Gefühlschaos!

Guten Morgen Ihr Lieben!

Ich bin heute mal von der frühen Truppe was diesen Blogpost angeht und das hat nichts mit gesetzten Blogposts zu tun, sondern mit der Tatsache, das ich heute morgen alleine bin.

Meine Eltern hatten sich am gestrigen Abend spontan dazu entschlossen unseren Großen für einen verlängerten OmPa-Tag zu sich zu holen. Also mit Übernachtung und allem drum und dran. Und Fynn freute sich riesig darauf. Er liebt es bei Oma und Opa, seinem Pat und Tante Elke zu sein. Und auch Leni hat sich schon daran gewöhnt jeden Dienstag ein paar Stunden in meinem Elternhaus zu verbringen. Aber meine Eltern wohnen auch einfach nur traumhaft und es ist mir eine große Freude, dass meine Kinder die Gelegenheit haben, all die tollen Orte zu entdecken, an denen ich als Kind gerne spielte, mich zum Lesen verkroch oder mich zum Lernen zurückzog.

Wie wir, haben auch meine Eltern immer Tiere und auch auf die freuen sich meine Kids. Während wir es bei Leni bis jetzt noch nicht geschafft haben es auszuprobieren, schläft Fynn auch für sein Leben gerne bei meinen Eltern. Es gibt dann leckeres Opabrot (mit Salami belegtes Brot in einer ganz speziellen Art und Weise, die nur Fynn ausmachen kann und das für ihn auch nur der Opa zubereiten kann), jede Menge Wackelpudding, Uromapudding (meine Oma besorgt immer einen ganz bestimmten Vanillepudding, der auch nur von der Uroma kommen kann – ich würde jetzt gerne ein achselzuckendes Emoji machen, kann es aber nicht) und Elkemarmelade (ich erspare euch jetzt mal die Definition – ihr könnt sie euch ja denken). Oma und Tante Elke machen lauter lustige Sachen mit den Mäusen, während der Pat sich Zeit nimmt und mit Fynn Männergespräche führt. Jedenfalls antwortet mein 3!!!!!-jähriger Sohn auf die Frage, was er denn mit dem Pat gesprochen hat, immer: „Du bist ein Mädchen. Du verstehst das nicht, wie die Leni!“ Ähm ja…mehr weiß ich da jetzt also auch nicht 😉 Außerdem hat Opa einen Traktor (muss ich da jetzt noch mehr schreiben?)

Jedenfalls erwuchs dann gestern ziemlich schnell die Idee, Leni nun auch das allererste Mal über Nacht mitzunehmen und da wir das Gefühl hatten, dass Leni dafür bereit war, packten meine Kinder also überaus begeistert ihren Koffer und warteten auf Oma und Opa, die sie bei uns abholen wollten. Das war für Fynn die Krönung eines grandiosen Tages. Denn nicht nur, dass ich ihn noch früher als sonst aus dem Kindergarten abgeholt hatte, wir haben auch nachmittags tolle Brettspiele gespielt und mit Freunden gemeinsam versucht eine Herbstschale zu basteln ( wir sind gescheitert ), Matthes hatte auch nach Tagen endlich Fynnibär wiedergefunden: den großen Steiffteddy und Allzeit-Wegbegleiter von Fynn, den Mama und Papa doch tatsächlich in eine Tüte gesteckt hatten, die dann im Jackenschrank vergessen wurde.

So kam es jedenfalls, dass mein Mann und ich nach über 14 Monaten abends das allererste Mal wieder allein in unserer Wohnung standen, nachdem die Kids freudestrahlend mit Oma und Opa davon gebraust waren. Naja besser gesagt: Wir standen auf der Straße vor dem Haus und Matthes musste das schluchzende Häufchen Elend zu dem ich mutierte, gleich nachdem die Kinder um die Ecke gebogen waren, irgendwie die Treppe zum Eingang raufbugsieren.

Da standen wir nun um 7 Uhr abends und überlegten was wir mit der Zeit anfangen sollten. Eigentlich wollten wir an diesem Abend an unseren Aufträgen arbeiten, aber eine falsch gelieferte Stoffcharge machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also gaben wir uns einem ausgiebigem Raclette-Fressgelage hin, schauten eine Folge Masterchef und gleich darauf noch die neue Folge Outlander, die es tatsächlich schaffte mich 70 min lang davon abzuhalten meinen Eltern eine nervige WhatsApp nach der anderen zu schicken ( ich verrate euch jetzt mal nicht, dass ich währenddessen trotzdem ständig nah am Wasser gebaut war ) Als es endlich ins Bett ging, lasen wir noch seitenweise Silber-das zweite Buch der Träume, den ich konnte einfach nicht schlafen. Gegen zwei fiel ich dann in einen kurzen Schlaf, aus dem ich immer wieder aufwachte und nach meinen Mäusen suchte. Um kurz vor 5 war die Nacht dann rum und ich konnte absolut nicht mehr einschlafen. Als Matthes dann auf die Arbeit entschwand, überlegte ich fieberhaft, was ich machen könnte, das mit Kindern nicht geht. Denn so viele sagen immer, man muss als Eltern auf so vieles verzichten und das kommt mir bei meinen Kindern gar nicht so vor. Aber schlussendlich viel mir dann doch noch etwas ein. Ich lies mir ein richtig heißes Schaumbad bis zum Rand ein, mit wohligem Duft. Klaute meiner Tochter kurzzeitig ihren tragbaren CD-Spieler, legte mir ein Hörbuch ein, lieh mir von Fynn seine Sternenhimmel – Schildkröte und badete im nur von dieser erleuchteten Badezimmer eine Stunde lang völlig allein. Und jetzt schreibe ich ohne Unterbrechungen diesen Blogbeitrag, erfreue mich an den Videos von den Kids, die meine Eltern schicken und kriege stündlich auch nur noch kurz einen kleinen Heulanfall, während ich die Stunden zähle, bis meine Mäuse wieder da sind.

Manchmal darf es eben auch ein bisschen Gefühlchaos sein. Eine Mischung aus Stolz und Wehmut und Vermissen die mein Herz erfüllt und doch überlagert wird mit einem noch viel größerem Gefühl: GLÜCK! Den wie glücklich kann ich mich schätzen eine Familie zu haben, die ich in jeder Sekunde und mit jeder Faser meines Herzens so vermisse und gleichzeitig Freude zu fühlen, dass jeder den Mut und die Kraft hat seine eigenen Wege innerhalb dieser Familie zu gehen. Und die Gewissheit, dass egal wo wer von uns auch gerade ist, dass wir doch im Herzen auf ewig miteinander verbunden sein werden. (Und ja: Ich weiß wie mega sentimental das jetzt klingt, angesichts der Tatsache, das meine Kinder nur für ein paar Stunden wenige Kilometer entfernt bei meinen Eltern sind 😉 )

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Tag. Die Bilder zeigen übrigens ein Geburtstagsgeschenk für besagten Pat. Ein echtes Männerkissen für lange Filmabende mit Platz fürs Bier, Snacks und dem richtigen Film. Bestickt habe ich es mit einer On-Board-Schrift meiner V2 und als Stoff nahm ich robuste Canvas-Baumwolle in dunkelgrün und einen flauschigen Stoff mit Arrows, den ich aus dem Naddeline-Adventskalender vom letzten Jahr hatte:Flanell Gewebe aus der Happy Camper Reihe von Allison Cole.

Die Beiträge verlinke ich euch nochmal, falls jemand noch auf der Suche nach einem echt tollen Näh-Kalender für die Adventszeit ist.

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/06/24-x-grosse-freude-teil-14/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/13/24-x-grosse-freude-teil-24/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/20/24-x-grosse-freude-teil34/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/29/24-x-grosse-freude-teil-44/

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Alles Liebe

Christine

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Borderline-Gesellschaft

Mmmmh…nennt man das so? Oder doch eher nicht? In was für einer Gesellschaft leben wir mittlerweile eigentlich?

Borderline – auch wenn dieser Begriff in der Psychologie schon ein bisschen ausgelutscht ist und nicht mehr gerne gehört wird, so passt er doch, wie ich finde, in vielerlei Hinsicht auf unsere Gesellschaft. Es gibt so viele Bereiche, in denen sich Menschen völlig sinnfreier Weise dafür entscheiden etwas nur supertoll oder eben grottenschlecht zu finden. Es gibt für sehr viele Menschen nur einen Weg das Leben richtig zu leben. Nichts wird neu gedacht, nur schlecht gemacht oder eben einfach akzeptiert und für gut befunden.

Warum ist das so und wieso ist es schlimm, wenn man da ausbrechen möchte? Wer leidet unter diesen Umständen?

In meinem aktuellem Umfeld und den damit verbunden, gleich folgenden Beispielen muss ich ganz klar sagen, dass es die Kinder sind, die leiden.

Hier einige Beispiele:

Mütter die arbeiten gehen: ganz klar Rabenmütter!

Mütter die zu Hause bleiben: ganz klar Mütter, die ihren Kindern vorleben, dass Abhängigkeit völlig ok ist, oder noch schlimmer: das Frauen nichts wert sind!

Schulsystem bei guten Noten: einfach toll!

Schulsystem bei schlechten Noten: einfach völlig überfordernd!

Im Umkehrschluss! Aussage: Ich finde das Schulsystem toll/doof = dein Kind ist gut/schlecht!

Networkmarketing: total unseriös und alles Pyramidensysteme

Kindergärten mit starkem Projektangebot: Völliger Drill schon von Anfang an!

Kindergarten mit kleinem Projektangebot: Kinder lernen nichts fürs Leben!

Ich könnte diese Liste ewig fortsetzen, aber im Grunde geht es darum, dass ich es satt habe! Ich meine, warum kann man sich nicht einfach mal hinsetzen und sich eine eigene Meinung bilden. Voller Vertrauen in die eigenen geistigen Fähigkeiten, in die eigenen Erfahrungen und mit Fokus auf dem, was einem wirklich wichtig ist.

Klar, im Beispiel Schule bin ich auch radikal positioniert. Ich denke, dass wir in einer Gesellschaft leben, die es versäumt hat, das Bildungsangebot und den Aufbau dessen der aktuellen Situation anzupassen. Unsere Kinder haben sich verändert, denn auch wenn der Mensch immer noch auf zwei Beinen geht, so ist doch auch bei ihm evolutionstechnisch einiges geschehen. Kinder müssen nicht in Schubladen gesteckt werden, Kinder dürfen ihre eigene Zeit und ihre eigene Entwicklungsgeschichte schreiben. Einfach laufen lassen ist da aber auch zu viel. Das Problem ist ja, dass wir in Umstrukturierungen denken. Keiner traut sich heute mehr NEU zu denken. Warum muss ein Schulsystem verändert werden und in welchen kleinen Teilbereichen wollen wir damit starten? Nobler Ansatz, der aber nicht allumfassend zielorientiert ist. Viel besser wäre es doch, Schule neu zu denken, und dann zu schauen: Wie kommen wir da hin? Und darauf aufbauend dann die Veränderungen einleiten. Im Kindergarten ist es ähnlich. Flexibilität und den Mut etwas zu verändern und nicht abzustumpfen: Das ist es was wir brauchen!

Niemandem ist damit geholfen, wenn man einfach alles so hin nimmt, nichts hinterfragt und alles toll findet und auch keinem hilft es, wenn man alles einfach doof findet und sich selbst nicht die Stimme zugesteht etwas ändern zu können.

Warum fangen wir nicht an endlich umzudenken! Mütter dürfen arbeiten gehen und Männer können Elternzeit nehmen, einfach weil es so für ihre Familie am Besten ist. Frauen können trotz erstklassiger Ausbildung die Hausfrauenrolle 100% übernehmen, ohne ihren Mädchen damit für immer in Hinsicht auf emanzipierte Erziehung einen irreparablen Schaden zuzufügen. Es können auch beide Eltern arbeiten gehen und trotzdem gute Eltern sein!

Warum verteufeln wir neue Ansätze? Networkmarketing zum Beispiel? Hallo? Es geht da nicht um ein Hausfrauengeschäft und selbst wenn? Wäre das so schlimm?

Jemand macht einen Laden in der City auf. Es kostet Geld den Laden zu mieten, die Ausstattung zu kaufen und auch die Werbung und die Positionierung zu erdenken. Dann kauft man im Normalfall Produkte von Dritten. Man geht in Vorkasse, hat die Sachen im Laden stehen und hofft darauf, dass sie jemand kauft. Man ist Stunde um Stunde beschäftigt und hat vielleicht selbst und ständig wenig Zeit für die Familie. Und bevor Geld in der eigenen Tasche landet verdienen erstmal andere Menschen: Diejenigen, die den Ladenraum zur Verfügung stellen, die Ausstattungsgegenstände und die Verkaufsgegenstände. Die Menschen, die die Werbung kreiren und die Menschen, die sie drucken usw….

Bei Arbeitnehmern ist das Prinzip ähnlich nur mit weniger Risiko. Das trägt jemand anderes.

Beim Networkmarketing ist es genauso eine seriöse Arbeit. Nur, dass du die Produkte nicht selbst vorher alle ankaufen musst. Du brauchst auch nicht zwangsläufig Ladenfläche und du bist nicht an Öffnungszeiten und lokale Erlaubnisse gebunden. Und die Produkte sind nicht schlechter. Somit haben Menschen eine echte Chance und neue Perspektive Geld zu verdienen und trotzdem für die Familie da zu sein oder Zeit zu haben für Dinge die einem einfach wichtig sind.

Bei der Kinderentwicklung ist es das Gleiche! Es gibt neue Ansätze, Mittelwege, eigene Parameter. Wir können so viel bewegen. Unseren Kinder Möglichkeiten an die Hand geben und sie darin bestärken sich in ihrer eigenen Schnelligkeit zu entwickeln und bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln. Und wenn wir alle ein bisschen weniger in Extremen denken, uns gegenseitig unterstützen, Mut zu sprechen den eigenen Weg zu gehen, eigene Meinungen zu bilden und sie auch zu vertreten, dann wird diese Welt zu einem besseren Ort für unsere Kinder!

Wir können diesen großen Spielplatz WELT, den uns Gott zum entdecken und erfahren geschenkt hat, mitformen, mitgestalten, mitverändern.

Jeder hat eine Stimme. Man muss sich nur erstmal an ihren Klank für sich selbst gewöhnen.

Emeli Sandé hat dazu ein schönes Lies gesungen. Der deutsche Text lautet in Auszügen wie folgt:

READ ALL ABOUT IT (PART III) (Quelle)

Du hast die Worte dazu, eine Nation zu verändern
Aber du beißt dir auf die Zunge.Du hast dein Leben lang in der Stille festgesteckt
In Angst, dass du etwas Falsches sagen könntest.Wenn niemand es jemals hören wird,
wie sollen wir dann deinen Song lernen?
Also komm schon, komm schon

Du hast ein Herz, das so laut ist wie ein Löwe
Also warum zähmst du deine Stimme?

Vielleicht sind wir alle ein wenig unterschiedlich
Es gibt keinen Grund, sich zu schämen.

Du hast das Licht, das die Schatten besiegen könnte
Also höre auf, es zu verstecken
Komm schon, komm schon

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Ich habe keine Angst
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

Nachts wecken wir die Nachbarn auf
Während wir die trüben Gedanken wegsingen.

Gehen sicher, dass wir uns daran erinnern, ja
Weil es für uns alle von Bedeutung ist.

Wenn die Wahrheit verboten wurde
Dann brechen wir eben alle Regeln
Also komm schon, komm schon
Komm schon, komm schon.

Lass uns das Fernsehen und das Radio dazu bringen
Unsere Melodie wieder zu spielen
Es ist an der Zeit, dass wir ein AirPlay
unserer Version der Ereignisse bekommen.

Du musst keine Angst haben
Ich werde mit dir singen, mein Freund
Komm schon, komm schon

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Ich habe keine Angst
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

Ja, wir sind alle wundervolle, wundervolle Menschen
Also warum wurden wir alle so ängstlich?

Jetzt finden wir endlich unsere Stimmen
Also riskiere es, komm und hilf mir, das hier zu singen.

Ja, wir sind alle wundervolle, wundervolle Menschen
Also warum wurden wir alle so ängstlich?

Jetzt finden wir endlich unsere Stimmen
Also riskiere es, komm und hilf mir, das hier zu singen.

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Ich habe keine Angst
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

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MACHT EUCH DIE WELT ZU EIGEN!
Ehrlich jetzt mal: wir können zu Malern werden für unsere Kinder und wir werden belohnt! Reich belohnt. Mit Kinder, die Tugenden kennen.
Kindern die freundlich, glücklich, lachend, kugelnd und voller Energie durchs Leben hüpfen und wissen:
ICH BIN GROSSARTIG!
ICH KANN ALLES ERREICHEN!
Das sind zwei Mantras, die ich meinen Kindern jeden Tag sage. Sie sollen es verinnerlichen, sie sollen diese Worte kennen und noch wichtiger: Sie sollen sie aus tiefstem Herzen glauben.
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Fynn trägt einen BasicPulli von TraumTeil nach dem Schnittmuster von Lotte&Ludwig.
Diesen Schnitt habe ich euch hier und hier schon vorgestellt.
Die Hose ist von LEVI´s (ähnliche hier)
Die Schuhe von Pepino by Ricosta (ähnliche hier)
Ihr könnt euren BasicPulli unter www.traumteil.com bei uns bestellen oder selbst nähen. Ihr bekommt die Materialien dafür unter den folgenden Links:

Ein letzter Blick zurück…

Unsere Kids bekommen neue Zimmer und das ist DIE Gelegenheit, um endlich mal die Blogbeiträge zu den alten Zimmern zu schreiben. Und da wir gerade Lenis Zimmer umräumen und die Änderungen da noch nicht so groß sind, stelle ich euch erstmal die alte Fassung des Refugiums unserer kleinen Prinzessin vor.

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Als klar war, dass wir ein Mädchen bekommen würden, machten Matthes und Ich uns selbstverstänldich zunächst mal an die Planung des Kinderzimmers, das zuvor mein Büro beherbergte. Da eine Wand in einem wunderschönen Petrol gestrichen worden war, das uns sehr gut gefiel, war bald die Wahl auf grau, türkis und petrol als Farbkombination gefallen und wir waren eigentlich auch sehr glücklich damit. Je näher aber der Geburtstermin und damit eben auch der Nestbau für Kind 2 rückte, desto mehr stellten wir fest, dass wir innerlich doch zu einem richtigen kleinen Prinzessinnen – Zimmer in Rosa, Pink, Lila und so weiter, tendierten. Und wenn man Leni Marie jetzt so erlebt, lagen wir damit auch ganz richtig.

Also wurde die Planung umgeschmissen, die Möbel waren durch ihre weiße Farbe ja eh flexibel und meine Eltern überraschten uns eines Tages dann mit 2 großen Farbeimern unserer Wunschfarbe, nachdem wir schon frustriert waren, weil wir es ein paar Tage hintereinander nicht in den Baummarkt geschafft hatten.

Da unsere Wickelkommode im Badezimmer stand und nicht ins Kinderzimmer musste, wie bei Fynn anfangs, träumte ich von einer schönen Kuschelecke neben dem Bett und einem riesigen Fliederbaum, der sich über das Babybett neigen sollte.

Also malte mein großartiger Mann Abend um Abend an diesem großen Wandbild (es sei dazu gesagt, dass es ihm wirklich Spaß macht und auch ein großer selbstgemalter Fotobaum unseren Flur ziert).

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Die Leinwand ist eine Tauferinnerungen mit Schmetterlingen für jeden Gast und voller guter Wünsche. Unter www.traumteil.com könnt ihr eure persönliche Version anfertigen lassen.

Lesen ist uns sehr wichtig und auch das Vorlesen zelebrieren wir mit unsern Monsterchen oft und gerne. Wir entschieden uns, die schönsten Vorlesebücher in diesem nach vorne gerichteten Hängeregalen zu präsentieren, die wir extra umlackierten, und auch hier legte Matthes mit diesem wunderschönen Schriftzug oberhalb der Regale wieder Hand an.In die Kuschelecke hängten wir noch verschiedene Pompons an die Decke, um den Raum noch kuscheliger wirken zu lassen, wenn man hinter den Vorhängen sitzt.

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Neben den Kleiderschrank durfte für Socken, Strumpfhosen und kleine Deckchen eine farblich angepasste Kommode einziehen, deren Umgestaltung ich euch hier schon vorgestellt habe (mit DIY Anweisungen). DSC_0019

Den Bilderrahmen hatte die Patentante zur Geburt gebastelt und der hat auf dieser tollen Kommode einfach einen Ehrenplatz bekommen 🙂

Mittlerweile sind noch ein paar mehr Sachen ins Zimmer eingezogen, denn schließlich passt man es ständig an die kleinen Bewohner an, aber ich freue mich nun schon euch bald die neue Version vorstellen zu können .

Jetzt hoffe ich, dass ich alle wählen wart und den restlichen Sonntag nun in vollen Zügen genießen könnt.

Herzliche Grüße

Eure Christine

Ein grandioser Geburtstag!

Hallo Ihr Lieben,

im Moment müsst ihr ja ein bisschen warten, aber das Ausmisten hat uns noch voll im Griff und das Leben 1.0 hatte im August schon einige tolle Events für uns im Gepäck.

Matthes und Ich feierten unsere 5. Hochzeitstage, wenige Tage danach feierte unsere Maus ihren allerersten Geburtstag und in der gleichen Woche gab es noch einen weiteren Kindergeburtstag, eine Hochzeit und die Taufe meines Patenkindes. Und es folgen noch das Geburtstagsjubiläum meiner Oma und eine weitere Taufe.

Da ist mal ordentlich was los.

Heute möchte ich euch aber erstmal über das wunderbare Ereignis berichten, als wir am 08.08.2017 den allerersten Geburtstag unserer Leni Marie feierten.

Unsere kleine, kesse Motte, unser Marlenchen, unser Helenchen, unsere Maus, Mäusi, Prinzessin …. unser ganzer Mädchenstolz.

War das ein aufregender Tag. Wir starteten mit einem Geburtstagsständchen von Mama, Papa und Fynn noch direkt zum Aufstehen…

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DSC_3422.JPGund dann dem Kindergeburtstag für die Allerkleinsten, als Fynn im Kindergarten war.

Man war das toll. In Gold und Pink war alles dekoriert, es gab eine kleine Geburtstagstafel mit Butter, Sahne, Marmeladen und einem leckeren Hefezopf.

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Leni hat sich total über die schönen Geschenke gefreut und konnte es kaum erwarten mit dem Essen anzufangen 🙂

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Für die Mamas gab es Melonensmoothies. Und auch wenn ich normalerweise immer vor einem Kindergeburtstag immer Pinterest durchforste und ganz viele Bilder in eine extra dafür angelegte Pinnwand stelle, habe ich es mir diesmal etwas einfach gemacht.

Ich habe die Ideen einem wunderbaren Buch der Edition Michael Fischer entnommen. Ich werde euch morgen dazu einen weiteren Beitrag schreiben.

Am Nachmittag kamen dann die Uromas, der Uropa, Oma und Opa, der Onkel, die Tante und eine Patentante, weil die andere schon morgens da war 🙂 Und Oma und Opa brachten sogar noch das neue Familienmitglied mit!

DSC_3493.JPG Es gab so viele Geschenke auszupacken – auch für den großen Bruder, der fleißig zeigte, wie es geht – es war ein Gedicht.

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Es gab ein bisschen Lego, tolle Bücher, dieses zauberhafte Kleidchen (eine Mabel nach dem SM von FeeFee), einen Helm, eine Gitarre, eine Püppi von LottasPuppen und ein Puky S6.

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Zu den einzelnen Sachen kommen auch noch Beiträge, denn viele haben nach den Rezepten, der Tauglichkeit des Dreirads und der Puppe generell gefragt.

Heute möchte ich aber einfach nur mal die Erinnerung an diesen großartigen Tag festhalten, als unser kleines Mädchen schon 1 Jahr alt wurde.

Die Zeit vergeht viel zu schnell.

Eure Christine

 

Lecker und echt praktisch

Puuuuh der Sommer ist immer noch oder bei manchen ja auch erst wieder da und es ist echt heiß.

Aber immerhin bin ich wieder in den Bloggergefilden angekommen nach einem schönen, langen Urlaub und ganz vielen Erlebnissen. Auf meiner Festplatte warten ganz viele Projekte darauf euch gezeigt zu werden, ich arbeite gerade an einigen Projekten und auch meine zweite Leidenschaft – PIPPA&JEAN – bietet mir im Moment ganz viel Potential, dass ich gerne nutze.

Zum Einstieg habe ich euch heute ein leckeres Rezept mitgebracht: Italienischen Brotsalat.

Ich backe unser Brot ja eigentlich immer selbst und es wird dann auch oft schnell leer, aber gerade bei diesem Wetter ist jeder Tag an dem Lebensmittel länger rumstehen ggf. nicht so super. Dazu kommt, dass es bei den Temperaturen ruhig mal etwas sättigendes sein darf, dass trotzdem nicht so schwerfällig werden lässt.

Bei Facebook habe ich den Salat live mit euch zusammen gemacht und lade euch das Video hier nochmal hoch.

Wenn ihr mir noch kein Like dagelassen habt, dann macht das doch gerne über die dafür vorgesehenen Buttons oder folgt diesem Link:

https://www.facebook.com/traumteil/

An Zutaten habe ich verwendet:

  • beliebiges Brot (ca. 6 große Tassen) ich hbae im Video Sonnenblumenkernbrot verwendet
  • 9 eingelegte Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • kleine Cocktailtomaten ca. 250g (normalerweise nicht voher halb aufgenascht 😉 )
  • 1 Salatgurke
  • frische Basilikumblätter
  • 250g Mozzarella gut zerkleinert
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • roter Balsamico-Essig

Die Zubereitung seht ihr im Video. Es ist ganz leicht und geht auch mit Kids.

Dazu empfehle ich als Fleischbeilage (wenn man denn eine braucht) Hähnchenbrustfilet würzig angebraten.

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Fertig sieht das ganze dann so aus. Yummy ! Ich wünsche euch einen guten Appetit. Lasst mir gerne euer Feedback da.

 

Eure Christine

Und heute bin ich … CHAOS!

Guten Abend an Euch.

Der Countdown bis zum Urlaub läuft, und ist im Gegensatz zu den langen To-Do-Listen bis dahin auch nur noch recht kurz.

Dazu kommt, dass es derzeit ja echt warm ist und ich für alles oberhalb der 25 Grad nicht so recht kompatibel bin. Ich mag das zwar, aber nur, wenn ich dann nicht so viel machen muss XD. Wenn man dann den Kindern hinterherhechtet, mit den Hunden Kilometer um Kilometer abklappert, dann wird es halt schonmal chaotisch. Und da wo ich eben sonst tiefenentspannt bin, funkt mir dann die Wärme so gemütstechnisch dazuwischen, denn das erhitzt sich eben auch schneller.

Als ich vor einigen Tagen für Annas – Country die Kleid-Variante des Muttis-Shirts, dass ich euch hier und hier schon in der Langarm – und Kurzarm Stillvariante gezeigt habe, probenähen durfte, wurden die Kids beide (leider mal wieder für dieses Jahr) krank.

Ich hatte meine schlichte Variante mit Kellerfalte aus French Terry von den Stoff-Agenten in Melange Blau schon fertig, aber jeden Tag verschob ich die Fotosession nach hinten, da es absolut nicht sein sollte. Zwar hatten Matthes und Ich ein paar Indoor – Fotos geschossen, aber eigentlich wollte ich gerne auch Fotos draußen machen. Da ich jetzt keine Stillvariante mehr brauchte, wollte ich gerne einen tiefen Rundhalsausschnitt  und auch ansosnten einfach ein ganz einfaches Kleid für den im Moment so warmen Mami – Alltag haben und ich war von dem Endergebnis sehr angetan. Der Stoff ist angenehm tragbar, schön einlagig funktionierend und hat genau die richtige Dehnbarkeit: So das es gut passt aber dennoch fest genug ist, als das es labberig werden würde.

Als es dann mal wieder so warm war und ich überlegte was ich anziehen wollen würde, fiel meine Wahl auf das neue Mutti-Kleid. Ich dachte mir: Es passt jetzt perfekt, weil es einfach alles mitmacht und ich habe ja schon Fotos, also kann es ruhig dreckig werden im Notfall. UND: Bestenfalls hat Matthes ja Lust für einen neuerlichen Fotoversuch. Und das hatte er dann auch, wobei es einfach nur in Schnappschnüssen endete.

Als ich das Ergebnis abends sichtete, dachte ich mir: Es bleibt bei den Indoor-Fotos, die anderen gehen ja gar nicht. Ungestylt, ohne Schuhe und einfach so zwischendrin mal abgedrückt. Als ich meine Bilder abschließend an Anna-Lena schicken wollte, wurde es dann doch eine Mischung aus den Indoor – Fotos und Outdoor – Fotos, denn eigentlich ist für mich genau das eben manchmal Mama-Sein:  Mit den Kindern toben, albern sein, kuscheln, in Bewegung bleiben und nicht darüber nachdenken müssen, ob die Kleidung grade sitzt. Sie sollte es einfach tun und an manchen Tagen einfach für alles zu haben sein.

Von daher ist das Mutti-Kleid eine glatte 1, ein MUST-HAVE, denn es ist wirklich perfekt für Muttis: Es sitzt, es sieht gut aus, macht alles mit, der Schnitt ist wandelbar und es ist dabei noch herrlich bequem. Und jetzt folgt ebenfalls eine Mischung meiner Fotos und eine kleine Bilderflut.

Ich wünsche euch herrliche weitere Juni-Tage und schaue mal, wie ich online kommen kann im Urlaub 🙂

Den Schnitt bekommt ihr unter dem folgenden Link:

https://de.dawanda.com/product/116014015-e-bookanleitung-mutti-kleid-basic-kleid-xs-xxl

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Habt es fein meine Lieben und auf Bald!

Outfit :

Kleid – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil) nach einem Schnittmuster von Annas-Country

Kette – Pippa&Jean (ähnliche noch im Shop)

Ohrringe – Pippa&Jean (ähnliche noch im Shop)

 

 

Und ich zog aus, und ward NEU! – Ein hoch auf die Weiterentwicklung!

Guten Morgen Ihr Lieben! – Seid ihr noch da?

Ich bin es und ich freue mich heute auf diesen Post wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Fast 2 Monate, die ich euch habe warten lassen. Fast 2 Monate, in denen einfach kein Wort niedergeschrieben werden wollte. 2 Monate, in denen so unglaublich viel passiert ist, dass ich es selbst kaum glauben kann. 2 Monate, an denen ich euch nun teilhaben lassen will.

Es wird ein langer Text und ich hoffe, ihr lest ihn bis zum Ende und lasst mit vielleicht sogar einen Kommentar da ❤

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Einfach mal die Füße hochlegen und das Leben genießen!

Wer meinen Blog schon länger liest, der hat sicherlich gemerkt: die letzten Jahre für mich und mein Selbst waren eine Reise. Eine Reise hin von der Studentin, zur Angestellten, zur Mutter.

Immer wieder habe ich sehr stark an mir gearbeitet, den Willen gehabt mich zu entwickeln, nicht stehen zu bleiben und vorallem auch GLÜCKLICH zu sein. Nun ist man ja als Lebensberaterin in einer tollen Situation. Menschen fragen einen um Rat, man weiß (meistens) einen, und da ist es ja nur logisch und klar, dass es Dir im eigenen Leben auch so geht.

Für alles gibt es eine Lösung und einen Weg und der liegt meistens auf der Hand – NICHT! 🙂

Ich verglich das immer ganz gerne mit der Eheberatung. Diese mache ich ja auch für entfernter lebende Paare via Skype. Wenn man nun also zuhause sitzt und ein Ehepaar berät, während der eigene Mann mal durchs Büro huscht und die Augenbraue hochzieht, weil man den eigenen, tollen Rat am Vorabend vielleicht so gar nicht beherzigt hat, dann weiß man: Auch bei Lebensberatern ist nicht immer alles perfekt.

Als mein Sohn sich ankündigte, arbeitete ich gerade an einem Gymnasium. Die Arbeit machte mir Spaß, ich liebte meine Schüler und fühlte mich im Kollegium und meinem absoluten Traumberuf total wohl! Ganz klar, dass ich nach 8 Wochen Mutterschutz wieder einsteigen wollte. Meinen bei der Ankündigung milde lächelnden Vorgesetzten (ein älterer Herr und 5-fach Papi), ignorierte ich einfach mal (der hat ja keine Ahnung – ich schaffe das schon).

Ja ja, ich kam nach 8 Wochen (mein Mann hatte 6 Monate Elternzeit genommen), hatte vorher schon heftige Bedenken, mein Mann fuhr mich zur Arbeit, ging mit dem Kleinen draußen spazieren und ich rannte in jeder 5 Min. Pause raus. Ca. 3 Wochen ging das so, bis unser Fynn krank und somit stationär ins Krankenhaus aufgenommen wurde – natürlich zusammen mit der stillenden Mami. Also war nix mit Arbeiten.

Ich rief meinen Chef an, der sogleich anbot, dass ich von meiner Elternzeit immer noch gebrauch machen könnte. „Diese Zeit wollen Sie nicht verpassen! Glauben Sie mir!“

Ich glaubte ihm und blieb fortan zuhause. Das hat mir so unglaublich gut getan. Ich war durch diese Episode so sicher in meiner Entscheidung, wie ich es vorher sonst nie gewesen wäre. Ich fing an nebenbei Psychologie zu studieren und verschiedenen Kurse zu belegen und mich voll und ganz auf unsere Familienplanung einzurichten.

Mein Wunsch wurde erfüllt und ich wurde nochmal Mutter – diesmal von einer Tochter!

Ich hatte zwei entspannte Geburten trotz widriger Umstände, einfach weil ich in mir selber ruhte. Das ist sehr viel Wert.

Ich habe mich in tollen Bereichen selbständig gemacht und zuletzt, weil es einfach super zu meinem Konzept passte, Pippa&Jean mit ins Boot geholt.

Ein Designer-Schmucklabel, das im Direktvertrieb angeboten wird. Alle Vorurteile, die auch ich im Vorfeld gegen solche Strategien hatte (Warum eigentlich?) wurden ausgeräumt – gibt es bei Pippa nicht. Und ich startete – obwohl ich anfangs eigentlich nur den Schmuck aus dem Starterset für die Blogfotos haben wollte.

Dazu aber an anderer Stelle mal mehr. Fakt ist jedenfalls: Mir macht das Ganze unglaublichen Spaß! Ich fühlte mich toll. Was war doch alles schön und was passte doch alles super zusammen.

Und dann kam der Diamond Day in Berlin! Die große Jahres-Gala der Firma und irgendetwas sagte mir: DA MUSST DU HIN!

Gesagt, getan. Ich, bzw. wir, waren da. Und neben einem wirklich tollen Wochenende von dem ich auch noch berichten werde, hörte ich Sonntags einen Vortrag von Michael Strachowitz.

Ein Satz dieses Direktvertriebs-Meisters traf mich dabei wie ein Schlag: „Hören Sie auf, anderen gefallen zu wollen, oder um Anerkennung zu buhlen!“

Etwas, dass mir schon längst hätte klar sein müssen, hatte ich bei mir einfach übersehen. Ich hatte gemerkt, dass ich immer unglücklicher wurde in meiner Situation, die sich irgendwie in Stillstand begeben hatte, da ich ganz entgegen meinem sonstigen Bestreben in ein Hamster-Rad geriet aus einem einzigen, doofen Satz heraus.

Als Mama, die zuhause bleibt und nicht arbeiten geht, muss man sich ja eine ganze Menge anhören: „Du bist ein schlechtes Vorbild?“, „Du bist ja faul!“, „Du begibst dich in eine totale Abhängigkeit!“, „Wofür hast du eigentlich studiert?“, „Wann willst du denn mal wieder was tun?“ usw.

Ich fühlte mich degradiert. Denn das stimmte ja nicht (Ich arbeite für euch gerade an einem spannenden Artikel zu diesem Thema): Ich bin Mama, kümmere mich um die 2 Kinder, koche, putze und versorge auch unsere beiden Hunde. Ich halte das Haus in Ordnung, erledige die Einkäufe, helfe immer, wo meine Hilfe beötigt wird, gebe Nachhilfe, bin selbständig im Schmuckvertrieb, mit diesem Blog, mit der Herstellung und dem Vertrieb unserer Handmade – Produkte und ich habe einen Beratungsbetrieb! Das ist mehr als ein Hauptjob! Nur, dass das eben keiner so sieht, weil man ja nicht einfach morgens um 8 Uhr in irgendein Büro fährt.

Der Satz, der mir dann aber irgendwie das Genick brach, kam von meinem Vater. Mein Vater ist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich konnte sehen, wie es ihn ärgerte, dass ich nicht wirklich arbeitete.

Als ich dann mit dem Schmuck anfing, dachte er ich habe mich da in irgendwas verannt und dann kam plötzlich: „Wofür hast du studiert, wenn du jetzt Handtaschen verkaufen willst?“

Er meinte es nicht böse und es war eigentlich eine harmlose Situation und ist jetzt aus dem Zusammenhang gerissen, aber für mich hat dieser Satz unterbewusst etwas ausgelöst.

Ich ging nach Hause, bewarb mich bei einer handvoll Stellen für Vollzeitjobs auf Führungsebene, fuhr zu Bewerbungsgesprächen, kaufte mir zwei neue Businesskleider, die ich auf dem Spielplatz und sonst so in der freien Wildbahn absolut nicht gebrauchen kann, grub die Highheels wieder aus und stürzte mich auf den Arbeitsmarkt. Bekam von allen eine Zusage, hatte die Qual der Wahl, entschied mich, hatte Einstellungsgespräche und den Termin für den ersten Arbeitstag, extra so, dass ich genau dann anfangen konnte, wenn mein Mann Feierabend hatte. Die Tage vergingen mit der Suche nach Möglichkeiten, dass zusätzliche Geld ausgeben und investieren zu können.

Am Abend zuvor fiel mein Auto aus. Am Morgen des Tages X war der Große krank und die Kleine fing auch schon an. Es half nichts, duschen und fertig machen und die Kinder anziehen. Dabei versuchen, dass das Outfit nicht kurz vorher noch Reste vom Fruchtzwerg oder ähnlichem abbekommt, die Strumpfhose nicht reist und die Hunde den Tag überstehen. Dann fuhr ich los und brachte die Kinder zu meinem Mann auf die Arbeit, damit wir uns abklatschen konnten. Und ich fuhr weiter. Mit Bauchschmerzen. Das war nicht ich! Meine sonst so entpannten Kinder fanden es total doof, den Familiennachmittag auf den wir immer Wert gelegt hatten, dahinschwinden zu sehen.

Ich war genau 2 Stunden auf der Arbeit, hatte gefühlte 100 WhatsApp Nachrichten, Emails und Kundenanfragen auf dem Handy und wollte einfach nur raus!

Ich bin auch raus, nachdem ich das Pensum erledigt hatte, aber ich gehe bestimmt nicht wieder hin! Ich werde schön weiter nach meinem und dem Tagesplan der Kinder meiner Selbständigkeit nachgehen und diese nun genauso priorisiert gegenüber anderen kommunizieren wie diesen einen blöden Arbeitstag im Büro!

Ich darf arbeiten! Und zwar so wie ich will! Und mein Handy ist jetzt mal aus wenn ich arbeite, denn im Büro würde ich auch nicht ständig rangehen wenn es privat ist! Und so gefalle ich mir! Und so darf es bleiben.

Und ich habe viel gelernt!

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LEUTE, ICH BIN WIEDER EIN STÜCK WEITER GEKOMMEN IM LEBEN!

Und nun wars das erstmal von mir, aber ich werde noch ein bisschen weiter von den zwei Monaten berichten.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende :-*

Outfit 1:

Kleid – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil) nach einem Schnittmuster von Annas-Country

Kette – Pippa&Jean (ähnliche noch im Shop)

Ohrringe – Soleil Earrings Silver Pippa&Jean (gibt es hier)

Outfit 2:

Kleid – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil)

Kette (Gürtel  – Live Tree Circle Necklace Pippa&Jean (gibt es hier)