[Rezension] Obsidian Schattendunkel – Jennifer L. Armentrout

„Ach, spionierst du mich schon wieder aus, du alter Stalker? Vielleicht sollte ich das jetzt doch mal melden?» »Träum weiter, Kätzchen.» Er grinste. »Komm ich in deinen Träumen eigentlich schon vor?» Ich verdrehte die Augen. »In den Albträumen, Daemon. Nur dort.“

(S. 147)

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Titel: Obsidian Schattendunkel
Originaltitel: Obsidian. A Lux Novel
Autor: Jennifer L. Armentrout

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Übersetzerin: Anja Malich
Genre: Fantasy/
Verlag: Carlsen Verlag
ISBN-13: 978 – 3 – 551 – 58331 – 4
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 400 Seiten
Preis: 18,99 €
Erschienen: 2012

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Obsidian fiel mir direkt ins Auge, als ich mal wieder in der Fantasy-Abteilung der Bibliothek nach neuem Lesefutter suchte. Eine ganze Zeit lang hatte ich hauptsächlich nach Büchern Ausschau gehalten, die mit neuen Ideen für die Weihnachtszeit aufwarten konnten und nun war ich wieder – dank der #liesdichnachhogwarts Challenge – auf der Suche nach Romanen. Mir gefiel es wie der Buchrücken so leicht schimmerte und der Titel tat sein Übriges. Also zog ich es heraus. Fast hätte ich es dann wieder weggelegt, nachdem ich die Beschreibung gelesen hatte, denn ich dachte mir: „Na, das klingt ja verdächtig nach Twilight oder Ähnlichem“, und dazu hatte ich wenig Lust. Die Aussicht auf witzige Wortgefechte und einen rasanten Schreibstil, zusammen mit dem erwähnten tollen Cover, sorgten dennoch dafür, dass Obsidian in meiner Tasche landete.

Buchtrailer bei Youtube!

Zu „Obsidian“ lesen wir auf der Verlagsseite:

„Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird …“
[Buch- und Autorenfotos, sowie die Inhaltsangabe obliegen dem Copyright des CARLSEN Verlags]

Unbenannt

In „Obsidian“ geht es um die 17-jährige Katy, die mit ihrer Mutter nach dem Krebstod ihres Vaters in ein kleines Städtchen zieht und sich dort direkt mit der im Nachbarhaus wohnenden Dee anfreundet, sehr zum Ärger von Dees Zwillingsbruder Daemon, der, obwohl unglaublich heiß, eben auch unglaublich unfreundlich ist. Katy beschreibt sich selbst eher als zurückhaltend, in ihre Bücherwelt versunken und unspektakulär lebend. Sie ist zunächst etwas verunsichert von den schon bald auftretenden Ungereimtheiten im Örtchen und Daemons abweisendem Verhalten. Gleichzeitig fühlt sie sich aber auch zu ihm hingezogen. Schnell entspinnt sich eine rasante Handlung, jedes Aufeinandertreffen von Katy und Daemon sorgt für ein Wechselbad der Gefühle bei Ihnen und beim Leser und die liebenswürdige und offenherzige Dee schließt man schnell ins Herz.  Natürlich könnte ich hier auch die ein oder andere Schwachstelle bezüglich der Überzeichnung der Wesen die Daemon und Dee darstellen herausstellen, oder etwas dazu sagen, dass Katy manchmal etwas schwach gegenüber Daemon scheint, aber sie ist 17 Jahre alt und sie ist ernsthaft verliebt. Und da wiegt man eben nicht jede Kränkung auf und ist auch nicht ständig beleidigt. Deswegen lasse ich es, denn ich hatte eine grandiose Lesezeit.

Wie oben bereits erwähnt, war ich diesem Buch gegenüber ja skeptisch eingestellt, aber konnte es irgendwie dann auch nicht liegen lassen. Und ich bin sehr froh darum!

Denn neben den tollen Dialogen zwischen Katy und Daemon, die mich oft zum Schmunzeln brachten, war ich auch dem Schreibstil, der sich sehr flüssig und schnell lesen lässt, verfallen.

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Wir ihr seht, bin ich diesem Buch also total verfallen und vergebe daher 5 Herzen!

5 herzen

Und nun bin ich wieder auf eure Meinung zu diesem Buch gespannt. Ich werde mich die Tage auf jeden Fall dem zweiten Teil Onyx widmen und freue mich schon darauf euch auch von diesem zu berichten!

Bis dahin genießt die Wintertage und alles Liebe

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[Rezension] Die rote Königin (Die Farben des Blutes Band 1) – Victoria Aveyard

„In der Schule haben wir einiges über die Welt vor unserer Zeit gelernt, über die Engel und Götter, die im Himmel lebten und mit gütiger, liebender Hand über die Welt herrschten. Manche behaupten, das seien nur Geschichten, aber das glaube ich nicht.
Die Götter herrschen noch immer über uns. Sie sind von den Sternen herabgestiegen.
Aber sie sind nicht mehr gütig.“

[Seite 21]

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Titel: Die rote Königin
Originaltitel: Red Queen
Autor: Victoria Aveyard

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Übersetzerin: Birgit Schmitz
Genre: Fantasy/Distopie
Verlag: Carlsen Verlag
ISBN-13: 978-3-551-58326-0
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 512 Seiten
Preis: 19,99 €
Erschienen: 2015

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Dieses Buch gibt es auch bei der Buchhandlung in deiner Nähe!

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil ich auf der Suche nach einer neuen Reihe war. Ich liebe mehrteilige Geschichten, weil mich die Entwicklungen und Geschehnisse die Mehrteiler beinhalten können, immer wieder in ihren Bann schlagen.

Das Cover mit seiner glänzenden Folierung, der zweifarbigen Aufmachung und der Ahnung von einem Gesicht gefällt mir sehr gut und so durfte das Buch dann direkt auf meinen SUB ziehen.

Buchtrailer bei Youtube!

Zu „Die rote Königin“ lesen wir auf der Verlagsseite:

Das Fantasy-Highlight aus den USA! *** Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz … — Fesselnd, vielschichtig und voller Leidenschaft: Victoria Aveyard entwirft eine faszinierende Welt mit einer starken Heldin, die folgenschwere Entscheidungen treffen muss. Es geht um Freundschaft, Liebe und Verrat, um Politik, Intrigen und Rebellion, um Gut und Böse – und jede Schattierung dazwischen.

[Buch- und Autorenfotos, sowie die Inhaltsangabe obliegen dem Copyright des CARLSEN Verlags]

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Victoria Aveyard greift in ihrem Roman Zusammenhänge auf, die uns bekannt sind. Die Theorie der Blaublütigen als Adelsgeschlechter in gehobener Position mit mehr Macht, mehr Geld und mehr Einfluss, wird hier in weitergeführter Form in eine Welt eingebaut, die an das Mittelalter erinnert, auch wenn immer wieder auf moderne Technologien hingewiesen wird. Man findet vieles, dass an andere Geschichten wie Selection, Grischa und viele andere Distopien erinnert.

Die Protagonistin, die 17-jährige Mare, lebt in einem Dorf der dienenden Roten als eines von fünf Kindern. Sie wächst in ärmlichsten Verhältnissen auf und hält sich mit Diebstahl über Wasser. Mare ist eine Kämpfernatur, sucht ihre Familie und ihre Freunde zu unterstützen und wirkte auf mich auch sehr störrisch. Ihre aufbrausende Art und den Hang zur Schwarz-Weiß-Sicht, machte es mir schwer, mich mit ihr als Charakter anzufreunden. Dies übertrug sich auch auf die Handlung, dazu später aber noch mehr.

Mare hat auch diesen obligatorischen Jugendfreund, der natürlich heimlich in sie verliebt ist und sie ist hart, kalt und berechnend. Trotzdem sind aber gleich beide Prinzen in sie verliebt und sich auch sehr viel Mühe geben, dass Mare sich am Hof wohlfühlt, nachdem sie ihrem gewohnten Leben entrissen wurde. Da war ich dann soweit, dass ich mitunter sogar Mitleid mit Maven hatte, der sich ja – aus Gründen die jetzt Mal dahingestellt seien – wirklich müht Mare zur Seite zu stehen.

Die Handlung selbst packte mich nicht wirklich. Ich konnte mich nicht in die ganzen Abläufe hineinversetzen und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das dadurch bedingt war, dass ich Mare so gar nicht leiden kann oder ob ich Mare nicht leiden kann, weil der Schreibstil mir überhaupt nicht zusagte. Jedenfalls erschien mir alles so mühsam, ich wurde nicht mitgerissen und dachte mir mehr als einmal „Wie doof kann man eigentlich sein?“

Trotzdem hielt ich durch, denn die Beschreibung auf dem Bibliothekszettel verhieß ein überraschendes und spannendes Ende, was mir leider nicht gegönnt war. Ständig wurde man mit der Nase drauf gestupst, dass nichts so ist wie es scheint, dass jeder Mare verraten kann und eigentlich alles eine einzige Farce ist. Da musste das Ende ja nun wirklich so kommen und jedes halbwegs denkende Wesen hätte mal auf Gefühle und Zusammenhänge achten können, um das ein oder andere vorhersehen können.

Am Besten gefallen hat mir noch der Kronprinz Cal, dessen Figur mir von Anfang an nachvollziehbarer erschien. Ich konnte sein Handeln und seine Gefühle verstehen und empfand ihn als authentisch. Sein Schicksal am Ende war irgendwie auch das Einzige, dass mich so ein bisschen tangiert hat. Bei Mare war mir irgendwie völlig egal, was aus ihr wird.

Die Scharlachrote Garde war weiterhin noch ein interessanter Aspekt im Aufbau der Geschichte und hat bei uns zuhause zu einigen Diskussionen über die RAF und deren radikalen Maßnahmen geführt, da Matthes und ich ja oft parallel lesen und uns dann eben auch gut austauschen können. Das schätze ich sehr.

Alles in allem finde ich das die Geschichte Potential gehabt hätte, wenn Mare irgendwie anders gewesen oder anders beschrieben worden wäre. Wenn vielleicht nicht alles so krampfhaft beschrieben worden wäre und so weiter und so weiter. Wenn, wenn, wenn.

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Ich werde dem zweiten Band mal noch eine Chance geben und dann berichten. Viel Hoffnung mache ich mir nicht. Ich gebe dem Buch 2 Herzen!

2 Herzen

Wie hat es euch denn gefallen? Ich weiß, dass es ein Bestseller war und sehr vielen richtig gut gefallen hat. Also her mit euren Meinungen

 

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

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Monatsrückblick November 2017

Die Hogwarts-Lesechallenge #liesdichnachhogwarts neigt sich im Dezember ihrem Ende zu, und da möchte ich natürlich nicht versäumen, euch meine gelesenen Bücher im November 2017 vorzustellen, die ich für die Aufgaben ins Feld führen möchte.

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  • Anthony Ryan: Das Erwachen des Feuers für Aufgabe 3: Lies ein Buch in dem magische Kreaturen vorkommen. In „Das Erwachen des Feuers“ wimmelt es nur so von magischen Kreaturen. Egal ob die blauen, schwarzen, roten oder grünen Drachen, der sagenumwobene weiße Drache oder auch in gewisser Weise die Blutgesegneten – sie alle haben ihre magischen Fähigkeiten. Dieses Buch hat sich einen Platz auf meiner Liste der Lieblingsbücher ergattert.  (1 Punkt)
  • William Paul Young: Die Hütte für Aufgabe 4: Lies ein Buch das eine Zugfahrt und/oder Reise beinhaltet. Mackenzie reist nach einem absoluten Tief in seiner Beziehung zu Gott, zu einer alten, verlassenen Hütte im Wald, die für ihn ein besonders furchtbarer Ort ist, denn in dieser Hütte endete die Spur seiner jüngsten Tochter auf grausame Art. (1 Punkt)
  • Deborah Harkness: Die Seelen der Nacht für Aufgabe 17: Lies ein Buch, in dem ein Gefängnis vorkommt. Diana Bishop ist eine Hexe, die ihre Herkunft verleugnet und versucht ihre magischen Fähigkeiten nicht anzuwenden. An einem schicksalhaften Tag jedoch holt sie ihre Bestimmung als Erbin zweier großer Hexendynastien ein und sie schwebt fortan in großer Gefahr. Den ihre eigenen Schwestern jagen sie und verletzen sie schwer. Sie werfen Diana in ein grausames Gefängnis – eine Oubliette. Ein tiefes Loch, das nur nach oben hin geöffnet ist und somit auch sehr gut verborgen. (2 Punkte)
  • Nicole Gozdek: Die Magie der Namen für Aufgabe 9: Lies ein Buch mit einem magischen Setting. Das Buch spielt im Land Mirabortas, in dem die Kinder statt Namen Nummern erhalten. Namen werden erst bei Volljährigkeit verliehen und mit dem eigenen Namen erhält der Träger auch seine wundersamen Fähigkeiten. Ganz und gar magisch (1 Punkt)
  • Victoria Aveyard: Die rote Königin für Aufgabe 12: Lies ein Buch, in dem es um eine Rebellion geht. Die 17-jährige Mare lebt in einer Welt zweier Klassen: Der roten Diener und Arbeiter und der silbernen Herrscher. Gegen dieses System erhebt sich mit der Scharlachroten Garde eine Rebellion, die den totalen Umsturz herbeiführen möchte. (2 Punkte)
  • Kiera Cass: Selection Teil 2 für Aufgabe 19: Lies ein Buch in dem es um verschiedene Rassen (egal ob Reallife/Fantasy) geht. In Selection Teil 2 geht es um die Unterteilung von Menschen in verschiedene Rassen anhand von Nummern teilt. Dieser Vergleich hinkt ein bisschen, weil man auch von Kasten sprechen kann, aber die Menschen werden schon in verschiedene Bereiche eingeteilt und ihre Zugehörigkeit zu einer Nummer, bestimmt auch ihren ökologischen Wert und die Beschränkung auf Gewisse Beschäftigungsbereiche 🙂
  • G.R.R.Martin: Die Königin der Drachen für Aufgabe 21: Lies ein Buch, in dem es um Riesen geht oder in dem ein Riese vorkommt. Da bin ich doch gleich fündig geworden in meiner Abendlektüre für den November, nämlich Band 6 von Ein Lied von Eis und Feuer, in dem die Riesen bei der Schlacht an der schwarzen Festung in deren Verlauf auch Ygritte stirbt, eine wichtige Rolle spielen. (3 Punkte)
  • James Patterson: Tagebuch für Nicholas für Aufgabe 23: Lies ein Buch, das in Tagebuchform geschrieben ist. Der Hauptteil dieses Buch besteht aus dem Tagebuch, dass Katie von Matt erhält, der sie kurz zuvor überstürzt verlassen hat. Es geht darum um eine junge Mutter, die an ihren Sohn schreibt. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. (3 Punkte)
  • Jennifer L. Armentrout: Obsidian für Aufgabe 25: Lies ein Buch, in dem es um Gestaltenwandler geht. Diese Wahl ist etwas unorthodox, aber deswegen nicht weniger passend, denn die Lux können sich nicht nur in reines Licht auflösen, sondern auch jede andere Gestalt darstellen, wenn sie es möchten. (3 Punkte)

Die Zusatzaufgabe für November habe ich auch erfüllt und ihr könnt den Beitrag dazu hier lesen.

Damit habe ich bis jetzt insgesamt  45/60 Punkten!

Ich habe mich auch an einem ersten LesemonatVideo versucht, aber leider bin ich noch nicht so gut, was den Schnitt angeht. Ich habe die Hälfe rausgeschnitten und viel zu viel gequasselt. Wer trotzdem mal schauen will, findet das Video bei Youtube.

Liebe Grüße

Eure Christine