns mal wieder Zeit genommen, jetzt wo die Kinder wieder den nächsten Kleider- und Schuhgrößenschritt getan haben, und sortieren Unmengen an Kleidungsstücken und Kinderspielzeug aus. Bei zwei Kindern stapelt sich hier einfach ein Karton über den anderen und bei Stauraum müssen wir leider passen. Außerdem habe ich es gerne, wenn auch Ecken und Kämmerchen übersichtlich befüllt sind, mit Dingen, die wir wirklich noch brauchen. Man findet Dinge wieder, die man gar nicht vermisst hat und manchmal aber genau jetzt richtig gut gebrauchen kann. Man findet Sachen, über die andere sich mit Sicherheit riesig freuen würden und die wirklich gerne ausziehen dürfen und man findet Sachen, die nun wirklich weggeworfen oder recycelt werden können: So ergibt das zu klein gewordenen Herrenhemd wirklich tollen Stoff für ein kleines Sommerkleidchen für Leni und aus dem Sweatkleid, das an den Armen abgewetzt ist, wird bequem noch ein toller Hoodie für Fynn.

Dieses Aussortieren ist imer befreiend. Man hat danach wirklich das Gefühl 1. enorm etwas getan zu haben, 2. sich wirklich dankbar zu fühlen, weil man so viele tolle Sachen hat, 3. kleine Schätze gefunden zu haben und 4. anderen mit den aussortierten Sachen eine Freude gemacht zu haben.

ABER: Bei zwei Kindern bzw. Kindern generell kann das aussortieren schonmal ganz sentimental machen, denn: es ist klar, dass man nicht alles aufheben kann und das gilt eben auch für Selbstgemachtes, aber den Pullover in der Hand zu halten, in dem Leni ihre ersten Schritte machte, oder den allersten Body…da kommen Erinnerungen hoch. Gestern zum Beispiel hatten wir Fynns weinroten Anzug in der Hand, den er an seinem ersten Weihnachten an hatte und den er über und über mit Schokolade beschmierte, weil wir mit meinen Eltern zusammen am heiligen Abend noch Schokoladenfondue gegessen hatten. Da wurden gleich mal die Bilder wieder hervorgekramt. Diese Zeit und diese Erinnerungen sind unglaublich wertvoll für mich und bedeuten mir einfach sehr sehr viel. Aber auch ich muss mich dann manchmal daran erinnern, dass diese Erinnerungen stark in meinem Herzen sind und ich deswegen nicht jedes Teil aufheben kann.

Die Teile die ich dann behalte, haben somit noch einen größeren Wert. Wie mein Hochzeitskleid zum Beispiel oder einen ganz besonderer Mickey, den ich euch heute noch vorstellen möchte:

Das ich das Schnittmuster Mickey von LeKimi sehr mag, ist ja spätestens seit dieser Tigerlily-Version kein Geheimnis mehr, aber ein Strampler den wir für Lenis erste Tage bei uns machten ist dennoch mein absolutes Lieblingsteil.

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Ursprünglich war er nur gedacht um noch ein paar Stoffreste zu verarbeiten, aber mit den Herzchen-KamSnaps, den tollen Farben und einem ganz besonderen Plot, schaffte dieser Mickey es dann doch auf die Rangliste der Sachen, die wir auf jeden Fall aufheben. Aber seht selbst:

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Wir überlegten was wir neben den gängigen maritimen Themen mit Ankern noch verbanden. Und dann kamen natürlich Assoziationen mit verankert sein, irgendwo seinen Anker werfen, wo man sich wohl fühlt und das war es, was für uns passte.

Deswegen kamen wir auf die Idee unsere Koordinaten als Plott das Bein herunterlaufen zu lassen und ich liebe diesen Look. Das ist einfach ein ganz individuelles Stück und total süß. Gerne machen wir euch natürlich euren Plott individuell mit eure Koordinaten und auch auf Shirts oder so.

Wie findet ihr es?

Ich freue mich von euch zu hören.

Ganz liebe Grüße

Christine

 

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Lecker und echt praktisch

Puuuuh der Sommer ist immer noch oder bei manchen ja auch erst wieder da und es ist echt heiß.

Aber immerhin bin ich wieder in den Bloggergefilden angekommen nach einem schönen, langen Urlaub und ganz vielen Erlebnissen. Auf meiner Festplatte warten ganz viele Projekte darauf euch gezeigt zu werden, ich arbeite gerade an einigen Projekten und auch meine zweite Leidenschaft – PIPPA&JEAN – bietet mir im Moment ganz viel Potential, dass ich gerne nutze.

Zum Einstieg habe ich euch heute ein leckeres Rezept mitgebracht: Italienischen Brotsalat.

Ich backe unser Brot ja eigentlich immer selbst und es wird dann auch oft schnell leer, aber gerade bei diesem Wetter ist jeder Tag an dem Lebensmittel länger rumstehen ggf. nicht so super. Dazu kommt, dass es bei den Temperaturen ruhig mal etwas sättigendes sein darf, dass trotzdem nicht so schwerfällig werden lässt.

Bei Facebook habe ich den Salat live mit euch zusammen gemacht und lade euch das Video hier nochmal hoch.

Wenn ihr mir noch kein Like dagelassen habt, dann macht das doch gerne über die dafür vorgesehenen Buttons oder folgt diesem Link:

https://www.facebook.com/traumteil/

An Zutaten habe ich verwendet:

  • beliebiges Brot (ca. 6 große Tassen) ich hbae im Video Sonnenblumenkernbrot verwendet
  • 9 eingelegte Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • kleine Cocktailtomaten ca. 250g (normalerweise nicht voher halb aufgenascht 😉 )
  • 1 Salatgurke
  • frische Basilikumblätter
  • 250g Mozzarella gut zerkleinert
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • roter Balsamico-Essig

Die Zubereitung seht ihr im Video. Es ist ganz leicht und geht auch mit Kids.

Dazu empfehle ich als Fleischbeilage (wenn man denn eine braucht) Hähnchenbrustfilet würzig angebraten.

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Fertig sieht das ganze dann so aus. Yummy ! Ich wünsche euch einen guten Appetit. Lasst mir gerne euer Feedback da.

 

Eure Christine

Donnerstags to Do im Februar

Hallöchen an Euch.

Es ist der zweite Donnerstag im Februar und damit Zeit für unser Donnerstags to Do 🙂 Was im Januar so an Projekten gestartet wurde, bzw. hier so los war, könnt ihr hier nochmal nachlesen. Einiges davon konnten wir bereits fertigstellen, anderes ist noch auf dem Weg, aber nach und nach dürft ihr euch hier über Ergebnisse freuen.

Ein fertiges Dreieckstuch das im Januar entstanden ist, könnt ihr hier nochmals sehen und auch sonst sind wieder tolle Dinge entstanden. Ihr dürft gespannt sein.

DSC_0007Derzeit bin ich damit beschäftigt, die zuletzt gelesenen Bücher in mein Buch der Bücher (Vol. III) zu schreiben. Gemeint sind damit DIN A4 Notizbücher, die ich seit Jahren gewissenhaft mit jedem gelesenen Buch fülle. Dabei notiere ich ISBN-Nummern, Titel, Autoren, Seitenzahl, Bezugsquelle, Inhaltsangabe und und und des jeweiligen Buches. Mittlerweile sind es bereits 2721 Bücher die ich so aufgeschrieben habe. Irgendwann habe ich damit angefangen und es ist so mittlerweile zu einem festen Ritual nach jedem Buch geworden.

Wir ihr sehen könnt, habe ich den ersten Band der Silber-Triologie von Kerstin Gier bereits durch. Und auch ein Buch mit zwei Geschichten von Cecilia Ahern wartet noch darauf eingetragen zu werden.

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Unter der Rubrik Buchvorstellungen findet ihr Rezensionen von gelesenen Büchern.

Mein momentanes Lesefutter ist von Kimberley Wilkins „Das Haus der geheimen Versprechen“ und bis jetzt lese ich es sehr gerne. Eigentlich ist es nicht so meine bevorzugte Leserichtung, aber vielleicht liegt es auch an der Schwangerschaft, das derzeit alle aus der Bibliothek entliehene Bücher aus der Rubrik „Liebe“ stammen 🙂DSC_0008

Wenn ich mal gerade nicht lese, oder hundemüde bin :-), dann widme ich mich zusammen mit Matthes neuen Nähprojekten. Und auch da begebe ich mich mal auf ungeahnte Pfade: Ich darf wieder probenähen für Susi´s Kreation. Das freut mich sehr, denn das Winterjäckle erfreut sich hier immer wieder riesiger Begeisterung. Den Blogbeitrag dazu findet ihr hier.

Diesmal wird das neue Vario Shirt getestet. Für mich in der Umstandsversion, aber ihr dürft gespannt sein, denn auch die normale Version ist wunderschön. Neue Pfade beschreite ich damit in puncto Farbe. Beim einkaufen habe ich doch tatsächlich PINKEN Viskose-Jersey gekauft. Das sind definitiv die Hormone. Diese Farbe habe ich für mich noch nie vernäht. Seht selbst:

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Aber ich denke schon, dass mir diese Farbe stehen könnte. Naja wir werden es spätestens bei den Fotos sehen.

Zu guter Letzt stricke ich derzeit an einem Herzensprojekt. Ein Newborn-Deckchen für ein Paar, dass sich eine neutrale Farbgebung wünschte. Und da die Mama grün als Lieblingsfarbe deklarierte, war das passende Garn in der Rubrik Lacegarne mit dem schönen Namen Oceangrün bei Lady Dee schnell gefunden.

Ich liebe es für Bauchzwerge hübsche Dinge anzufertigen, denn die sind immer was ganz Besonderes. Mit so viel Emotionen und Erinnerungen verknüpft, sind sie oft etwas, was dem dann schon großen Neuankömmling beim eigenen Nachwuchs übergeben wird oder den Eltern für immer als eine zauberhafte Erinnerung an die ersten Tage mit ihrem Wunder bleibt 🙂

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Ich finde dieses Muschelmuster sehr hübsch. Am Ende kommt noch eine schöne Häkelspitze drumherum. Seid gespannt.

Ich stricke übrigens mit den austauschbaren Symfonie Nadelspitzen von Knit Pro. Da bleibt nichts hängen, man kann wunderbar Maschen stilllegen und das zauberhaft gefärbte Holz liegt ganz wunderbar in der Hand. Für mich genau die richtigen Nadeln.

Apropos HOLZ: Ist euch die wunderschöne Garnschale auf dem Bild aufgefallen? Sie ist mein ganzer Stolz. Eine Mischung aus Palisander, Kirschbaum und Ahorn. Sie ist soooo schön. Eure eigene bekommt ihr hier.

Sooooo. Das wars erstmal von mir für heute. Bei uns ist die Seuche ausgesbrochen und wir kuscheln uns jetzt wieder aufs Sofa 🙂

Bis dahin

Donnerstags To Do im Januar :-)

Hallo und einen schönen Abend an Euch.

Eine Neuerung im Jahr 2016 folgt nun 🙂 Jeden 2. Donnerstag im Monat stelle ich euch unter dem Titel Donnerstags To Do die aktuellen Projekte und Vorhaben bei „The fullest Life“ vor. Ihr findet Unterhaltsames, Anregungen, Aufgaben zum Mitmachen und Nachmachen, Inspiration und Infos zu Materialien in dieser Rubrik und, wenn fertig, verlinke ich euch nachträglich dann die Ergebnisse.

So bekommt ihr einen kleinen Einblick, was so hinter den Kulissen läuft 🙂 Ich freue mich, dass es nun losgeht:

Zunächst einmal bin ich etwas enttäuscht, dass es nun so bitterkalt wird. Dadurch müssen einige handwerkliche Projekte, vorallem die, die noch gestrichen werden müssen, etwas zurückstehen. Da die bei den Witterungen wirklich schwer trocknen, ABER bei einer leckeren Tasse Tee aus meiner Nestle T!, die ich euch bei Gelegenheit unbedingt mal vorstellen muss, und bei einem guten Film oder auch einer guten Serie – ich muss unbedingt GoT nochmal durchgucken bevor im April Staffel 6 losgeht, oder Harry Potter so als Tribute to Alan Rickmann, der ja nun nicht mehr unter uns ist :-(, lässt es sich auch herrlich häkeln und stricken. Und Spielen, lesen, basteln und nähen stehen dann ja auch noch hoch im Kurs.

Abends, wenn es Zeit ist für Fynn ins Bett zu gehen, habe ich die Gelegenheit etwas zu lesen. Das abendliche Ritual übernimmt Matthes. Nach der Arbeit und der Familienzeit am Nachmittag ist das für die Beiden DIE Papazeit. Da lasse ich sie ganz entspannt tun und lassen, was sie so machen wollen. Und diese halbe bis dreiviertel Stunde gehört im Gegenzug dann eben ganz mir.

Zur Zeit lese ich von Kerstin Gier den ersten Teil aus der Silber-Triologie.

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Ich bin etwa bei der Hälfte und es gefällt mir wirklich gut. Ich muss dazu sagen, dass ich auch ein großer Fan der Edelstein – Reihe bin, wenn es um die Bücher geht. Die dazugehörigen Filme haben mich nicht so überzeugt.

Bei Brettspielen steht bei uns das Spiel Die Legenden von Andor hoch im Kurs. Wir spielen es wirklich sehr gerne. Umso glücklicher sind wir, dass es eine Reihe von Erweiterungen gibt, die man kostenlos für alle Spielvarianten auf der offiziellen Fan-Seite downloaden kann.

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Daher steht es derzeit bei uns auf dem Plan die zusätzlichen Quests in die richtige Form zu bringen. Sieht gut aus, oder?

An der Nähmaschine geht es derzeit klassisch zu.

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Aus diesem Sternchen-Sweat soll in Kombination mit dem darunterliegenden weißen Sweat ein Basic Pulli von Lotte&Ludwig nach dem bald erscheinenden neuen Ebook werden, das ich probenähen durfte. Es wird vom Stoff her gesehen ein Partnerlook mit meinem Sohn, denn dieser hat in der Kombination bereits einen Pullitover und eine Sweatie-Weste von Sara&Julez  im Schrank hängen. Das werde ich euch bei Gelegenheit mal zeigen. Jedes dieser genannten Ebooks ist klasse.

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Bei Papierarbeiten widmen wir uns im Moment einem Buch, ihr bekommt es hier, dass wir schon vor langer Zeit sehr schön gestaltet haben, das aber jetzt wo nochmals etwas Zeit ist, den letzten Schliff bekommt. Es ist das Fotoalbum zu der Taufe unseres Sohnes an Pfingsten 2014. Ein wunderbares Fest ist es gewesen und wir denken gerne daran zurück. Wenn Fynn mal größer ist, soll er neben den jährlichen Tauf-Erinnerungstagen auch etwas zum Blättern haben, was diesen tollen Tag und die Gäste entsprechend würdigt.

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Matthes ist vorrangig damit beschäftigt diese zweifarbige Jacke aus wärmster Schurwolle im Reinformat zusammen zu nähen. Ich habe sie wie ihr sehen könnt, zweifarbig im Perlmuster gestrickt. Wenn Matthes sie fertig hat, bekommt sie von mir noch einen Schalkragen. Innen wird sie mit Jersey gegengesetzt. Das macht das Ganze noch wärmer und weicher 🙂

Unterdessen widme ich mich zwei Strickprojekten, die mir sehr am Herzen liegen.

Das erste ist ein wunderschönes Kleid aus der zauberhaften Wolle von Lady Dee. Ihr bekommt sie hier. Verstrickt wird ein 510g Knäuel namens „Herz des Ozeans“. Wir ihr auf dem Bild seht, bin ich fast fertig. Ich kann es gar nicht erwarten euch das Ergbenis zu präsentieren.

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Ist dieser Farbverlauf von dem Weiß hin zu diesem ganz dunklen Blau nicht ein echtes TRAUMGARN?

Für ein bissl Abwechslung und auch weil Matthes mein Herz des Ozeans zwischendurch neu aufwickeln musste (wickelt er nicht großartig? und das von Hand?), stricke ich mir einen Poncho bzw. einen leichten Überwurf.

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Der wird was ganz Besonderes. Gekauft habe ich die handgefärbte Wolle mit diesem tollen Grünton der übrigens ganz passend zu mir „Hunsrückwälder“ heißt, bei der lieben Wollkatze Birgit. Ich kenne sie von einem Stricktreff her zu dem ich regelmäßig gehe. Sie hat auch einen kleinen Shop in Kratzenburg und eine Website, die ihr hier findet. Ich habe mich für meinen Überwurf – die Anleitung gab es übrigens direkt zu der Wolle dazu – für die Qualität „Fil Royal“ entschieden. 100g haben eine Lauflänge von 600! m und die Wolle ist 100 % feinstes Alpaka. Ein Traum. Freut euch auch hier auf das Ergebnis.

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Jetzt habt ihr einen kleinen Einblick, was bei uns derzeit so los ist. Wie ist das bei euch? Woran arbeitet ihr? Ich bin neugierig. Schreibt mir in den Kommentaren! Auf bald.

 

Christine

Der Zauber des neuen Jahres

Hallo an Euch und – wenn auch etwas verspätet – ein frohes neues Jahr.

Ich hoffe ihr konntet mit Frohsinn und mutigen Blickes das neue Jahr beschreiten.

Für uns als Familie birgt 2016 Unmengen an Neuerungen, Änderungen, Vorhaben und Zielen. Doch wir freuen uns darauf. Und vielleicht gerade deswegen, kommt mein Neujahrsgruß erst jetzt.

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Schon Willa Carther sagte: „Manche Dinge lernt man am besten in der Stille, manche im Sturm.“ Auf unseren Jahreswechsel trifft das in beiderlei Richtung zu. Das Leben wie wir es kannten flog uns seit November in manchen Bereichen unverschuldet komplett um die Ohren. Zeit also definitiv etwas zu ändern. Zeit, auch Bereiche im Leben die nicht immer präsent sind, aufzuräumen. Zeit, uns als Familie, als Familie im Kleinen, d.h. mein Mann und Ich und unsere Kinder und Tiere, neu zu justieren. Prioritäten zu setzen, Strukturen aufzubrechen und neue zu formen. Beziehungen auf Herz und Nieren zu prüfen. Sich mit Menschen umgeben, die man liebt, die einem „Gut tun“ und die einfach ein gutes Gefühl vermitteln.

Das war ein ganz schöner Sturm. Viele Tränen, viele Kämpfe und mit zeitweise wirklich schmerzhaften Episoden. ABER: Es war auch reinigend. Und es wurde dann ganz still. Ganz zurückgezogen, ganz auf das „UNS“ und auch ganz auf das „ICH“ bezogen.

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In dieser friedvollen Stille feierten wir UNSERE Silvesternacht. Wir erfreuten uns an der wohligen Wärme unserer nur von Lichterketten erleuchteten Wohnung und an unserem Weihnachtsbaum. Spielten stundenlang Lego mit unserem Sohn und erfreuten uns an einem leckeren Raclette-Gelage, bis das Bärchen schließlich um 8 einlummerte. Danach spielten Matthes und Ich die Legenden von Andor und genossen ein gutes Gespräch zwischen Freunden und Liebenden. Gegen 23:40 wachte unser Sohnemann wie ein Uhrwerk auf und hatte somit noch Zeit mit uns das Jahresglas zu leeren.

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Wir haben es schon seit 4 Jahren und es ist fester Bestandteil unseres Silvesterabends. Das ganze Jahr steht dieses Glas so dekoriert wie ihr es auf dem Bild sehen könnt, bei uns auf der Anrichte. Auf kleinen Zetteln halten wir jeden besonderen Moment, jede Kleinigkeit die uns wertvoll erscheint, fest. Diese stecken wir dann ins Glas, welches wir eben am Silvesterabend leeren. Abwechselnd werden dann diese ganzen Momente vorgelesen, wir erinnern uns und verabschieden das endende Jahr. Ich liebe dieses Ritual.

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Kurz vor 0:00 Uhr gingen wir also mit unserem Kinderpunsch bewaffnet vor die Tür. Wir haben mit den Nachbarn angestoßen und dann mit Fynn einige Wunderkerzen abgebrannt und er hatte einen riesen Spaß. Um halb zwei haben wir ihn dann wieder hingelegt, bis 3 noch gespielt und dann am nächsten Tag gemütlich alle zusammen bis 11 Uhr geschlafen. Es war herrlich.

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Die darauffolgenden Tage haben wir genutzt, um das neue Jahr zu begrüßen und uns einfach klar zu machen, was wir wollen. Denn „Träume sind nur wenige Schritte von der Wirklichkeit entfernt. Und sind die Aussichten auf Erfüllung auch noch so gering: Der erste Schritt besteht darin, die Träume mit offenen Armen zu empfangen.“ (Maha Alusi)

Und das tun wir. Denn wir werden ja gestärkt aus unserem Glauben heraus und an den Glauben an selbst und daran was wir erreichen können.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, dann ist es der Glaube an die eigene Kraft.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann freue ich mich sehr. Und ich hoffe du begleitest uns auch dieses Jahr auf dem Weg. Es werden viele tolle neue Projekte starten und wir freuen uns wirklich sehr.

„Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel.“ (Robert Lerch)

Hindernisse liegen dennoch vor uns und wir werden sie angehen, werden versuchen sie zu überwinden und sie nehmen wie sie sind. Wir werden mutig versuchen, sie als Herausforderungen und Möglichkeiten anzusehen um zu wachsen.

Denn um es mit den Worten von Nelson Mandela zu sagen: „Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber. Der mutige Mann ist keiner, der keine Angst hat, sondern, der die Furcht besiegt.“

Also werden wir uns auf unserem Weg nicht von der Furcht übermannen lassen! In diesem Sinne:

Auf ein neues, aufregendes, spannendes, kreatives und vor allem erfüllendes und glückliches Jahr.

 

Eure Christine ****