Gefühlschaos!

Guten Morgen Ihr Lieben!

Ich bin heute mal von der frühen Truppe was diesen Blogpost angeht und das hat nichts mit gesetzten Blogposts zu tun, sondern mit der Tatsache, das ich heute morgen alleine bin.

Meine Eltern hatten sich am gestrigen Abend spontan dazu entschlossen unseren Großen für einen verlängerten OmPa-Tag zu sich zu holen. Also mit Übernachtung und allem drum und dran. Und Fynn freute sich riesig darauf. Er liebt es bei Oma und Opa, seinem Pat und Tante Elke zu sein. Und auch Leni hat sich schon daran gewöhnt jeden Dienstag ein paar Stunden in meinem Elternhaus zu verbringen. Aber meine Eltern wohnen auch einfach nur traumhaft und es ist mir eine große Freude, dass meine Kinder die Gelegenheit haben, all die tollen Orte zu entdecken, an denen ich als Kind gerne spielte, mich zum Lesen verkroch oder mich zum Lernen zurückzog.

Wie wir, haben auch meine Eltern immer Tiere und auch auf die freuen sich meine Kids. Während wir es bei Leni bis jetzt noch nicht geschafft haben es auszuprobieren, schläft Fynn auch für sein Leben gerne bei meinen Eltern. Es gibt dann leckeres Opabrot (mit Salami belegtes Brot in einer ganz speziellen Art und Weise, die nur Fynn ausmachen kann und das für ihn auch nur der Opa zubereiten kann), jede Menge Wackelpudding, Uromapudding (meine Oma besorgt immer einen ganz bestimmten Vanillepudding, der auch nur von der Uroma kommen kann – ich würde jetzt gerne ein achselzuckendes Emoji machen, kann es aber nicht) und Elkemarmelade (ich erspare euch jetzt mal die Definition – ihr könnt sie euch ja denken). Oma und Tante Elke machen lauter lustige Sachen mit den Mäusen, während der Pat sich Zeit nimmt und mit Fynn Männergespräche führt. Jedenfalls antwortet mein 3!!!!!-jähriger Sohn auf die Frage, was er denn mit dem Pat gesprochen hat, immer: „Du bist ein Mädchen. Du verstehst das nicht, wie die Leni!“ Ähm ja…mehr weiß ich da jetzt also auch nicht 😉 Außerdem hat Opa einen Traktor (muss ich da jetzt noch mehr schreiben?)

Jedenfalls erwuchs dann gestern ziemlich schnell die Idee, Leni nun auch das allererste Mal über Nacht mitzunehmen und da wir das Gefühl hatten, dass Leni dafür bereit war, packten meine Kinder also überaus begeistert ihren Koffer und warteten auf Oma und Opa, die sie bei uns abholen wollten. Das war für Fynn die Krönung eines grandiosen Tages. Denn nicht nur, dass ich ihn noch früher als sonst aus dem Kindergarten abgeholt hatte, wir haben auch nachmittags tolle Brettspiele gespielt und mit Freunden gemeinsam versucht eine Herbstschale zu basteln ( wir sind gescheitert ), Matthes hatte auch nach Tagen endlich Fynnibär wiedergefunden: den großen Steiffteddy und Allzeit-Wegbegleiter von Fynn, den Mama und Papa doch tatsächlich in eine Tüte gesteckt hatten, die dann im Jackenschrank vergessen wurde.

So kam es jedenfalls, dass mein Mann und ich nach über 14 Monaten abends das allererste Mal wieder allein in unserer Wohnung standen, nachdem die Kids freudestrahlend mit Oma und Opa davon gebraust waren. Naja besser gesagt: Wir standen auf der Straße vor dem Haus und Matthes musste das schluchzende Häufchen Elend zu dem ich mutierte, gleich nachdem die Kinder um die Ecke gebogen waren, irgendwie die Treppe zum Eingang raufbugsieren.

Da standen wir nun um 7 Uhr abends und überlegten was wir mit der Zeit anfangen sollten. Eigentlich wollten wir an diesem Abend an unseren Aufträgen arbeiten, aber eine falsch gelieferte Stoffcharge machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also gaben wir uns einem ausgiebigem Raclette-Fressgelage hin, schauten eine Folge Masterchef und gleich darauf noch die neue Folge Outlander, die es tatsächlich schaffte mich 70 min lang davon abzuhalten meinen Eltern eine nervige WhatsApp nach der anderen zu schicken ( ich verrate euch jetzt mal nicht, dass ich währenddessen trotzdem ständig nah am Wasser gebaut war ) Als es endlich ins Bett ging, lasen wir noch seitenweise Silber-das zweite Buch der Träume, den ich konnte einfach nicht schlafen. Gegen zwei fiel ich dann in einen kurzen Schlaf, aus dem ich immer wieder aufwachte und nach meinen Mäusen suchte. Um kurz vor 5 war die Nacht dann rum und ich konnte absolut nicht mehr einschlafen. Als Matthes dann auf die Arbeit entschwand, überlegte ich fieberhaft, was ich machen könnte, das mit Kindern nicht geht. Denn so viele sagen immer, man muss als Eltern auf so vieles verzichten und das kommt mir bei meinen Kindern gar nicht so vor. Aber schlussendlich viel mir dann doch noch etwas ein. Ich lies mir ein richtig heißes Schaumbad bis zum Rand ein, mit wohligem Duft. Klaute meiner Tochter kurzzeitig ihren tragbaren CD-Spieler, legte mir ein Hörbuch ein, lieh mir von Fynn seine Sternenhimmel – Schildkröte und badete im nur von dieser erleuchteten Badezimmer eine Stunde lang völlig allein. Und jetzt schreibe ich ohne Unterbrechungen diesen Blogbeitrag, erfreue mich an den Videos von den Kids, die meine Eltern schicken und kriege stündlich auch nur noch kurz einen kleinen Heulanfall, während ich die Stunden zähle, bis meine Mäuse wieder da sind.

Manchmal darf es eben auch ein bisschen Gefühlchaos sein. Eine Mischung aus Stolz und Wehmut und Vermissen die mein Herz erfüllt und doch überlagert wird mit einem noch viel größerem Gefühl: GLÜCK! Den wie glücklich kann ich mich schätzen eine Familie zu haben, die ich in jeder Sekunde und mit jeder Faser meines Herzens so vermisse und gleichzeitig Freude zu fühlen, dass jeder den Mut und die Kraft hat seine eigenen Wege innerhalb dieser Familie zu gehen. Und die Gewissheit, dass egal wo wer von uns auch gerade ist, dass wir doch im Herzen auf ewig miteinander verbunden sein werden. (Und ja: Ich weiß wie mega sentimental das jetzt klingt, angesichts der Tatsache, das meine Kinder nur für ein paar Stunden wenige Kilometer entfernt bei meinen Eltern sind 😉 )

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Tag. Die Bilder zeigen übrigens ein Geburtstagsgeschenk für besagten Pat. Ein echtes Männerkissen für lange Filmabende mit Platz fürs Bier, Snacks und dem richtigen Film. Bestickt habe ich es mit einer On-Board-Schrift meiner V2 und als Stoff nahm ich robuste Canvas-Baumwolle in dunkelgrün und einen flauschigen Stoff mit Arrows, den ich aus dem Naddeline-Adventskalender vom letzten Jahr hatte:Flanell Gewebe aus der Happy Camper Reihe von Allison Cole.

Die Beiträge verlinke ich euch nochmal, falls jemand noch auf der Suche nach einem echt tollen Näh-Kalender für die Adventszeit ist.

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/06/24-x-grosse-freude-teil-14/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/13/24-x-grosse-freude-teil-24/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/20/24-x-grosse-freude-teil34/

https://fullestlifesite.wordpress.com/2015/12/29/24-x-grosse-freude-teil-44/

DSC_0454DSC_0459DSC_0460

Alles Liebe

Christine

Advertisements

Bad Hair Day

An manchen Tagen wollen Haare eben einfach nicht so, wie man das selbst gerne hätte. Schon gar nicht, wenn man am Vorabend gemütlich baden war und dann mit nassen Haaren und zwei Kindern in einem Bett die Nacht verbracht hat.

Aber der heutige Tag war eh nicht sooo vielversprechend und von daher war es mir dann auch ziemlich egal, auch wenn er nachher echt schön wurde. Mein Plan war es, den Brückentag zu nutzen, um zum Arzt zu fahren und mein Knie untersuchen zu lassen, da ich seit Freitag nachmittag diesbezüglich völlig ausgebremst war. Es wollte absolut nicht mehr mitmachen. Ständig knickte es einfach weg, tat höllisch weh und lies mich humpeln wie einen alten Kriegsveteran. Echt uncool. Scheinbar hatten heute im Hunsrück aber viele die Idee und so hatte der Arzt erst um halb vier einen Termin für mich frei.

Also nutzen wir den Morgen und frühstückten gemeinsam mit meinen Freundinnen und deren Kindern bei uns zu Hause. So konnte Fynn seine Freundin nochmal sehen, bevor es für sie ab in den Urlaub geht und ich hatte auch die Gelegenheit meinem Patenkind, dass heute schon seinen allerersten Geburtstag feiert, gratulieren zu können… wie schnell die Zeit vergeht. Richtig feiern werden wir morgen noch.

Es war ein toller, vergnüglicher Vormitag mit 4 Erwachsenen und 6 Kindern. Und es hat sehr viel Spaß gemacht.

Danach habe ich fleißig Romane für die „LiesDichNachHogwarts – Challenge herausgesucht und wir haben einen kurzen Abstecher in die Bücherei gemacht, um die ersten Bücher anlesen zu können 🙂

Auf dem Rückweg blieb dann noch Zeit aus dem Auto zu humpeln und kurz ein paar Fotos von meinem Pullunder zu schießen, den ich bereits im vergangenen Jahr gehäkelt habe, der es aber noch nicht vor die Linse geschafft hat und das ist auch gut so 🙂

Nun kann ich euch den Pullunder dieses Jahr zeigen und das passt perfekt, denn die Pantone Farbe 2017 lautet „Greenery“ und legt besonders im Herbst den Farbfokus auf schöne Grüntöne und damit in Relation stehend Neuanfang, Vitalität und Frische. In der Vogue lesen wir dazu, dass „Grün die Farbe der Mitte ist: Die Farbe wirkt harmonisierend, beruhigend, ohne dabei zu ermüden. In der medizinischen Farbtherapie gilt Grün als die Farbe, die den Rhythmus von Herz und Nieren ausbalanciert. Tief einatmen, Sauerstoff und Kraft tanken – in der Natur, umgeben von Grün funktioniert das am besten. Und je mehr wir in einer digitalisierten, schnelllebigen Welt leben, sehnen wir uns genau nach diesem Ausgleich.“

Also quasi die perfekte Farbe um rauszugehen, die Natur zu genießen und einfach mal durchzuatmen, auch wenn einen das Knie fast umbringt.

Ebenfalls einen echten Wohlfühlcharakter vermittelt die tolle verwendete Wolle: Das Schnellstrickgarn Sempione Grün von Lang Yarns besticht durch eine angenehme Kombination von 55% Wolle, 35% Polyacryl und 10% Alpaka.

Verarbeitet habe ich diese Wolle mit Nadelstärke Nummer 6 nach einer Anleitung aus der Simply Häkeln 02/2016 in einer abgewandelten Form.

Gerade jetzt im Oktober fällt es mir noch schwer mich von meinen leichten Sommer- und Frühlingsteilen zu verabschieden. Von daher liegt ein Pullunder, der diesen Teilen noch ein bisschen Zeit im Kleiderschrank vergönnt, voll im Trend, denn diesen kann man einfach drüberziehen und mit dem tollen gehäkelten Stehkragen bleibt auch bei etwas weiter ausgeschnittenen Rundhalsshirts der Hals schön warm.

Außerdem passt ein Pullunder schlicht zu allem und zu jeder Gelegenheit. Ich habe mich heute für eine Casual Combination zum Langarmshirt, Jeans und braunen Schnürstiefeletten entschieden. Dazu noch das passende #ready Parfum von Pippa&Jean und es braucht nur noch den passenden Schmuck.

Super, dass der sich natürlich auch bei Pippa&Jean nach den neuesten Fashion-Trends richtet und ich von daher im eigenen Sortiment super schnell fündig wurde. Die rosévergoldeten Celia-Ohrringe im aufregenden Artsy-Style mit zwei seperaten Dornen die einmal vor und einmal hinter dem Ohr getragen werden, passen einfach von Farbe und Stil perfekt und bilden mit dem ebenfalls rosé-farbenen Ring und dem mit schwarzen Steinen besetzten Haarreif ein rundes Bild. Und davon habe ich euch einige Fotos mitgebracht.

DSC_4250DSC_4263DSC_4315DSC_4286DSC_4269DSC_4291DSC_4280DSC_4282

Nachdem Matthes fleißig geknipst hatte, ging es übrigens zum Arzt mit der wenig erfreulichen Nachricht, dass es wohl doch in einer Operation und damit einer langen Krückenzeit enden wird. Also mal fleißig die Daumen drücken, dass es nihct so kommt.

Morgen werde ich euch die ersten Bücher auf meiner Challenge – Liste zeigen und ansonsten den Tag bei der oben erwähnten Geburtstagsfeier verbringen. Euch anderen wünsche ich allen einen wunderbaren Feiertag. Lasst es euch gut gehen und auf bald!

Eure Christine

 

Outfit :

Pullunder – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil) nach einer Anleitung von Simply Häkeln

Jeans – ähnliche hier

Langarmshirt – ähnliches hier

Ohrringe  – Celia – Pippa&Jean

Ring – Jupiter – Pippa&Jean

Schwarzer Haarreif – ähnlicher hier

Schnürstiefeletten – Gibts hier

Parfum – I am #Ready

 

 

Ein letzter Blick zurück…

Unsere Kids bekommen neue Zimmer und das ist DIE Gelegenheit, um endlich mal die Blogbeiträge zu den alten Zimmern zu schreiben. Und da wir gerade Lenis Zimmer umräumen und die Änderungen da noch nicht so groß sind, stelle ich euch erstmal die alte Fassung des Refugiums unserer kleinen Prinzessin vor.

DSC_0015 (2)

Als klar war, dass wir ein Mädchen bekommen würden, machten Matthes und Ich uns selbstverstänldich zunächst mal an die Planung des Kinderzimmers, das zuvor mein Büro beherbergte. Da eine Wand in einem wunderschönen Petrol gestrichen worden war, das uns sehr gut gefiel, war bald die Wahl auf grau, türkis und petrol als Farbkombination gefallen und wir waren eigentlich auch sehr glücklich damit. Je näher aber der Geburtstermin und damit eben auch der Nestbau für Kind 2 rückte, desto mehr stellten wir fest, dass wir innerlich doch zu einem richtigen kleinen Prinzessinnen – Zimmer in Rosa, Pink, Lila und so weiter, tendierten. Und wenn man Leni Marie jetzt so erlebt, lagen wir damit auch ganz richtig.

Also wurde die Planung umgeschmissen, die Möbel waren durch ihre weiße Farbe ja eh flexibel und meine Eltern überraschten uns eines Tages dann mit 2 großen Farbeimern unserer Wunschfarbe, nachdem wir schon frustriert waren, weil wir es ein paar Tage hintereinander nicht in den Baummarkt geschafft hatten.

Da unsere Wickelkommode im Badezimmer stand und nicht ins Kinderzimmer musste, wie bei Fynn anfangs, träumte ich von einer schönen Kuschelecke neben dem Bett und einem riesigen Fliederbaum, der sich über das Babybett neigen sollte.

Also malte mein großartiger Mann Abend um Abend an diesem großen Wandbild (es sei dazu gesagt, dass es ihm wirklich Spaß macht und auch ein großer selbstgemalter Fotobaum unseren Flur ziert).

DSC_0016 (2)DSC_0012 (2)DSC_0010 (2)DSC_0013 (2)

Die Leinwand ist eine Tauferinnerungen mit Schmetterlingen für jeden Gast und voller guter Wünsche. Unter www.traumteil.com könnt ihr eure persönliche Version anfertigen lassen.

Lesen ist uns sehr wichtig und auch das Vorlesen zelebrieren wir mit unsern Monsterchen oft und gerne. Wir entschieden uns, die schönsten Vorlesebücher in diesem nach vorne gerichteten Hängeregalen zu präsentieren, die wir extra umlackierten, und auch hier legte Matthes mit diesem wunderschönen Schriftzug oberhalb der Regale wieder Hand an.In die Kuschelecke hängten wir noch verschiedene Pompons an die Decke, um den Raum noch kuscheliger wirken zu lassen, wenn man hinter den Vorhängen sitzt.

DSC_0013DSC_0009 (2)

Neben den Kleiderschrank durfte für Socken, Strumpfhosen und kleine Deckchen eine farblich angepasste Kommode einziehen, deren Umgestaltung ich euch hier schon vorgestellt habe (mit DIY Anweisungen). DSC_0019

Den Bilderrahmen hatte die Patentante zur Geburt gebastelt und der hat auf dieser tollen Kommode einfach einen Ehrenplatz bekommen 🙂

Mittlerweile sind noch ein paar mehr Sachen ins Zimmer eingezogen, denn schließlich passt man es ständig an die kleinen Bewohner an, aber ich freue mich nun schon euch bald die neue Version vorstellen zu können .

Jetzt hoffe ich, dass ich alle wählen wart und den restlichen Sonntag nun in vollen Zügen genießen könnt.

Herzliche Grüße

Eure Christine

Eine kleine Prinzessin

Hallo Ihr Lieben.

Alles schick bei Euch? Ich hoffe ihr übersteht das launenhafte Wetter gut. Ich persönlich mag es ja, wenn der Herbst vor der Tür steht. Aber wenn es dann so ein herrlicher Tag mit Sonnenschein und bunten Blättern ist, sag ich auch nicht nein.

Gut am Herbst ist jedenfalls, dass es ganz viele tolle neue Dekoideen, Brotrezepte und warme Eintöpfe hervorbringt. Ihr dürft gespannt sein. Ich habe ein buntes Potpourri an Ideen zusammengestellt und brenne darauf sie euch zu zeigen.

Für Leni ist es der erste Herbst, den sie so richtig entdecken kann. Sie läuft liebend gerne draußen durch den Wald mit den Hunden an der Leine und dem großen Bruder auf ihren Fersen. Es werden bunte Blätter gesammelt, Lieder gesungen und die Dreiräder durch Matschepfützen gejagt. Ein bisschen neidisch wird sie nur, wenn Fynn dann das Fahrrad auspackt, denn so eins hätte sie auch sehr gerne, aber wir vermuten, dass Leni tatsächlich ganz im Gegensatz zu unserem jungen Mann ein Laufradkind wird 😉

Wir werden sehen, was die Zeit bringt. Am Sonntag jedenfalls war jetzt für dieses Jahr die letzte Taufe zu der wir eingeladen waren und es war einfach herrlichstes Wetter, sodass Leni nochmal ihre Geburtstagsmabel ausführen durfte und ich gleich die Gelegenheit genutzt habe die Maus beim Spielen ein bisschen zu knipsen. Sie sieht aber auch zu süß in diesem Kleidchen aus. Mittlerweile haben wir auch nach dem Klimperklein Buch -das hier schonmal vorgestellt wurde- ein passendes Lamgarmshirt für untendrunter genäht. Das ist dann nochmal das i-Tüpfelchen und was soll ich sagen: Ich liebe diesen Schnitt Mabel von FeeFee 🙂 Das ist das perfekte Kleid für kleine Entdeckermädchen. Es lässt ganz viel Platz und engt nicht ein, kann aus tollen Baumwollstoffen gemacht werden und sieht einfach immer niedlich und passend aus. Über die Farben kann man obendrein so viel steuern…hach es folgen noch mehr.

DSC_4012

Immerhin habe ich diesen Schnitt schon gekauft, als klar war, dass ich eine Mädchenmama werde – auch wenn ich lange warten musste, bis Größe 80 endlich passte.

Falls ihr ihn schon gebrauchen könnt, bekommt man den Schnitt unter dem folgenden Link und ich finde wirklich, dass man das Kleid mit dem passenden Untendrunter auch im Herbst oder Winter anziehen kann. Überdies habe ich gesehen, dass es auch eine Ärmelerweiterung gibt, also nichts wie ran. Und da ich im örtlichen Stoffladen fündig geworden bin, habe ich euch noch ähnlich Stoffe verlinkt – aber die perfekte Kombination für DEIN Kleid zu finden, macht fast genauso viel Spaß wie das Nähen selbst.

Schnitt Mabel von FeeFee

Ärmel Erweiterung für die Mabel

Baumwoll-Seiden-Batist (ähnlich)

Baumwollstoff mit Blumen (ähnlich)

Taupefarbene Baumwolle (ähnlich)

Der Holzknopf in Herzchenform war übrigens mal eine Beigabe bei einer Wollbestellung, man findet unter dem Suchbegriff Holzknopf Langes Herz allerdings wunderschöne Exemplare.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Outfit :

Kleid – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil) nach einem Schnittmuster von FeeFee

Langatmshirt – TraumTeil (Kontaktaufnahme: www.traumteil.com oder www.facebook.com/traumteil) nach einem Schnittmuster von Klimperklein

Strumpfhose: Ernstings Family

Rosenspange: Ernstings Family

Schuhe: Ricosta Pepino Pink

Platzmangel und Sentimentalität

Einen wunderschönen Tag an Euch!

Hier gibt es gerade ganz schön viel zu tun. Lenis allererster Geburtstag steht an, die Taufe des Patenkindes rückt in greifbare Nähe und auch sonst gibt es im August viel zu feiern, wie zum Beispiel direkt am Anfang des Monats, wo Matthes und Ich unseren 5. Hochzeitstag feiern. Wir freuen uns schon sehr darauf, denn wir wollen etwas Besonderes machen. Und wie immer wenn familiär und beruflich sehr viel ansteht konzentriere ich mich noch mehr auf mein Mind-Set und auf die Frage: „Was ist wichtig für mich und uns?“, „Was brauchen wir wirklich?“

Ein Buch, dass mir dabei unglaublich wertvolle Ratschläge gibt, ist mittlerweile wirklich ein Klassiker: Simplify your Life.

Und damit meine ich wirklich die ursrpüngliche Gesamtversion. Zu den anderen Ergänzungen werde ich in Zukunft nochmal etwas schreiben. Aber der Grundansatz dieser Vorgehensweise liegt in der Lebenspyramide, die einfach, klar und nachvollziehbar ist:

06pyramide1.png
Lebenspyramide nach Küstenmacher

Wie ihr unschwer erkennen könnt, ist der erste Bereich, den man ab und zu aussortieren sollte grob unter „Sachen“ zusammengefasst. Dazu zäheln wirklich alle materiellen Dinge. Egal ob Kleidung, Schuhe, Autos, Büroartikel etc. Denn zu viele Sachen zu haben ist wie ein Teufelskreis. Und unterbewusst belastet Krempel unsere Seele, unser Freiheitsgefühl und unsere Möglichkeit uns frei zu entfalten.

Deswegen haben wir uns mal wieder Zeit genommen, jetzt wo die Kinder wieder den nächsten Kleider- und Schuhgrößenschritt getan haben, und sortieren Unmengen an Kleidungsstücken und Kinderspielzeug aus. Bei zwei Kindern stapelt sich hier einfach ein Karton über den anderen und bei Stauraum müssen wir leider passen. Außerdem habe ich es gerne, wenn auch Ecken und Kämmerchen übersichtlich befüllt sind, mit Dingen, die wir wirklich noch brauchen. Man findet Dinge wieder, die man gar nicht vermisst hat und manchmal aber genau jetzt richtig gut gebrauchen kann. Man findet Sachen, über die andere sich mit Sicherheit riesig freuen würden und die wirklich gerne ausziehen dürfen und man findet Sachen, die nun wirklich weggeworfen oder recycelt werden können: So ergibt das zu klein gewordenen Herrenhemd wirklich tollen Stoff für ein kleines Sommerkleidchen für Leni und aus dem Sweatkleid, das an den Armen abgewetzt ist, wird bequem noch ein toller Hoodie für Fynn.

Dieses Aussortieren ist imer befreiend. Man hat danach wirklich das Gefühl 1. enorm etwas getan zu haben, 2. sich wirklich dankbar zu fühlen, weil man so viele tolle Sachen hat, 3. kleine Schätze gefunden zu haben und 4. anderen mit den aussortierten Sachen eine Freude gemacht zu haben.

ABER: Bei zwei Kindern bzw. Kindern generell kann das aussortieren schonmal ganz sentimental machen, denn: es ist klar, dass man nicht alles aufheben kann und das gilt eben auch für Selbstgemachtes, aber den Pullover in der Hand zu halten, in dem Leni ihre ersten Schritte machte, oder den allersten Body…da kommen Erinnerungen hoch. Gestern zum Beispiel hatten wir Fynns weinroten Anzug in der Hand, den er an seinem ersten Weihnachten an hatte und den er über und über mit Schokolade beschmierte, weil wir mit meinen Eltern zusammen am heiligen Abend noch Schokoladenfondue gegessen hatten. Da wurden gleich mal die Bilder wieder hervorgekramt. Diese Zeit und diese Erinnerungen sind unglaublich wertvoll für mich und bedeuten mir einfach sehr sehr viel. Aber auch ich muss mich dann manchmal daran erinnern, dass diese Erinnerungen stark in meinem Herzen sind und ich deswegen nicht jedes Teil aufheben kann.

Die Teile die ich dann behalte, haben somit noch einen größeren Wert. Wie mein Hochzeitskleid zum Beispiel oder einen ganz besonderer Mickey, den ich euch heute noch vorstellen möchte:

Das ich das Schnittmuster Mickey von LeKimi sehr mag, ist ja spätestens seit dieser Tigerlily-Version kein Geheimnis mehr, aber ein Strampler den wir für Lenis erste Tage bei uns machten ist dennoch mein absolutes Lieblingsteil.

DSC_0064

Ursprünglich war er nur gedacht um noch ein paar Stoffreste zu verarbeiten, aber mit den Herzchen-KamSnaps, den tollen Farben und einem ganz besonderen Plot, schaffte dieser Mickey es dann doch auf die Rangliste der Sachen, die wir auf jeden Fall aufheben. Aber seht selbst:

DSC_0066DSC_0067DSC_0068DSC_0069

Wir überlegten was wir neben den gängigen maritimen Themen mit Ankern noch verbanden. Und dann kamen natürlich Assoziationen mit verankert sein, irgendwo seinen Anker werfen, wo man sich wohl fühlt und das war es, was für uns passte.

Deswegen kamen wir auf die Idee unsere Koordinaten als Plott das Bein herunterlaufen zu lassen und ich liebe diesen Look. Das ist einfach ein ganz individuelles Stück und total süß. Gerne machen wir euch natürlich euren Plott individuell mit eure Koordinaten und auch auf Shirts oder so.

Wie findet ihr es?

Ich freue mich von euch zu hören.

Ganz liebe Grüße

Christine

 

Lecker und echt praktisch

Puuuuh der Sommer ist immer noch oder bei manchen ja auch erst wieder da und es ist echt heiß.

Aber immerhin bin ich wieder in den Bloggergefilden angekommen nach einem schönen, langen Urlaub und ganz vielen Erlebnissen. Auf meiner Festplatte warten ganz viele Projekte darauf euch gezeigt zu werden, ich arbeite gerade an einigen Projekten und auch meine zweite Leidenschaft – PIPPA&JEAN – bietet mir im Moment ganz viel Potential, dass ich gerne nutze.

Zum Einstieg habe ich euch heute ein leckeres Rezept mitgebracht: Italienischen Brotsalat.

Ich backe unser Brot ja eigentlich immer selbst und es wird dann auch oft schnell leer, aber gerade bei diesem Wetter ist jeder Tag an dem Lebensmittel länger rumstehen ggf. nicht so super. Dazu kommt, dass es bei den Temperaturen ruhig mal etwas sättigendes sein darf, dass trotzdem nicht so schwerfällig werden lässt.

Bei Facebook habe ich den Salat live mit euch zusammen gemacht und lade euch das Video hier nochmal hoch.

Wenn ihr mir noch kein Like dagelassen habt, dann macht das doch gerne über die dafür vorgesehenen Buttons oder folgt diesem Link:

https://www.facebook.com/traumteil/

An Zutaten habe ich verwendet:

  • beliebiges Brot (ca. 6 große Tassen) ich hbae im Video Sonnenblumenkernbrot verwendet
  • 9 eingelegte Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • kleine Cocktailtomaten ca. 250g (normalerweise nicht voher halb aufgenascht 😉 )
  • 1 Salatgurke
  • frische Basilikumblätter
  • 250g Mozzarella gut zerkleinert
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • roter Balsamico-Essig

Die Zubereitung seht ihr im Video. Es ist ganz leicht und geht auch mit Kids.

Dazu empfehle ich als Fleischbeilage (wenn man denn eine braucht) Hähnchenbrustfilet würzig angebraten.

20108452_1406834279385590_8174235560277106997_n

Fertig sieht das ganze dann so aus. Yummy ! Ich wünsche euch einen guten Appetit. Lasst mir gerne euer Feedback da.

 

Eure Christine

Die Eiskönigin geht immer!

Zumindest wenn es nach Fynn geht. Neben seinem geliebten „Lightning McQueen“, der tatsächlich noch einen Tick höher im Kurs steht, darf es eben auch die Eiskönigin sein.

Wir gucken hier zuhause sehr sehr wenig Fernsehen mit den Kindern, denn bei uns ist eigentlich bei jedem Wetter Draußen – Zeit. Wenn wir dann aber nach einem langen Tag uns mal aufs Sofa kuscheln oder nach dem Baden noch ein bisschen im Bademantel rumsitzen, dann guckt Fynn entweder McQueen und Hook oder Anna und Elsa. Dazwischen gibt es eigentlich nichts. Vllt noch den Feuerwehrmann Sam.

Als wir also im örtlichen Stoffladen diese Baumwolle – Meterware entdeckten, wollte Fynn sie unbedingt haben. Und ich bin da sehr konsequent, wenn es darum geht, dass er sich den Stoff selbst aussuchen soll.

DSC_0013

Aus diesem dunkelblauen Stoff mit seinen Lieblingsfiguren drauf, habe ich ihm eine kleine Tasche für Wechselkleidung genäht, die er im Kindergarten liegen hat.

Die Tasche ist gefüttert und mit einem kleinen Fach aus festerer Klarsichtfolie benäht, sodass man dort den Namen oder eben ein Bild etc. einlegen kann, das fand ich ganz prakisch. Außerdem habe ich über den Rand des Faches für die Optik noch ein bisschen Zackenlitze und einen Schneeflockenknopf geklebt 🙂 So passt alles zusammen.

Das Schnittmuster findet ihr in  diesem Buch, neben vielen tollen weiteren Ideen. Ich habe euch daraus auch schon Fynns Umhängetasche gezeigt 🙂 und kann euch dieses Buch wirklich für Taschen aller Art ans Herz legen.

Zum Beispiel habe ich ebenfalls aus diesem Buch und den Resten des Stoffes von der Tasche für Wechselkleidung noch ein kleines Stiftemäppchen genäht, dass immer ein treuer Begleiter ist, denn der Fynibär malt sehr gerne und so sind die wichtigsten Malutensilien auch unterwegs dabei 🙂

Die Anleitungen sind vielfältig und leicht verständlich. Hat jemand von euch schon was aus diesem Buch gezaubert? Immer mal her damit! Ich bin neugierig 🙂

Jetzt aber erstmal Bildchen. Habt´s fein. Eure Christine

DSC_0014DSC_0009DSC_0013DSC_0007DSC_0012DSC_0006DSC_0004DSC_0010DSC_0005DSC_0011