Träume als Manifest (Magic-Challenge Tag 0 Teil 2)

Puhhh das war eine lange und intensive Sache. Nach meinem Entschluss eine 28 – Tage Challenge mit „The Magic“ von Rhonda Byrne zu starten, war es ja erstmal nötig, eine Liste mit Träumen anzulegen.

Hier könnt ihr die vorangegangenen Artikel zu dieser Challenge nochmal nachlesen:

Grußwort

Tag 0

Meine Liste ist nun endlich fertig und mehrere Seiten lang. Das war wirklich eine beeindruckende Erfahrung. Ich liebe solche Schreibarbeiten und empfehle sie auch in meinen Kursen sehr sehr gerne, denn während man schreibt, formen sich im Kopf Gedanken, die einem vorher vielleicht gar nicht oder zumindest nicht soo klar waren. Sie räumen auf und helfen dem Bewusstsein zu strukturieren. Rhonda Byrne empfiehlt, diese Liste ein Leben lang zu führen, zu modifizieren und aktuell zu halten. Das stelle ich mir wirklich sinnig vor und werde versuchen am Ball zu bleiben.

Oft bekomme ich dann zu hören, dass Träume generell nur etwas für Menschen sind, die aus der Realität flüchten, im Leben keine Erfüllung finden, etwas für Versager sind oder schlichtweg nur diejenigen schlau sind, die wissen, dass ihre Träume niemals wahr werden.

Doch ich sehe es ganz anders. Schon Marie von Ebner-Eschenbach sagte: „Nenne dich nicht arm, wenn deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat.“

Jetzt muss man das natürlich so sehen, dass Träume allein einen auch frustrieren können. Klar! Wenn man den lieben langen Tag damit verbringt, davon zu träumen was alles besser sein könnte, wenn man doch nur dieses oder jenes hätte, wenn Menschen anders wären oder wenn man dieses oder jenes tun könnte, dann fängt man irgendwann an darüber nachzudenken, wie schlecht man es eigentlich getroffen hat, was einem fehlt und dass das ganze Leben eigentlich gar keinen Wert hat. Dann sind Träume natürlich nicht gerade erbaulich. Aber das ist ja auch der falsche Ansatz, denn wie schon Goethe sagte: „Erfolg hat 3 Buchstaben: TUN!“

Träume dürfen nämlich nicht nur im Kopf gesponnen werden, sondern sie müssen dazu genutzt werden, um Pläne zu machen. Wenn aus einem Traum ein Plan wird, entsteht so etwas wie eine Schatzkarte – eine Karte zum Erfolg.

Dabei muss man mutig sein. Beim Träumen ist alles erlaubt. Was wünschst du dir von ganzem Herzen? Was ist es, was du wirklich erreichen willst? Wie siehst du dich körperlich und seelisch? Und wie in Beziehungen? Was erträumst du dir, um wirklich glücklich zu sein? Wenn man sich das mal wirklich schriftlich vor Augen führt, wie es bei der Vorbereitung auf diese Challenge der Fall war, kann man anfangen zu überlegen, wie diese Träume in einen Plan umgewandelt werden können. Realistisch und ehrlich sollte man dabei vorgehen, und sich vor Augen führen, dass alles möglich ist, wenn man nur fest genug daran glaubt und arbeitet. Nur „solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht tun zu können, solange ist es unmöglich es zu tun.“ (Baruch de Spinoza)

Das ist anfangs gar nicht so einfach und war auch der Grund, warum meine Liste so lange gedauert hat, aber ich wollte es eben gründlich machen. So ist zum Beispiel der bloße Traum ein Leben lang eine auf Freundschaft und Vertrauen basierende Beziehung zu meinen Kindern zu haben der eine Teil der Aufgabe. Das war leicht. Der andere Teil bestand dann darin, zu formulieren, wie ich das erreichen möchte. Da muss man dann schon ganz schön überlegen. Aber so werden Träume zu einem Manifest, dem man folgen kann und Ideale zu Sternen, die man zwar nicht erreichen kann, die aber doch die beste Orientierung bieten, die man sich wünschen kann.

Nun kann ich mit der Challenge starten.

Wie ergeht es euch?

Liebe Grüße

Christine

 

 

Ein Kommentar zu „Träume als Manifest (Magic-Challenge Tag 0 Teil 2)

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