[REZENSION] Kinderbuch: CARUSOS LIED – SUZANNE BARTON

„Du bist gut, so wie du bist!“

[Titelbild]

Eckdaten:

Titel: Carusos Lied
Autorin & Illustratorin: Suzanne Barton
Auführung: Hardcover
Verlag: Coppenrath ( 2015)
ISBN: 978-3649620198
Seiten: 32
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 3 Jahren

Gebraucht bekommt ihr es unter diesem Link!

Die Handlung:

Der kleine Vogel Caruso verliebt sich in den wunderschönen Gesang, den er jeden Tag nach dem Aufstehen vernimmt. Er begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung des Klangs und fragt sich durch die Tierwelt, bis er schließlich auf den Morgensonnen-Chor trifft. Völlig begeistert möchte er diesem gerne beitreten und übt jeden Abend fleißig an seinem Gesang. Leider kommt aber entweder zu spät, oder er ist pünktlich, dann aber so müde, das er nur gähnen kann. Als er schon ganz traurig ist, trifft er auf einen anderen Vogel, der aussieht wie er und gemeinsam mit Caruso singt, denn der ist, wie er nun lernt, eine Nachtigall. Und so singt er fortan des Abends gemeinsam mit seinem neuen Freund.

Meine Meinung:

Das Buch ist wunderschön illustriert, mit einer schönen Balance zwischen doppelseitigen Bildern und kleinen Bildauschnitten in Art einer Bildergeschichte. Sowohl gezeichnete als auch in einer Collagenart gehaltene Elemente wechseln sich ab. 

Der Text enthält viel wörtliche Rede und eignet sich so wunderbar zum lesen mit unterschiedlichen Stimmen. Die Satzstruktur ermöglicht es Kindern beim Vorlesen ein breites Spektrum an Verben und Fragestrukturen kennenzulernen und so das grundlegende Verständnis der deutschen Sprache zu untermauern.

Die Geschichte kam bei meinen Kindern sehr gut an und auch die Bilder trafen auf großes Interesse.

Gerade die Botschaft ist es aber, die mir besonders gut gefallen hat: Caruso hat einen Traum, den er fleißig verfolgt und für den er schließlich eine Zeit und einen Ort findet. So darf er erkennen: Jeder kann sein Talent einsetzen. Und jeder ist genau richtig so wie er ist und wie Gott ihn gedacht hat.

Fazit:

Ich gebe eine absolute Empfehlung für dieses Buch. Leider habe ich es derzeit in keinem Online-Shop gefunden, aber dieses Buch ist mit Sicherheit ein triftiger Grund mal in der örtlichen Bibliothek oder Buchhandlung vorbeizuschauen. Es lohnt sich für Eltern und Kinder gleichermaßen. Wer sich so richtig verliebt hat, der kann das Buch unter obigem Link gebraucht erwerben!

Euch einen wunderschönen Tag, eure Christine

PS: Für Lokalhelden: Die Stadtbücherei Boppard hat dieses Buch im Bestand!

 

 

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[REZENSION] REIHE: POESIE FÜR KINDER – KINDERMANN VERLAG

Meine Kinder hören am liebsten Geschichten in Gedichtform. Mit einem und drei Jahren hören sie gebannt zu und lieben die Reime. Dennoch hatte ich vor über einem Jahr Goethes Zauberlehrling in Buchform mit großformatigen Bildern eher für mich in der Stadtbibliothek ausgeliehen, da ich seid eh und je ein großer Fan von Balladen und Gedichten bin. Goethe, Adelbert von Chamisso und allen voran Schiller neben so vielen anderen Dichtern wie Rilke oder Fontane, begleiten mich – nicht zuletzt dank meiner Großmutter- seid ich denken kann.

Als ich das neu erstandene Buch damals abends auf der Couch las, setzte sich mein kleiner Sohn – gerade etwas über 2 – zu mir, kuschelte seinen Kopf dicht an seine gerade geschlüpfte Schwester und fragte mit großen Augen, ob ich denn das Buch nicht vorlesen könne. Er rutschte auf meinem Schoß hin und her um einen besseren Blick auf die Bilder zu bekommen und ich begann zu lesen…

In diesem Moment vor über einen Jahr, begann eine Liebe, die ich sonst nur vom Grüffelo und dem Buch „Nochmal“ kenne. Fynn war völlig hin und weg. Ich musste das Buch so oft lesen und es war jedes Mal ein Drama, wenn die Leihfrist zu Ende ging. Kurz um seinen dritten Geburtstag herum, konnte der kleine Kerl das Gedicht auswendig und ich erntete manchen verwirrten Blick, wenn mein Sohn mal wieder durch den örtlichen Supermarkt hechtete mit den Worten: “ Und nun komm, du alter Besen. Nimm die schlechten Lumpenhüllen…“

Er erzählt seinen Freunden von der Geschichte und seiner Oma und jedem sonst, mit einer Begeisterung, die mich jedes Mal staunen lässt.

Als ich nun in diesem Jahr an den Pressetagen auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs war, stattete ich auch dem Stand des Kindermann Verlags einen Besuch ab und freute mich an Fynns statt königlich, als ich die Reihe „Poesie für Kinder“ hübsch aufgereiht im Regal stehen sah.

Neben dem Zauberlehrling von Goethe gab es da noch „Der Ring des Polykrates“ von Schiller, die „Loreley“ von Heine, der „Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff, „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ von Fontane, „Die Bürgschaft“ von Schiller und viele weitere. Eine Übersicht aller verfügbaren Titel findet ihr hier.

Wieder zuhause angekommen, erzählte ich Fynn von meiner Entdeckung und der Tatsache, dass Herr von Ribbeck sogar von der Illustratorin signiert sein würde, wenn wir sonntags ein Exemplar erwerben wollten und das war klar vorgesehen, wie ich donnerstags gleich fest gemacht hatte.

Insgesamt durften also 3 Bände der Reihe fürs erste bei uns einziehen und mit wachsendem Alter meiner Kinder mit Sicherheit nach und nach noch mehr.

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Das erste war ganz klar der Zauberlehrling, der einfach schon mit seiner gleichläufigen Gedichtstruktur überzeugt.

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Die Illustrationen von Sabine Willharm sind modern, aber nichts zu abstrakt für Kinder. Außerdem sind sie auch für ältere Kinder immer noch ansprechend. Und die Ballade selbst einfach wunderbar.

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Die Bürgschaft wurde von Jenny Brosinski illustriert und zeigt auf jeder Doppelseite eine großflächige Szenerie in Comicform mit kleinen Sprechblasen und humoristischer Untermalung der großartigen Schiller-Ballade. Hier muss ich gestehen, dass mich die Gestaltung leider nicht sehr überzeugt, was allerdings der Tatsache geschuldet ist, dass mich der Stil der Künstlerin schlichtweg nicht abholt.

Das dritte Buch ist, wie schon erwähnt, Fontanes Herr von Ribbeck, gezeichnet von Dorota Wünsch. Im Vergleich ist dieses Buch auf jeden Fall mein Favorit in der Gestaltung und als Eintiegswerk in die Reihe sehr zu empfehlen. Mir gefällt der Stil, die Interpretation der Figuren und die wunderbare Aufteilung der Verse. Immer ein Absatz pro Doppelseite, sodass die großzügigen Bilder voll zur Geltung kommen. Es ist auch mit Abstand das Buch, bei dem meine einjährige Tochter am ehesten sitzenbleibt und zuhört. Für sie sind lange Gedichte ja noch etwas schwierig, hier aber kein Problem.

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Gedichte sind so wichtig für Kinder. Denn man kann mit ihnen schon in jungen Jahren eine Liebe zur Literatur wecken, die ihres gleichen sucht.

Reime geben dem Kind Harmonie und machen es wesentlich leichter die Verse auswendig zu lernen. Die Begeisterung der Eltern über ein ohne Druck auswendig gelerntes Gedicht wird das Kind mit Stolz erfüllen und ihm ein großes Erfolgsergebnis geben. Die Bindung zwischen Eltern und Kind wird gefördert.

Überdies erkennen Kinder in geliebten Geschichten Bekanntes gerne wieder und entdecken voller Freude auch Neues.

„Ein Gedicht lässt im Kind innere Bilder entstehen, wodurch die kindliche Kreativität gefördert wird. Da die Worte leicht einprägsam sind,

  • schulen sie zusätzlich die Konzentration und
  • erweitern den Wortschatz.

Gedichte bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten, man kann sie:

  • vorlesen
  • die Kinder nacherzählen lassen
  • auswendig lernen
  • nachspielen
  • in einem schönen Bild nachmalen.

Mit dem Rhythmus und Gleichklang werden wichtige sinnliche Erfahrungen gemacht. So kann der melodische Rhythmus des Gedichtes mit Bewegungen kombiniert werden, wie:

  • Schaukeln und Wiegen
  • Hüpfen
  • Laufen“

Quelle: Die Bedeutung von Kindergedichten

In jedem Fall lege ich euch sehr ans Herz Gedichte gemeinsam mit Kindern zu entdecken.

Die vorgestellten Bände könnt ihr unter dem folgenden Links bestellen. Dort findet ihr auch die Quelle der Beschreibungen, die nun folgen:

Der Zauberlehrling

von Johann Wolfgang von Goethe
mit Bildern von Sabine Wilharm
ab 5 Jahre, 24 Seiten, 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband, matt kaschiert
ISBN 978-3-934029-25-5

Handlung:

„Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom frechen Zauberlehrling, der hinter dem Rücken seines Meisters die Besen tanzen lässt und dabei ziemlich nasse Füße bekommt?“

Der Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

von Theodor Fontane
mit Bildern von Dorota Wünsch
ab 4 Jahre, 24 Seiten, 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband, matt kaschiert
ISBN 978-3-934029-66-8

Handlung:

„Ob kichernd-scheue Mädchen oder kecke Jungs: Der großherzige Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland hat für alle ein offenes Herz. Er verschenkt Jahr für Jahr die köstlichen Birnen aus seinem Garten an die Kinder im Dorf. Doch wie soll es nach seinem Tod weitergehen? Zu Recht misstraut er seinem geizigen Sohn und befürchtet, dass dieser künftig keine Birnen mehr verteilen wird. Er schmiedet einen genialen Plan, um die Kinder auch über seinen Tod hinaus reich mit den süßen Früchten zu beschenken und sein Vermächtnis gelingt.“

Die Bürgschaft

von Friedrich Schiller
mit Bildern von Jenny Brosinski
ab 7 Jahre, 32 Seiten, 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband, matt kaschiert
ISBN 978-3-934029-34-7

Handlung:

„Damon zieht aus, um den grausamen König Dionys zu ermorden. Das Unterfangen misslingt. Noch bei seiner Ergreifung wird er zum Tode am Kreuz verurteilt. Damon bittet nicht um sein Leben, aber um eine Gnadenfrist von drei Tagen, um seiner Familie einen letzten Dienst erweisen und seine Schwester verheiraten zu können. Als Unterpfand bleibt Damons Freund zurück. Verstreicht die Frist bis zum Sonnenuntergang am dritten Tag vor der Wiederkehr des Verurteilten, so muss der Bürge an Damons Stelle sterben. Gejagt von der ablaufenden Zeit und der Angst um den geliebten Freund begibt sich Damon auf eine Reise, die ungeahnte Gefahren und Hindernisse birgt. Schafft er es, rechtzeitig zurück zu sein und den Freund vor dem sonst sicheren Tod zu retten …?“

Ich wünsche euch viel Freude beim Entdecken dieser Bücher, die Gewissheit, dass sie lange und immer wieder im Gebrauch sein werden und einen wunderschönen Tag

Eure Christine

#LiesDichNachHogwarts Monatsrückblick Oktober 2017

Guten Morgen Ihr Lieben!

Der erste Monat der LeseChallenge #liesdichnachhogwarts ist zu Ende und ich bin total glücklich mit meinem Ergebnis. Wir lesen jeden Monat schon ziemlich viele Bücher, aber die meisten sind eben auch Kinderbücher und meist bleibt nur am Abend Zeit für Literatur, die wir auch ohne unsere zwei Mäuse lesen können. Aber da ich viel parallel Hörbücher genieße, gerade wenn ich abends handarbeite und auch viel lesen kann, wenn meine Kinder draußen spielen und ich mich dann dazu setze, kam dann im Oktober doch einiges zusammen.

Dieses „sich Zeit nehmen“ mit dem Fokus wirklich auch auf die Challenge hat mir sehg ut getan und ist für mich auf jeden Fall ein Gewinn, den ich mir jetzt schon mitnehmen kann.

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So kam es, dass ich bis jetzt folgende Bücher für die Challenge im Monat Oktober in der angegebenen Reihenfolge gelesen habe:

  • J.K. Rowling: Harry Potter and the Cursed Child für Aufgabe 1: Lies ein Buch, das in einer Schule spielt. Naja und welche Schule ist das besser geeignet als Hogwarts? [1 Punkt] Die Rezension findet ihr HIER
  • Jullian Fellowes: Belgravia für Aufgabe 2: Lies ein Buch, das in London spielt. Mit Belgravia kein Problem, denn schließlich setzt dieses Buch dem Londoner Stadtteil Belgravia ein gutes Denkmal.  [1 Punkt] Die Rezension findet ihr HIER
  • J.K. Rowling: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Das Originaldrehbuch für Aufgabe 5: Lies ein Buch deiner Wahl aus dem Carlsen Verlag und rezensiere es auf deinem Blog [Hierfür gibt es noch keine Punkte, denn ich möchte dieses Buch Punkt 5 der Challenge zuordnen und dazu muss noch eine Rezension erfolgen, bevor die Punkte zählen]
  • Kerstin Gier: Silber – Das erste Buch der Träume für Aufgabe 24: Lies ein Buch, in dem eine magische/fiktive Welt auf die echte Welt trifft. Liv Silber ist sowohl in der realen Welt unterwegs, als auch in der Traumwelt, in der alles möglich ist und sie alles sein kann was sie will, solange sie nur dran glaubt. [3 Punkte]
  • Kerstin Gier: Silber – Das zweite Buch der Träume für Aufgabe 16: Lies ein Buch, in dem es um Angst/Albträume geht. Der Kampf gegen 2 dämonische Mitschüler und die alltäglichen Probleme von Liv Silber ziehen den ein oder anderen Albtraum und Angst definitiv nach sich.  [2 Punkte]
  • Kerstin Gier: Silber – das dritte Buch der Träume für Aufgabe 18: Lies ein Buch, in dem es eine (böse) Überraschung gibt. Und von diesen hält der dritte Band der Silber-Trilogie einige für Liv Silber und ihre Freunde bereit. [2 Punkte]
  • Kiera Cass: Siren für Aufgabe 22: Lies ein Buch, in dem es um Wiederauferstehung geht. Die wunderschöne Kahleen muss eigentlich bei einem Schiffsunglück sterben, doch die See lässt sie als eines ihrer Geschöpfe wieder aufleben und fortan muss sie ihr dienen. [3 Punkte]
  • Kiera Cass: Selection für Aufgabe 20:Lies ein Buch, das in einem Schloss spielt/in dem ein Schloss eine Rolle spielt. Da passte Selection natürlich perfekt, denn schließlich findet das ganze Casting im Schloss statt. [2 Punkte]
  • Mechthild Gläser: Die Buchspringer für Aufgabe 14:Lies ein Buch, in dem es um Bücher geht. Immerhin reisen Amy und Will durch die großen Klassiker der Literatur im einen gemeinen Ideendieb zu stellen und die Welt der Bücher vor Zerstörung zu bewahren. [2 Punkte]

Natürlich habe ich auch die Zusatzaufgabe für Oktober erfüllt. Ihr findet den Blogbeitrag HIER [5 Punkte]

Damit habe ich bis jetzt 21 Punkte gesammelt.

Gestern Abend habe ich mit Obsidian von Jennifer L. Armentrout für Punkt 11 angefangen und ich bin wirklich gespannt, denn dieses Buch lag so lange auf meinem SUB, dass ich es kaum zugeben mag. Umso mehr freue ich mich, es heute zu lesen 🙂

Liebe Grüße

Eure Christine

 

 

Gefühlschaos!

Guten Morgen Ihr Lieben!

Ich bin heute mal von der frühen Truppe was diesen Blogpost angeht und das hat nichts mit gesetzten Blogposts zu tun, sondern mit der Tatsache, das ich heute morgen alleine bin.

Meine Eltern hatten sich am gestrigen Abend spontan dazu entschlossen unseren Großen für einen verlängerten OmPa-Tag zu sich zu holen. Also mit Übernachtung und allem drum und dran. Und Fynn freute sich riesig darauf. Er liebt es bei Oma und Opa, seinem Pat und Tante Elke zu sein. Und auch Leni hat sich schon daran gewöhnt jeden Dienstag ein paar Stunden in meinem Elternhaus zu verbringen. Aber meine Eltern wohnen auch einfach nur traumhaft und es ist mir eine große Freude, dass meine Kinder die Gelegenheit haben, all die tollen Orte zu entdecken, an denen ich als Kind gerne spielte, mich zum Lesen verkroch oder mich zum Lernen zurückzog.

Wie wir, haben auch meine Eltern immer Tiere und auch auf die freuen sich meine Kids. Während wir es bei Leni bis jetzt noch nicht geschafft haben es auszuprobieren, schläft Fynn auch für sein Leben gerne bei meinen Eltern. Es gibt dann leckeres Opabrot (mit Salami belegtes Brot in einer ganz speziellen Art und Weise, die nur Fynn ausmachen kann und das für ihn auch nur der Opa zubereiten kann), jede Menge Wackelpudding, Uromapudding (meine Oma besorgt immer einen ganz bestimmten Vanillepudding, der auch nur von der Uroma kommen kann – ich würde jetzt gerne ein achselzuckendes Emoji machen, kann es aber nicht) und Elkemarmelade (ich erspare euch jetzt mal die Definition – ihr könnt sie euch ja denken). Oma und Tante Elke machen lauter lustige Sachen mit den Mäusen, während der Pat sich Zeit nimmt und mit Fynn Männergespräche führt. Jedenfalls antwortet mein 3!!!!!-jähriger Sohn auf die Frage, was er denn mit dem Pat gesprochen hat, immer: „Du bist ein Mädchen. Du verstehst das nicht, wie die Leni!“ Ähm ja…mehr weiß ich da jetzt also auch nicht 😉 Außerdem hat Opa einen Traktor (muss ich da jetzt noch mehr schreiben?)

Jedenfalls erwuchs dann gestern ziemlich schnell die Idee, Leni nun auch das allererste Mal über Nacht mitzunehmen und da wir das Gefühl hatten, dass Leni dafür bereit war, packten meine Kinder also überaus begeistert ihren Koffer und warteten auf Oma und Opa, die sie bei uns abholen wollten. Das war für Fynn die Krönung eines grandiosen Tages. Denn nicht nur, dass ich ihn noch früher als sonst aus dem Kindergarten abgeholt hatte, wir haben auch nachmittags tolle Brettspiele gespielt und mit Freunden gemeinsam versucht eine Herbstschale zu basteln ( wir sind gescheitert ), Matthes hatte auch nach Tagen endlich Fynnibär wiedergefunden: den großen Steiffteddy und Allzeit-Wegbegleiter von Fynn, den Mama und Papa doch tatsächlich in eine Tüte gesteckt hatten, die dann im Jackenschrank vergessen wurde.

So kam es jedenfalls, dass mein Mann und ich nach über 14 Monaten abends das allererste Mal wieder allein in unserer Wohnung standen, nachdem die Kids freudestrahlend mit Oma und Opa davon gebraust waren. Naja besser gesagt: Wir standen auf der Straße vor dem Haus und Matthes musste das schluchzende Häufchen Elend zu dem ich mutierte, gleich nachdem die Kinder um die Ecke gebogen waren, irgendwie die Treppe zum Eingang raufbugsieren.

Da standen wir nun um 7 Uhr abends und überlegten was wir mit der Zeit anfangen sollten. Eigentlich wollten wir an diesem Abend an unseren Aufträgen arbeiten, aber eine falsch gelieferte Stoffcharge machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also gaben wir uns einem ausgiebigem Raclette-Fressgelage hin, schauten eine Folge Masterchef und gleich darauf noch die neue Folge Outlander, die es tatsächlich schaffte mich 70 min lang davon abzuhalten meinen Eltern eine nervige WhatsApp nach der anderen zu schicken ( ich verrate euch jetzt mal nicht, dass ich währenddessen trotzdem ständig nah am Wasser gebaut war ) Als es endlich ins Bett ging, lasen wir noch seitenweise Silber-das zweite Buch der Träume, den ich konnte einfach nicht schlafen. Gegen zwei fiel ich dann in einen kurzen Schlaf, aus dem ich immer wieder aufwachte und nach meinen Mäusen suchte. Um kurz vor 5 war die Nacht dann rum und ich konnte absolut nicht mehr einschlafen. Als Matthes dann auf die Arbeit entschwand, überlegte ich fieberhaft, was ich machen könnte, das mit Kindern nicht geht. Denn so viele sagen immer, man muss als Eltern auf so vieles verzichten und das kommt mir bei meinen Kindern gar nicht so vor. Aber schlussendlich viel mir dann doch noch etwas ein. Ich lies mir ein richtig heißes Schaumbad bis zum Rand ein, mit wohligem Duft. Klaute meiner Tochter kurzzeitig ihren tragbaren CD-Spieler, legte mir ein Hörbuch ein, lieh mir von Fynn seine Sternenhimmel – Schildkröte und badete im nur von dieser erleuchteten Badezimmer eine Stunde lang völlig allein. Und jetzt schreibe ich ohne Unterbrechungen diesen Blogbeitrag, erfreue mich an den Videos von den Kids, die meine Eltern schicken und kriege stündlich auch nur noch kurz einen kleinen Heulanfall, während ich die Stunden zähle, bis meine Mäuse wieder da sind.

Manchmal darf es eben auch ein bisschen Gefühlchaos sein. Eine Mischung aus Stolz und Wehmut und Vermissen die mein Herz erfüllt und doch überlagert wird mit einem noch viel größerem Gefühl: GLÜCK! Den wie glücklich kann ich mich schätzen eine Familie zu haben, die ich in jeder Sekunde und mit jeder Faser meines Herzens so vermisse und gleichzeitig Freude zu fühlen, dass jeder den Mut und die Kraft hat seine eigenen Wege innerhalb dieser Familie zu gehen. Und die Gewissheit, dass egal wo wer von uns auch gerade ist, dass wir doch im Herzen auf ewig miteinander verbunden sein werden. (Und ja: Ich weiß wie mega sentimental das jetzt klingt, angesichts der Tatsache, das meine Kinder nur für ein paar Stunden wenige Kilometer entfernt bei meinen Eltern sind 😉 )

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Tag. Die Bilder zeigen übrigens ein Geburtstagsgeschenk für besagten Pat. Ein echtes Männerkissen für lange Filmabende mit Platz fürs Bier, Snacks und dem richtigen Film. Bestickt habe ich es mit einer On-Board-Schrift meiner V2 und als Stoff nahm ich robuste Canvas-Baumwolle in dunkelgrün und einen flauschigen Stoff mit Arrows, den ich aus dem Naddeline-Adventskalender vom letzten Jahr hatte:Flanell Gewebe aus der Happy Camper Reihe von Allison Cole.

Die Beiträge verlinke ich euch nochmal, falls jemand noch auf der Suche nach einem echt tollen Näh-Kalender für die Adventszeit ist.

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/06/24-x-grosse-freude-teil-14/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/13/24-x-grosse-freude-teil-24/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/20/24-x-grosse-freude-teil34/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/29/24-x-grosse-freude-teil-44/

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Alles Liebe

Christine

Borderline-Gesellschaft

Mmmmh…nennt man das so? Oder doch eher nicht? In was für einer Gesellschaft leben wir mittlerweile eigentlich?

Borderline – auch wenn dieser Begriff in der Psychologie schon ein bisschen ausgelutscht ist und nicht mehr gerne gehört wird, so passt er doch, wie ich finde, in vielerlei Hinsicht auf unsere Gesellschaft. Es gibt so viele Bereiche, in denen sich Menschen völlig sinnfreier Weise dafür entscheiden etwas nur supertoll oder eben grottenschlecht zu finden. Es gibt für sehr viele Menschen nur einen Weg das Leben richtig zu leben. Nichts wird neu gedacht, nur schlecht gemacht oder eben einfach akzeptiert und für gut befunden.

Warum ist das so und wieso ist es schlimm, wenn man da ausbrechen möchte? Wer leidet unter diesen Umständen?

In meinem aktuellem Umfeld und den damit verbunden, gleich folgenden Beispielen muss ich ganz klar sagen, dass es die Kinder sind, die leiden.

Hier einige Beispiele:

Mütter die arbeiten gehen: ganz klar Rabenmütter!

Mütter die zu Hause bleiben: ganz klar Mütter, die ihren Kindern vorleben, dass Abhängigkeit völlig ok ist, oder noch schlimmer: das Frauen nichts wert sind!

Schulsystem bei guten Noten: einfach toll!

Schulsystem bei schlechten Noten: einfach völlig überfordernd!

Im Umkehrschluss! Aussage: Ich finde das Schulsystem toll/doof = dein Kind ist gut/schlecht!

Networkmarketing: total unseriös und alles Pyramidensysteme

Kindergärten mit starkem Projektangebot: Völliger Drill schon von Anfang an!

Kindergarten mit kleinem Projektangebot: Kinder lernen nichts fürs Leben!

Ich könnte diese Liste ewig fortsetzen, aber im Grunde geht es darum, dass ich es satt habe! Ich meine, warum kann man sich nicht einfach mal hinsetzen und sich eine eigene Meinung bilden. Voller Vertrauen in die eigenen geistigen Fähigkeiten, in die eigenen Erfahrungen und mit Fokus auf dem, was einem wirklich wichtig ist.

Klar, im Beispiel Schule bin ich auch radikal positioniert. Ich denke, dass wir in einer Gesellschaft leben, die es versäumt hat, das Bildungsangebot und den Aufbau dessen der aktuellen Situation anzupassen. Unsere Kinder haben sich verändert, denn auch wenn der Mensch immer noch auf zwei Beinen geht, so ist doch auch bei ihm evolutionstechnisch einiges geschehen. Kinder müssen nicht in Schubladen gesteckt werden, Kinder dürfen ihre eigene Zeit und ihre eigene Entwicklungsgeschichte schreiben. Einfach laufen lassen ist da aber auch zu viel. Das Problem ist ja, dass wir in Umstrukturierungen denken. Keiner traut sich heute mehr NEU zu denken. Warum muss ein Schulsystem verändert werden und in welchen kleinen Teilbereichen wollen wir damit starten? Nobler Ansatz, der aber nicht allumfassend zielorientiert ist. Viel besser wäre es doch, Schule neu zu denken, und dann zu schauen: Wie kommen wir da hin? Und darauf aufbauend dann die Veränderungen einleiten. Im Kindergarten ist es ähnlich. Flexibilität und den Mut etwas zu verändern und nicht abzustumpfen: Das ist es was wir brauchen!

Niemandem ist damit geholfen, wenn man einfach alles so hin nimmt, nichts hinterfragt und alles toll findet und auch keinem hilft es, wenn man alles einfach doof findet und sich selbst nicht die Stimme zugesteht etwas ändern zu können.

Warum fangen wir nicht an endlich umzudenken! Mütter dürfen arbeiten gehen und Männer können Elternzeit nehmen, einfach weil es so für ihre Familie am Besten ist. Frauen können trotz erstklassiger Ausbildung die Hausfrauenrolle 100% übernehmen, ohne ihren Mädchen damit für immer in Hinsicht auf emanzipierte Erziehung einen irreparablen Schaden zuzufügen. Es können auch beide Eltern arbeiten gehen und trotzdem gute Eltern sein!

Warum verteufeln wir neue Ansätze? Networkmarketing zum Beispiel? Hallo? Es geht da nicht um ein Hausfrauengeschäft und selbst wenn? Wäre das so schlimm?

Jemand macht einen Laden in der City auf. Es kostet Geld den Laden zu mieten, die Ausstattung zu kaufen und auch die Werbung und die Positionierung zu erdenken. Dann kauft man im Normalfall Produkte von Dritten. Man geht in Vorkasse, hat die Sachen im Laden stehen und hofft darauf, dass sie jemand kauft. Man ist Stunde um Stunde beschäftigt und hat vielleicht selbst und ständig wenig Zeit für die Familie. Und bevor Geld in der eigenen Tasche landet verdienen erstmal andere Menschen: Diejenigen, die den Ladenraum zur Verfügung stellen, die Ausstattungsgegenstände und die Verkaufsgegenstände. Die Menschen, die die Werbung kreiren und die Menschen, die sie drucken usw….

Bei Arbeitnehmern ist das Prinzip ähnlich nur mit weniger Risiko. Das trägt jemand anderes.

Beim Networkmarketing ist es genauso eine seriöse Arbeit. Nur, dass du die Produkte nicht selbst vorher alle ankaufen musst. Du brauchst auch nicht zwangsläufig Ladenfläche und du bist nicht an Öffnungszeiten und lokale Erlaubnisse gebunden. Und die Produkte sind nicht schlechter. Somit haben Menschen eine echte Chance und neue Perspektive Geld zu verdienen und trotzdem für die Familie da zu sein oder Zeit zu haben für Dinge die einem einfach wichtig sind.

Bei der Kinderentwicklung ist es das Gleiche! Es gibt neue Ansätze, Mittelwege, eigene Parameter. Wir können so viel bewegen. Unseren Kinder Möglichkeiten an die Hand geben und sie darin bestärken sich in ihrer eigenen Schnelligkeit zu entwickeln und bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln. Und wenn wir alle ein bisschen weniger in Extremen denken, uns gegenseitig unterstützen, Mut zu sprechen den eigenen Weg zu gehen, eigene Meinungen zu bilden und sie auch zu vertreten, dann wird diese Welt zu einem besseren Ort für unsere Kinder!

Wir können diesen großen Spielplatz WELT, den uns Gott zum entdecken und erfahren geschenkt hat, mitformen, mitgestalten, mitverändern.

Jeder hat eine Stimme. Man muss sich nur erstmal an ihren Klank für sich selbst gewöhnen.

Emeli Sandé hat dazu ein schönes Lies gesungen. Der deutsche Text lautet in Auszügen wie folgt:

READ ALL ABOUT IT (PART III) (Quelle)

Du hast die Worte dazu, eine Nation zu verändern
Aber du beißt dir auf die Zunge.Du hast dein Leben lang in der Stille festgesteckt
In Angst, dass du etwas Falsches sagen könntest.Wenn niemand es jemals hören wird,
wie sollen wir dann deinen Song lernen?
Also komm schon, komm schon

Du hast ein Herz, das so laut ist wie ein Löwe
Also warum zähmst du deine Stimme?

Vielleicht sind wir alle ein wenig unterschiedlich
Es gibt keinen Grund, sich zu schämen.

Du hast das Licht, das die Schatten besiegen könnte
Also höre auf, es zu verstecken
Komm schon, komm schon

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Ich habe keine Angst
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

Nachts wecken wir die Nachbarn auf
Während wir die trüben Gedanken wegsingen.

Gehen sicher, dass wir uns daran erinnern, ja
Weil es für uns alle von Bedeutung ist.

Wenn die Wahrheit verboten wurde
Dann brechen wir eben alle Regeln
Also komm schon, komm schon
Komm schon, komm schon.

Lass uns das Fernsehen und das Radio dazu bringen
Unsere Melodie wieder zu spielen
Es ist an der Zeit, dass wir ein AirPlay
unserer Version der Ereignisse bekommen.

Du musst keine Angst haben
Ich werde mit dir singen, mein Freund
Komm schon, komm schon

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Ich habe keine Angst
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

Ja, wir sind alle wundervolle, wundervolle Menschen
Also warum wurden wir alle so ängstlich?

Jetzt finden wir endlich unsere Stimmen
Also riskiere es, komm und hilf mir, das hier zu singen.

Ja, wir sind alle wundervolle, wundervolle Menschen
Also warum wurden wir alle so ängstlich?

Jetzt finden wir endlich unsere Stimmen
Also riskiere es, komm und hilf mir, das hier zu singen.

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Ich habe keine Angst
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

Ich will singen, ich will rufen
Ich will schreien, bis mir die Worte ausbleiben
Also schreibt es in all die Zeitungen
Sie können alle darüber lesen,
Alle darüber lesen

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MACHT EUCH DIE WELT ZU EIGEN!
Ehrlich jetzt mal: wir können zu Malern werden für unsere Kinder und wir werden belohnt! Reich belohnt. Mit Kinder, die Tugenden kennen.
Kindern die freundlich, glücklich, lachend, kugelnd und voller Energie durchs Leben hüpfen und wissen:
ICH BIN GROSSARTIG!
ICH KANN ALLES ERREICHEN!
Das sind zwei Mantras, die ich meinen Kindern jeden Tag sage. Sie sollen es verinnerlichen, sie sollen diese Worte kennen und noch wichtiger: Sie sollen sie aus tiefstem Herzen glauben.
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Fynn trägt einen BasicPulli von TraumTeil nach dem Schnittmuster von Lotte&Ludwig.
Diesen Schnitt habe ich euch hier und hier schon vorgestellt.
Die Hose ist von LEVI´s (ähnliche hier)
Die Schuhe von Pepino by Ricosta (ähnliche hier)
Ihr könnt euren BasicPulli unter www.traumteil.com bei uns bestellen oder selbst nähen. Ihr bekommt die Materialien dafür unter den folgenden Links:

Bad Hair Day

An manchen Tagen wollen Haare eben einfach nicht so, wie man das selbst gerne hätte. Schon gar nicht, wenn man am Vorabend gemütlich baden war und dann mit nassen Haaren und zwei Kindern in einem Bett die Nacht verbracht hat.

Aber der heutige Tag war eh nicht sooo vielversprechend und von daher war es mir dann auch ziemlich egal, auch wenn er nachher echt schön wurde. Mein Plan war es, den Brückentag zu nutzen, um zum Arzt zu fahren und mein Knie untersuchen zu lassen, da ich seit Freitag nachmittag diesbezüglich völlig ausgebremst war. Es wollte absolut nicht mehr mitmachen. Ständig knickte es einfach weg, tat höllisch weh und lies mich humpeln wie einen alten Kriegsveteran. Echt uncool. Scheinbar hatten heute im Hunsrück aber viele die Idee und so hatte der Arzt erst um halb vier einen Termin für mich frei.

Also nutzen wir den Morgen und frühstückten gemeinsam mit meinen Freundinnen und deren Kindern bei uns zu Hause. So konnte Fynn seine Freundin nochmal sehen, bevor es für sie ab in den Urlaub geht und ich hatte auch die Gelegenheit meinem Patenkind, dass heute schon seinen allerersten Geburtstag feiert, gratulieren zu können… wie schnell die Zeit vergeht. Richtig feiern werden wir morgen noch.

Es war ein toller, vergnüglicher Vormitag mit 4 Erwachsenen und 6 Kindern. Und es hat sehr viel Spaß gemacht.

Danach habe ich fleißig Romane für die „LiesDichNachHogwarts – Challenge herausgesucht und wir haben einen kurzen Abstecher in die Bücherei gemacht, um die ersten Bücher anlesen zu können 🙂

Auf dem Rückweg blieb dann noch Zeit aus dem Auto zu humpeln und kurz ein paar Fotos von meinem Pullunder zu schießen, den ich bereits im vergangenen Jahr gehäkelt habe, der es aber noch nicht vor die Linse geschafft hat und das ist auch gut so 🙂

Nun kann ich euch den Pullunder dieses Jahr zeigen und das passt perfekt, denn die Pantone Farbe 2017 lautet „Greenery“ und legt besonders im Herbst den Farbfokus auf schöne Grüntöne und damit in Relation stehend Neuanfang, Vitalität und Frische. In der Vogue lesen wir dazu, dass „Grün die Farbe der Mitte ist: Die Farbe wirkt harmonisierend, beruhigend, ohne dabei zu ermüden. In der medizinischen Farbtherapie gilt Grün als die Farbe, die den Rhythmus von Herz und Nieren ausbalanciert. Tief einatmen, Sauerstoff und Kraft tanken – in der Natur, umgeben von Grün funktioniert das am besten. Und je mehr wir in einer digitalisierten, schnelllebigen Welt leben, sehnen wir uns genau nach diesem Ausgleich.“

Also quasi die perfekte Farbe um rauszugehen, die Natur zu genießen und einfach mal durchzuatmen, auch wenn einen das Knie fast umbringt.

Ebenfalls einen echten Wohlfühlcharakter vermittelt die tolle verwendete Wolle: Das Schnellstrickgarn Sempione Grün von Lang Yarns besticht durch eine angenehme Kombination von 55% Wolle, 35% Polyacryl und 10% Alpaka.

Verarbeitet habe ich diese Wolle mit Nadelstärke Nummer 6 nach einer Anleitung aus der Simply Häkeln 02/2016 in einer abgewandelten Form.

Gerade jetzt im Oktober fällt es mir noch schwer mich von meinen leichten Sommer- und Frühlingsteilen zu verabschieden. Von daher liegt ein Pullunder, der diesen Teilen noch ein bisschen Zeit im Kleiderschrank vergönnt, voll im Trend, denn diesen kann man einfach drüberziehen und mit dem tollen gehäkelten Stehkragen bleibt auch bei etwas weiter ausgeschnittenen Rundhalsshirts der Hals schön warm.

Außerdem passt ein Pullunder schlicht zu allem und zu jeder Gelegenheit. Ich habe mich heute für eine Casual Combination zum Langarmshirt, Jeans und braunen Schnürstiefeletten entschieden. Dazu noch das passende #ready Parfum von Pippa&Jean und es braucht nur noch den passenden Schmuck.

Super, dass der sich natürlich auch bei Pippa&Jean nach den neuesten Fashion-Trends richtet und ich von daher im eigenen Sortiment super schnell fündig wurde. Die rosévergoldeten Celia-Ohrringe im aufregenden Artsy-Style mit zwei seperaten Dornen die einmal vor und einmal hinter dem Ohr getragen werden, passen einfach von Farbe und Stil perfekt und bilden mit dem ebenfalls rosé-farbenen Ring und dem mit schwarzen Steinen besetzten Haarreif ein rundes Bild. Und davon habe ich euch einige Fotos mitgebracht.

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Nachdem Matthes fleißig geknipst hatte, ging es übrigens zum Arzt mit der wenig erfreulichen Nachricht, dass es wohl doch in einer Operation und damit einer langen Krückenzeit enden wird. Also mal fleißig die Daumen drücken, dass es nihct so kommt.

Morgen werde ich euch die ersten Bücher auf meiner Challenge – Liste zeigen und ansonsten den Tag bei der oben erwähnten Geburtstagsfeier verbringen. Euch anderen wünsche ich allen einen wunderbaren Feiertag. Lasst es euch gut gehen und auf bald!

Eure Christine

 

Outfit :

Pullunder – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil) nach einer Anleitung von Simply Häkeln

Jeans – ähnliche hier

Langarmshirt – ähnliches hier

Ohrringe  – Celia – Pippa&Jean

Ring – Jupiter – Pippa&Jean

Schwarzer Haarreif – ähnlicher hier

Schnürstiefeletten – Gibts hier

Parfum – I am #Ready

 

 

Ein letzter Blick zurück…

Unsere Kids bekommen neue Zimmer und das ist DIE Gelegenheit, um endlich mal die Blogbeiträge zu den alten Zimmern zu schreiben. Und da wir gerade Lenis Zimmer umräumen und die Änderungen da noch nicht so groß sind, stelle ich euch erstmal die alte Fassung des Refugiums unserer kleinen Prinzessin vor.

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Als klar war, dass wir ein Mädchen bekommen würden, machten Matthes und Ich uns selbstverstänldich zunächst mal an die Planung des Kinderzimmers, das zuvor mein Büro beherbergte. Da eine Wand in einem wunderschönen Petrol gestrichen worden war, das uns sehr gut gefiel, war bald die Wahl auf grau, türkis und petrol als Farbkombination gefallen und wir waren eigentlich auch sehr glücklich damit. Je näher aber der Geburtstermin und damit eben auch der Nestbau für Kind 2 rückte, desto mehr stellten wir fest, dass wir innerlich doch zu einem richtigen kleinen Prinzessinnen – Zimmer in Rosa, Pink, Lila und so weiter, tendierten. Und wenn man Leni Marie jetzt so erlebt, lagen wir damit auch ganz richtig.

Also wurde die Planung umgeschmissen, die Möbel waren durch ihre weiße Farbe ja eh flexibel und meine Eltern überraschten uns eines Tages dann mit 2 großen Farbeimern unserer Wunschfarbe, nachdem wir schon frustriert waren, weil wir es ein paar Tage hintereinander nicht in den Baummarkt geschafft hatten.

Da unsere Wickelkommode im Badezimmer stand und nicht ins Kinderzimmer musste, wie bei Fynn anfangs, träumte ich von einer schönen Kuschelecke neben dem Bett und einem riesigen Fliederbaum, der sich über das Babybett neigen sollte.

Also malte mein großartiger Mann Abend um Abend an diesem großen Wandbild (es sei dazu gesagt, dass es ihm wirklich Spaß macht und auch ein großer selbstgemalter Fotobaum unseren Flur ziert).

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Die Leinwand ist eine Tauferinnerungen mit Schmetterlingen für jeden Gast und voller guter Wünsche. Unter www.traumteil.com könnt ihr eure persönliche Version anfertigen lassen.

Lesen ist uns sehr wichtig und auch das Vorlesen zelebrieren wir mit unsern Monsterchen oft und gerne. Wir entschieden uns, die schönsten Vorlesebücher in diesem nach vorne gerichteten Hängeregalen zu präsentieren, die wir extra umlackierten, und auch hier legte Matthes mit diesem wunderschönen Schriftzug oberhalb der Regale wieder Hand an.In die Kuschelecke hängten wir noch verschiedene Pompons an die Decke, um den Raum noch kuscheliger wirken zu lassen, wenn man hinter den Vorhängen sitzt.

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Neben den Kleiderschrank durfte für Socken, Strumpfhosen und kleine Deckchen eine farblich angepasste Kommode einziehen, deren Umgestaltung ich euch hier schon vorgestellt habe (mit DIY Anweisungen). DSC_0019

Den Bilderrahmen hatte die Patentante zur Geburt gebastelt und der hat auf dieser tollen Kommode einfach einen Ehrenplatz bekommen 🙂

Mittlerweile sind noch ein paar mehr Sachen ins Zimmer eingezogen, denn schließlich passt man es ständig an die kleinen Bewohner an, aber ich freue mich nun schon euch bald die neue Version vorstellen zu können .

Jetzt hoffe ich, dass ich alle wählen wart und den restlichen Sonntag nun in vollen Zügen genießen könnt.

Herzliche Grüße

Eure Christine